Nahost

Katz bereitet Plan zur »freiwilligen Ausreise« aus Gaza vor

Verteidigungsminister Israel Katz Foto: Copyright (c) Flash90 2025

Der israelische Verteidigungsminister Israel Katz hat die Armee angewiesen, einen Plan zur »freiwilligen Ausreise« von Palästinensern aus dem Gazastreifen vorzubereiten. Der Schritt folgte auf einen Vorschlag von US-Präsident Donald Trump, zwei Millionen Palästinenser aus dem Küstenstreifen umzusiedeln.

Der US-Präsident hatte im Beisein des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu verkündet, die USA würden den Gazastreifen »übernehmen« und in eine wirtschaftlich florierende »Riviera des Nahen Ostens« verwandeln. Nach Trumps Willen sollen die Einwohner des Gebiets künftig in anderen arabischen Staaten der Region unterkommen.

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Der Plan stieß international auf Kritik. US-Regierung relativierte Trumps Pläne später. »Das war nicht als feindseliger Schritt gedacht«, sagte Außenminister Marco Rubio. Er sprach von einem »sehr großzügigen Angebot« des Präsidenten. Den USA ginge es lediglich darum, das Küstengebiet wieder bewohnbar zu machen. In dieser Zeit könnten die Palästinenser dort aber nicht leben.

»Besondere Regelungen«

Minister Katz begrüßte den »kühnen Plan« Trumps. »Man muss es den Einwohnern von Gaza erlauben, dieselbe Ausreise- und Migrationsfreiheit zu genießen wie an jedem anderen Ort der Welt«, sagte Katz.

»Der Plan wird die Möglichkeit der Ausreise über Landpassagen sowie besondere Regelungen für die Ausreise über das Meer und den Luftweg enthalten.«

Er warf der palästinensischen Terrororganisation Hamas vor, durch die Plünderung humanitärer Hilfsgüter Geld von den Menschen in Gaza zu erpressen und ihre Ausreise zu verhindern. dpa/ja

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