Gazastreifen

Luftwaffe greift Hamas-Kommandozentrale an

In dieser ehemaligen Schule sollen sich der israelischen Armee zufolge Hamas-Terroristen unter den Zivilisten versteckt haben Foto: picture alliance / Anadolu

Israels Luftwaffe hat nach eigenen Angaben erneut eine Kommandozentrale der islamistischen Hamas im Gazastreifen angegriffen. Sie habe sich im Norden des abgeriegelten Küstenstreifens in der Stadt Gaza in einem Gebäude befunden, das früher eine Schule gewesen sei, hieß es in der Nacht. Der Angriff habe Hamas-Terroristen gegolten, die dort Anschläge auf Israels Truppen in Gaza und auf israelisches Gebiet geplant hätten, hieß es. Die Angaben der israelischen Armee ließen sich nicht unabhängig überprüfen. 

Das israelische Militär habe vor dem »präzisen Angriff« zahlreiche Maßnahmen ergriffen, um die Gefahr für Zivilisten zu mindern, teilte die Armee weiter mit. Angaben zu möglichen Opfern machte sie nicht. Das Militär sprach von einem weiteren Beispiel für den systematischen Missbrauch ziviler Infrastruktur durch die Hamas, die damit gegen internationales Recht verstoße.

Islamischer Dschihad feuert Raketen in direkter Nähe zu Warenlager für Hilfsgüter ab

Am Freitag sollen darüber hinaus Terroristen des Islamischen Dschihad zwei Raketen auf Israel gefeuert haben. Die Geschosse wurden der Armee zufolge abgefangen.

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Nach Angaben der Armee wurden die Geschosse in nur rund 50 Meter Entfernung von einem Warenlager für internationale Hilfslieferungen abgefeuert. Dies zeige, wie rücksichtslos die Terroristen mit den Bedürfnissen der Menschen in Gaza umgehen, heißt es in einer Mitteilung des Militärs. dpa/ja

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