Terror

Libanon feuert Raketen auf Israel

Im Einsatz: Iron Dome, das israelische Raketenabwehrsystem (Symbolfoto) Foto: Copyright (c) Flash 90 2021

Aus dem Libanon sind drei Raketen auf Israel abgefeuert worden. Wie die israelische Armee am späten Donnerstagabend mitteilte, fielen die Raketen vor der Küste im Norden Israels ins Mittelmeer.

Libanesische Sicherheitskreise bestätigten, dass drei Raketen vom Süden des Libanons aus abgefeuert wurden. Es ist bislang unklar, welche Terrororganisation für den Angriff verantwortlich ist. Das israelische Fernsehen berichtete, es gebe weder Verletzte noch Sachschaden.

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel anreichert. Wir benötigen Ihre Zustimmung, bevor Sie Inhalte von Sozialen Netzwerken ansehen und mit diesen interagieren können.

Mit dem Betätigen der Schaltfläche erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihnen Inhalte aus Sozialen Netzwerken angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät nötig. Mehr Informationen finden Sie hier.

Kurz nach dem Raketenangriff flogen offenbar Kampfflugzeuge Israels über dem Südlibanon nahe der gemeinsamen Landesgrenze. In der Gegend sei »israelische Aktivität in der Luft« beobachtet worden, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus Kreisen der libanesischen Armee.

Die UN-Friedenstruppe Unifil im Libanon rief beide Seiten zu »höchster Zurückhaltung« auf. Unifil-Kommandeur Stefano Del Col war demnach am Abend in Kontakt mit der libanesischen und israelischen Regierung, um eine weitere Eskalation zu vermeiden.

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel anreichert. Wir benötigen Ihre Zustimmung, bevor Sie Inhalte von Sozialen Netzwerken ansehen und mit diesen interagieren können.

Mit dem Betätigen der Schaltfläche erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihnen Inhalte aus Sozialen Netzwerken angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät nötig. Mehr Informationen finden Sie hier.

Die Truppen der UN-Mission seien am Boden und arbeiteten mit den libanesischen Streitkräften zusammen. Die Blauhelme überwachen seit 1978 das Grenzgebiet beider Länder. Derzeit sind rund 10.000 UN-Soldaten an dem Einsatz beteiligt.

Der Libanon und Israel befinden sich offiziell noch im Krieg. An der gemeinsamen Grenze kommt es immer wieder zu Angriffen der Terrororganisation Hisbollah auf die israelische Armee und israelische Zivilisten.

Die schiitische Hisbollah ist eng mit dem Iran verbündet und sieht wie die Mullahs in Teheran im jüdischen Staat einen Erzfeind. Beide rufen regelmäßig zur »Befreiung Jerusalems von den Zionisten« und zur Auslöschung Israels auf. Der letzte Krieg zwischen der Hisbollah und Israel endete vor 15 Jahren. dpa/ja

Nahost

Trump verkündet zehntätige Waffenruhe im Libanon

Zuvor habe es Gespräche mit Israels Premier Netanjahu und Libanons Präsidenten Aoun gegeben

 16.04.2026 Aktualisiert

Hintergrund

Hickhack um Friedensgespräche - und eine zehntägige Feuerpause

Nachdem Präsident Trump direkte Verhandlungen erzwingen wollte, setzte er sich schließlich mit einem Waffenstillstand zwischen Israel und der Hisbollah durch

von Sabine Brandes  16.04.2026

Kriminalität

Großrazzien gegen Unterweltclans

Die israelische Polizei geht landesweit gegen vorwiegend arabische organisierte Verbrecherstrukturen vor

von Sabine Brandes  16.04.2026

Wetter

Hochsommer im April

Hitzewelle lässt Temperaturen in Israel auf bis zu 40 Grad steigen – Meteorologen sprechen von ungewöhnlich frühen Extremwerten

von Sabine Brandes  16.04.2026

Diplomatie

Libanons Präsident Aoun will nicht mit Netanjahu telefonieren

Eigentlich befinden sich Israel und der Libanon im Kriegszustand. Einige Zeichen deuten auf einen möglichen Durchbruch hin im Konflikt mit der Hisbollah. Aber Hürden bleiben

 16.04.2026

Studie

Israelische Forscher sehen Zusammenhang zwischen Corona-Infektion und Lungenkrebs

Das Spike-Protein des Coronavirus könnte nach Angaben der Autoren schädliche Prozesse im Lungengewebe auslösen

 16.04.2026

Gaza

Hamas bestätigt direkte Gespräche mit US-Vertreter

Erstmals seit der Waffenruhe sprechen Vertreter der Hamas und ein US-Berater direkt miteinander – doch die Fronten bleiben erwartungsgemäß verhärtet. Was fordert die palästinensische Terrororganisation, und was sind Israels Bedingungen?

 16.04.2026

Israel

Willkommen im Wahlkampf

Naftali Bennett und Gadi Eizenkot holen in Umfragen auf

von Sabine Brandes  16.04.2026

Jerusalem

Netanjahu: Israel auf mögliche Fortsetzung des Iran-Krieges vorbereitet

»Wir wollen, dass das angereicherte Material des Iran entfernt wird, und wir wollen die Beseitigung seiner Anreicherungskapazitäten im Iran«, sagt der Ministerpräsident

 16.04.2026