Jerusalem

Israels Präsident sendet Ostergrüße an den Papst

Staatspräsident Reuven Rivlin Foto: Flash 90

Israels Präsident Reuven Rivlin hat Papst Franziskus und den Christen auf der ganzen Welt Ostergrüße gesandt. Die Coronavirus-Pandemie habe das »Bewusstsein für die Bedeutung der Zusammenarbeit, für die Werte der Brüderlichkeit, der Menschlichkeit, des gegenseitigen Vertrauens und der Hilfe gestärkt«, heißt es in dem am Karfreitag vom Präsidialamt veröffentlichten Schreiben.

Im zweiten Jahr, in dem die heiligen Tage im Schatten der Covid-19-Pandemie gefeiert würden, habe das Virus »schlüssig bewiesen, dass die Grenzen zwischen Ländern künstlich sind, da die Krankheit nicht zwischen Nationen oder zwischen Anhängern verschiedener Religionen unterscheidet«, so Rivlin weiter. Israel sei stolz auf seine Impfkampagne, die alle Bewohner des Landes ohne Ansehen der Religion oder Gemeinschaft umfasse.

Die sogenannten Abraham-Abkommen zwischen Israel und mehreren arabischen Ländern bezeichnete der Präsident als eine »besondere Gelegenheit für eine Ära des Friedens, der Stabilität und der Zusammenarbeit«, deren einmalige Chance hoffentlich auch von den Palästinensern genutzt werde.

Anschließend äußerte Rivlin die Hoffnung, vor dem Ende seiner Amtszeit im Sommer erneut mit Papst Franziskus zusammenzutreffen, um sein Engagement für die Verbindungen Israels und des Heiligen Stuhls zur Religionsfreiheit im Heiligen Land und zur Weiterentwicklung des Projekts »Land der Klöster« zu bekräftigen. kna

Israelische Zeitungen

Wahlergebnisse

»Sieg der Extreme«

Nach dem AfD-Erfolg in Mecklenburg-Vorpommern wächst in Israel die Aufmerksamkeit für Deutschlands politische Verschiebung

von Sabine Brandes  22.09.2026

Debatte

Wehret den Anfängen gilt rechts und links

Ein Offener Brief an Bischof Christian Stäblein vom Evangelischen Arbeitskreis der CDU Berlin/Brandenburg

von Cornelia Seibeld  22.09.2026

Reaktionen

Besorgnis in Israel nach Berlin-Wahl

Der Wahlsieg der Linken sorgt vor allem mit Blick auf Antisemitismus und das jüdische Leben in der deutschen Hauptstadt für Aufmerksamkeit in israelischen Medien

von Sabine Brandes  22.09.2026

Umfrage

Mehrheit sieht keine Chance für friedliche Zwei-Staaten-Lösung

Eine friedliche Koexistenz ist für eine Mehrheit der Israelis und eine noch größere Mehrheit der Palästinenser im Westjordanland und in Ostjerusalem derzeit nicht vorstellbar

 22.09.2026

Alei Zahav

Terroranschlag im Westjordanland: Vater rettet seinem Sohn das Leben und stirbt

»Papa, ich möchte dir für 16 gemeinsame Jahre danken. Danke, dass du mir zugerufen hast, als der Terrorist kam«, sagte der 16-Jährige Yoav bei der Beerdigung seines Vaters

 22.09.2026

Meinung

Berlin bekommt, was es verdient!

Ein Kommentar von Chefredakteur Philipp Peyman Engel zum Erdrutschsieg der Linkspartei in der Hauptstadt

von Philipp Peyman Engel  20.09.2026

Jerusalem

Ein toter Israeli bei Terroranschlag im Westjordanland

Kurz vor Beginn von Jom Kippur kommt es zu zwei Terroranschlägen im von Israel besetzten Westjordanland. Ein israelischer Zivilist und einer der angreifenden Palästinenser werden getötet

 20.09.2026

Jerusalem

Präsident Herzog begnadigt verurteilten Ex-Soldaten Elor Asaria

Israels Präsident lässt einen Strafregistereintrag des ehemaligen Soldaten löschen, der 2016 einen am Boden liegenden, palästinensischen Attentäter tötete. Die israelische Armee war laut Berichten dagegen

 20.09.2026

Kommentar

Wo ist mein Berlin, in dem es keinen Hass auf Juden mehr geben sollte?

Unsere Gastautorin Dorothea Schupelius warnt vor der unheiligen Allianz der Linkspartei mit radikalen Muslimen - und vermisst das Berlin, in dem sie aufgewachsen ist

von Dorothea Schupelius  20.09.2026