EILMELDUNG! Medienbericht: Iran soll Ermordung von Josef Schuster und Volker Beck geplant haben

Nahost

Bewegende Hilfe von Mutter zu Mutter

Die Palästinenserin verletzte sich bei einem Unfall schwer und wurde in ein Krankenhaus in Jerusalem gebracht. (Symbolfoto) Foto: Flash 90

Es war eine ebenso ungewöhnliche wie bewegende Hilfe von Mutter zu Mutter: Eine Palästinenserin verletzte sich bei einem Unfall schwer und wurde in ein Krankenhaus in Jerusalem gebracht. Ihr vier Monate altes Baby schrie vor Hunger - und wollte kein Fläschchen nehmen, wie die Hadassah-Klinik mitteilte.

Daraufhin habe eine jüdische Krankenschwester das Kind kurzerhand an die eigene Brust gelegt und gestillt. »Ich habe sofort gesehen, wie hungrig die Kleine war«, erzählte die Krankenschwester Jael Cohen, die selbst ein einjähriges Kleinkind hat.

Sie habe die Tante des Babys aber zuvor um Erlaubnis gebeten. Die Schwester der Verletzten sagte den Angaben zufolge: »Wir waren sehr erleichtert, als das Baby nach mehreren Stunden Hunger und Weinen endlich getrunken hatte.« Sie seien der Krankenschwester sehr dankbar.

»Nicht jede Frau hätte das getan, es ist nicht leicht, ein Kind zu stillen, das nicht das eigene ist.« Nun hoffe man auf die rasche Genesung der Mutter, die bei dem Unfall nahe Hebron im Westjordanland am Samstag mehrere Knochenbrüche erlitten habe. dpa/ja

Würdigung

»Wo andere laut schweigen, lässt sie sich nicht unterkriegen«

Der Vizepräsident des Zentralrats der Juden in Deutschland würdigt in seiner Laudatio auf die Jüdische Allgemeine die Verdienste der Redaktion - und ihren Mut

von Abraham Lehrer  21.05.2026

Wahlen

Arabisch-israelisches Zünglein an der Waage?

Der Aktivist Yoseph Haddad will den Sprung in die Politik wagen und könnte im festgefahrenen Rennen um die Knesset entscheidend sein

von Sabine Brandes  21.05.2026

Aschkelon

Israel schiebt Hunderte Flottillen-Aktivisten ab

Während die ausländischen Flottillenaktivisten vom Flughafen Ramon aus ausgeflogen werden, steht die israelische Teilnehmerin Zohar Regev in Aschkelon vor Gericht

 21.05.2026

Jerusalem

»Nicht das Gesicht Israels«: Sturm der Entrüstung gegen Ben-Gvir

Der rechtsextreme Politiker steht in der Kritik, weil er ein Video veröffentlichte, in dem Aktivisten der Gaza-Flotille gedemütigt werden. Auch Regierungschef Benjamin Netanjahu distanzierte sich von seinem Minister

von Sabine Brandes  21.05.2026

Tacheles-Preis

»Ihr prägt den Journalismus. Ihr prägt unser Land«

WELT-Chefredakteur Helge Fuhst hielt die Laudatio auf die Jüdische Allgemeine. Eine Dokumentation

von Helge Fuhst  21.05.2026

Dokumentation

»Mehr Mut zu unbequemen Wahrheiten!«

Die Jüdische Allgemeine ist mit dem Tacheles-Preis ausgezeichnet worden. Hier dokumentieren wir die Dankesrede von JA-Chefredakteur Philipp Peyman Engel

von Philipp Peyman Engel  21.05.2026

Meinung

Das entspricht nicht der Essenz unseres Landes!

Man muss keine Sympathie für die Aktivisten der Gaza-Flotille haben, um die Art abzulehnen, wie Itamar Ben-Gvir mit ihnen umgegangen ist. Der Minister hat dem Ansehen Israels geschadet

von Sarah Cohen-Fantl  21.05.2026

Herzliya

Israelische Studie: Sexy Profilbilder können Dating-Erfolg mindern

Eine Untersuchung der Reichman University zeigt: Stark sexualisierte Fotos in Dating-Profilen erzeugen zwar Aufmerksamkeit, schmälern aber die Chancen auf eine ernsthafte Beziehung

 21.05.2026

Israel

Außenminister Sa’ar weist Kabinettskollegen Ben-Gvir zurecht

Der rechtsextreme Polizeiminister Itamar Ben-Gvir hat ein Video in den sozialen Medien gepostet, das die Demütigung von Gaza-Aktivisten zeigt. Das sorgt nun für Protest

 20.05.2026 Aktualisiert