Yad Vashem

Rabbiner Lau soll Vorsitzender des Beirats bleiben

Rabbiner Israel Meir Lau, Vorsitzender des Beirates von Yad Vashem Foto: Flash 90

Der 84-jährige Rabbiner Israel Meir Lau soll für weitere vier Jahre Vorsitzender des Beirats der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem bleiben. Dies beschloss am Sonntag die israelische Regierung von Ministerpräsident Naftali Bennett, wie dessen Büro mitteilte. Lau ist Israels ehemaliger aschkenasischer Oberrabbiner. Geboren wurde er 1937 in Polen. Im Holocaust ermordeten die Nazis seine Eltern. Er selbst überlebte das Konzentrationslager Buchenwald.

DOKUMENTATION Yad Vashem ist die größte Holocaust-Gedenkstätte der Welt und dient als Museum, Mahnmal und Forschungsstätte. Sie dokumentiert die Namen vieler der sechs Millionen von den Nazis ermordeten Juden. Lau leitet den Beirat bereits seit 2008. Im vergangenen Monat war er auch beim Abschiedsbesuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in der Gedenkstätte prominent beteiligt.

Merkel betonte dabei, der entschiedene Kampf gegen Antisemitismus, Hass und Gewalt sei Verpflichtung für jede Bundesregierung. »Jeder Besuch in Yad Vashem berührt mich aufs Neue im Innersten. Die hier dokumentierten Verbrechen gegen das jüdische Volk sind uns Deutschen immerwährende Verantwortung und Mahnung«, sagte die Kanzlerin. dpa

Nahost

Deutschland warnt Bürger in Israel

Angesichts eines möglichen US-Angriffs auf den Iran mit Folgen auch für Israel hat das Auswärtige Amt Deutsche vor Ort zu Sicherheitsmaßnahmen aufgerufen

 24.02.2026

Verstrickungen

Geschäfte mit einem Mörderregime

Wie ein iranischer Banker ein europäisches Immobilienimperium aufbaute – inklusive Hilton-Hotels in Deutschland

von Philip Plickert  24.02.2026

Nahost

US-Botschafter irritiert mit Aussagen über Israels Grenzen

Der US-Gesandte in Israel, Mike Huckabee, verärgert arabische Staaten im Interview mit Tucker Carlson

von Sabine Brandes  24.02.2026

Aliya

»Ich habe gewonnen«: Auschwitz-Überlebende (96) wandert nach Israel aus

Charlotte Roth will mehr Zeit mit ihrer Familie bringen, die zum größten Teil aus den USA nach Israel eingewandert ist

 24.02.2026

Jerusalem

»Schwerwiegendster Fehler in der Geschichte«: Israel warnt Iran vor Angriff

Die Hintergründe

 24.02.2026

Nahost

US-Botschaftspersonal soll Libanon verlassen

Das amerikanische Außenministerium hat alle Mitarbeiter, die »nicht für den Notfall« benötigt werden, nach Hause beordert

 23.02.2026

Mailand

Israel schließt eigenes Bobteam von Olympia aus

Die Aktionen eines Athleten hätten gegen olympische Werte verstoßen, so die Begründung des Komitees

 23.02.2026

Nahost

Tucker Carlson blamiert sich in Israel

Der rechte Moderator hatte behauptet, er sei am Flughafen Ben-Gurion festgesetzt worden. Doch Videoaufnahmen zeigen ein anderes Bild

 22.02.2026 Aktualisiert

Kommentar

Eure Masche zieht nicht mehr!

Mittlerweile hat es sich selbst im Kulturbetrieb herumgesprochen, dass die Bigotterie der sogenannten pro-palästinensischen Aktivisten allzu durchschaubar ist, wenn Menschenrechte gepredigt und im gleichen Atemzug »Genozid« und »Boykott« geschrien wird

von Sophie Albers Ben Chamo  22.02.2026