Israel

Neues Schuljahr im Schatten von Corona

Trotz Pandemie geht das Lernen in Israel wieder los. Foto: Flash90

Nach den Sommerferien hat in Israel die Schule wieder begonnen – für die meisten allerdings in einem anderen Format, dem sogenannten »sicheren Lernen« nach Richtlinien des Gesundheitsministeriums.

ANSTECKUNGSGEFAHR 2,4 Millionen Mädchen und Jungen sitzen im neuen Schujahr in den Klassenräumen von Naharija bis Eilat – 50.000 mehr als im Jahr zuvor. Ab der vierten Klasse müssen Schüler ständig Gesichtsschutz tragen, auch in den Klassenräumen. Lehrer dürfen nicht mehr als insgesamt fünf Gruppen mit bis zu 18 Schülern, genannt Kapseln, unterrichten, um die Ansteckungsgefahr für das Personal zu begrenzen.

Die Zahlen der täglichen Neuinfektionen im Land bewegen sich seit rund sechs Wochen stetig zwischen 1800 und 2000. Während einige von einer baldigen Herdenimmunität sprechen, fordern viele Politiker und Gesundheitsexperten, in jedem Fall Vorsicht walten zu lassen.

Mehr als hunderttausend Mädchen und Jungen müssen noch auf ihren ersten Schultag warten.

Auch dürfen momentan noch nicht alle Kinder und Jugendlichen zurück zur Schule. In einer kurzfristigen Sitzung in der Nacht vor dem ersten Schultag entschied das Corona-Kabinett in Jerusalem, dass die Öffnung von Schulen in den »roten Städten«, also Orten mit besonders hohen Infektionszahlen, verschoben wird. Davon ausgenommen sind lediglich Sonderschulen und Bildungseinrichtungen für gefährdete Jugendliche.

ENTSCHEIDUNG Mehr als 100.000 Mädchen und Jungen müssen daher noch auf ihren ersten Schultag warten. Insgesamt sind 332 Schulen sowie mehr als 700 Kindergärten und Vorschulen betroffen. »Wir hoffen, dass wir die rund 130.000 Schüler aus den roten Gemeinden so schnell wie möglich in die Schulen bringen«, so Bildungsminister Yoav Galant zu der Entscheidung. »Abwägungen für die Gesundheit haben uns zu diesem Schritt bewogen.«

Am 3. September soll erneut beraten werden. Die betreffenden Gemeinden sind vorwiegend arabisch und ultraorthodox, beispielsweise Tiberias, Umm Al-Fachem, Jaljulia und Beitar Illit.

Israel

Raketenangriff auf Beersheba - zwei Verletzte

Eine der Personen soll schwer verletzt worden sein

 02.03.2026

Israel

Armee: Iran greift systematisch Wohnhäuser an

Israels Militär wirft dem Iran vor, gezielt zivile Gebäude im Land anzugreifen, um Panik zu schüren.

 02.03.2026

Jerusalem

Lapid stellt sich hinter Netanjahu: »Wir sind im Krieg geeint«

Der Oppositionsführer bezeichnet die Militärschläge als »gerechten Krieg gegen das Böse«. Das iranische Regime bedrohe Israel existenziell

 02.03.2026

Israel

El Al bereitet Rückholaktion für gestrandete Passagiere vor

Alle Flüge sind gestrichen. El Al stoppt den Ticketverkauf, um zuerst Passagiere im Ausland nach Israel zurückzubringen

von Imanuel Marcus  02.03.2026 Aktualisiert

Nahost

Israel weitet Angriffe im Iran aus, Raketenalarm in Jerusalem

In Jerusalem und Tel Aviv heulen am Morgen Sirenen, da weitere Raketenwellen aus dem Iran anfliegen. Die Lage im Überblick

 02.03.2026

Nahost

Hisbollah greift Israel an

Jerusalem reagiert mit Gegenangriffen, um sich zu schützen und um weitere Attacken zu unterbinden

 02.03.2026 Aktualisiert

Debatte

Völkerrecht und Iran-Krieg: Merz spricht von einem Dilemma

Es sei nicht der Moment, »unsere Partner zu belehren«, sagt der Kanzler zu den Angriffen der USA und Israels gegen den Iran. Verurteilungen und Sanktionen hätten gegen Teheran wenig ausgerichtet

 01.03.2026

Zusammenfassung

Israels Armee: Wir greifen Ziele des iranischen Terrorregimes im Herzen von Teheran an

Der Iran hat mittlerweile bestätigt, dass etliche hochrangige Militärs wie Generalstabschef getötet wurden

 01.03.2026

Iran

IDF: Chamenei war der Letzte auf der Terroranführer-Liste des 7. Oktober

Die israelische Armee hat bekannt gegeben, dass mit Chamenei der letzte der für die Massaker des 7. Oktober verantwortlichen Anführer eliminiert sei

 01.03.2026