Israel

Maccabiah-News

Daniil Fissenko klickte als Erster auf die Homepage der European Maccabi Games. Foto: Stephan Pramme

Bitte recht freundlich – oder außer Atmen. Die Halbmarathon-Läufer können sich ihre Fotos auf der Seite www.maccabiah.com/photo-tags abholen. Wer also sehen will, wie weit ihm oder ihr die Zunge nach über 21 Kilometer aus dem Hals hing, braucht nur den Code einzugeben.

Jewgeny Buchbinder
hat am Donnerstag im Judo Einzelwettbewerb den 5. Platz belegt.

Daniil Fissenko war der erste Sportler aus dem deutschen Makkabi-Team, der die neue Seite der European Maccabi Games – EMG 2015 – geöffnet hat. Der Schwimmer spielt selbst auch im Trailer zu den europäischen Spielen mit.

Party Am Freitagnachmittag steigt in der Clara Beach Bar die ConnecTLV & Maccabiah Hawaiian MEGA Beach Party. Sportler können im Hawaii-Look entspannen und »Lot’s of Olim and Israelis« kennenlernen, wie es auf der Facebook-Seite heißt. Also dann – nichts wie hin in die 1 Koifman Street.

Jacqui Kalin bleibt in Israel. Das berichtet die israelische Tageszeitung Haaretz. Die amerikanische Basketballerin wird nach sehs Jahren an der University of Northern Iowa in das Team von Ramat Hasharon wechseln.

Yad Vashem hat seinen ganz eigenen sportlichen Beitrag zur Maccabiah. Die Holocaust-Gedenkstätte in Jerusalem tweetete Freitagmorgen einen Link zur Online-Ausstellung »The Game of Their Lives« (http://ow.ly/ngRR9), bei der man Biografien von »Gerechten unter den Völkern« sehen kann, die ihr Leben dem Sport gewidmet haben.

Eszter Romhanyi hat mit einer Gesamt-Punktzahl von 47.050 die Silbermedaille im Turnen gewonnen. Die 19-jährige Budapesterin besucht Israel zum ersten Mal und sagte, so berichtet die offizielle Maccabiah-Seite, sie liebe die Schönheit des Landes und freue sich auf den Teamausflug am Sonntag nach Masada.

Marc David de Hond ist mit der niederländischen Mannschaft am Sonntag im Maccabiah-Finale vom Rollstuhl-
Basketball. Der 33-Jährige freute sich auf seinem Twitter-Account und zwitscherte die gute Nachricht gleich mal weiter. kat

Westjordanland

Schin-Bet-Chef streitet mit Rechtsradikalen

David Zini fordert von Ministerin Orit Strock eine klare Verurteilung jüdischer Siedlergewalt – und droht mit der Rückkehr zur Verwaltungshaft

von Sabine Brandes  06.10.2026

Jahrestag

Israel warnt vor Angriffen auf Juden am 7. Oktober

Am 7. Oktober jährt sich das Massaker von Hamas-Terroristen in Israel. Bei dem Überfall 2023 wurden rund 1.200 Menschen getötet. Israel warnt nun Israelis im Ausland und Juden weltweit vor Angriffen

 06.10.2026

Gedenken

»Berlin steht fest an Israels Seite«

Regierender Bürgermeister Kai Wegner besucht zum Jahrestag des 7. Oktobers den Geiselplatz in Tel Aviv und erhält die Medaille der Stadt

von Sabine Brandes  06.10.2026

Grausamer Plan

Der Professor, der Massenmörder werden wollte

Der Akademiker plante, Hunderte Araber zu töten und viele Unterstützer zu gewinnen. Die Bar-Ilan-Universität zeigt sich »zutiefst entsetzt«

von Sabine Brandes  06.10.2026

Gaza

Hamas: Sinwars »rechte Hand« überlebt israelischen Angriff

Bei einem israelischen Luftangriff in dem Palästinensergebiet sollen am Wochenende mehrere Menschen getötet worden sein. Israel zielte auf den ranghöchsten Hamas-Führer in dem Küstenstreifen ab – doch der hat wohl überlebt

 06.10.2026

Be’eri

»Ich musste ihre Geschichte erzählen«

Dafna Gerstner hat die Hamas-Massaker überlebt und wagt einen vorsichtigen Blick in die Zukunft

von Geneviève Hesse  06.10.2026

Geiseln

Überlebt

505 Tage war Omer Shem Tov in der Gewalt der Hamas in Gaza. Seine Schilderungen zeigen, wie leicht es sich all jene machen, die bei der Bewertung des Krieges die perfide Taktik der Terroristen ausblenden

von Sabine Brandes  06.10.2026

Interview

»Wir haben Angst, dass Shani und Carolin vergessen werden«

Sonja Bohl-Dencker und Ricarda Louk leben seit dem 7. Oktober mit einer unvorstellbaren Wunde – dem Tod ihrer Töchter, die von Hamas-Terroristen ermordet wurden

von Sophie Albers Ben Chamo  06.10.2026

7. Oktober

»Ich hatte keine Ahnung, wie sehr wir gehasst wurden«

Unsere Autorin ist an der Grenze zu Gaza aufgewachsen und lebt heute in Berlin. Hier beschreibt sie, wie das Hamas-Massaker ihr Leben verändert hat – und was es mit ihr macht, dass sie und ihr Land plötzlich weltweit als genozidal verleumdet werden

von Adi Kaslasy-Way  06.10.2026