Jerusalem

Israeli in Altstadt getötet

Das Attentat geschah in der Altstadt von Jerusalem. Foto: Flash 90

Nur zwei Tage nach dem Terroranschlag, bei dem zwei israelische Soldaten getötet wurden, ist ein Israeli in der Altstadt von Jerusalem erstochen worden. Der vierfache Familienvater Adiel Kolman erlag seinen Verletzungen im Krankenhaus, nachdem ihn ein palästinensischer Terrorist in der Chagai-Straße in der Nähe des Eingangs zum Felsendom mit einem Messer angegriffen hatte.

Kolman, der an den Ausgrabungen der Davidsstadt beteiligt war, versuchte nach Augenzeugenberichten noch, den Angreifer abzuwehren, doch er war unbewaffnet.

Westjordanland
Der 28-jährige Palästinenser aus dem Westjordanland stach sein Opfer mehrfach in den Oberkörper. Er konnte zunächst fliehen, wurde von Polizisten verfolgt und dabei erschossen. Die Zerstörung des Hauses des Terroristen ist nach Angaben der israelischen Armee bereits angeordnet.

»Vier weitere Kinder haben gestern ihren Vater verloren. Für die Hinterbliebenen ist der Schmerz unerträglich«, schrieb Präsident Reuven Rivlin nach dem Anschlag. »Der 32-jährige Adiel Kolman arbeitete mit vollem Einsatz in der Davidsstadt und wurde gestern in der Altstadt ermordet – bei einem schrecklichen und brutalen Terroranschlag. Der Terror in den Straßen Jerusalems – unserer Hauptstadt –, in der Juden und Araber seit Hunderten von Jahren zusammenleben, ist ein riesiges Desaster für alle Bewohner. Wir werden nicht zulassen, dass dies zur Realität wird. Wir kämpfen gegen den Terrorismus und werden siegen.«

Syrien

Grossi: Von Israel zerstörter Reaktor hätte atomwaffenfähiges Material produzieren können

2007 zerstörte Israel den Atomreaktor Deir ez-Zor. 19 Jahre später bestätigt Atom-Aufseher Rafael Grossi, dass die Anlage atomwaffenfähiges Material hätte produzieren können

 11.09.2026

Rosch Haschana

Israel wächst – doch immer mehr Menschen verlassen das Land

Zum jüdischen Neujahr veröffentlicht das Statistikamt neue Zahlen. Die Geburtenrate ist mehr als doppelt so hoch wie in der OECD

von Sabine Brandes  11.09.2026

Sachsen-Anhalt

Empörung über AfD-Spitzenmann Siegmund wegen Rüstungsaussage 

Siegmund: »Weil wir bei späteren Remigrations- und Abschiebeoffensive natürlich auch entsprechende Hilfsmittel brauchen«

 11.09.2026

Neujahr

Hopfen, Malz und Honig

Zu Rosch Haschana können die Israelis nun auch passendes Bier im Supermarkt kaufen. Stilecht in der blau-weißen Dose

von Sabine Brandes  11.09.2026

Tel Aviv

Magen David Adom leistet im Jahr 5786 fast 1,9 Millionen Einsätze

Besonders stark beansprucht wurde auch die Notrufzentrale 101: Mehr als zwei Millionen Anrufe gingen innerhalb eines Jahres ein

 11.09.2026

Großbritannien

Applaus für britischen Außenminister von der Hamas

Ein hochrangiger Funktionär der Terrorgruppe begrüßt die Sanktionen, mit denen das Vereinigte Königreich Israel belegt hat. Das sei ein »wichtiger Schritt in die richtige Richtung«

 11.09.2026

"Two serious people sit on outdoor metal stairs in casual, tactical clothing, appearing tired or contemplative, with sunlight casting shadows behind them against a plain wall in a rugged environment."

Netflix

Wenn Fiktion auf Realität trifft

Die israelische Erfolgsserie »Fauda« meldet sich mit einer eindrucksvollen neuen Staffel zurück

von Sarah Cohen-Fantl  11.09.2026

Kommentar

Ja, du bist gemeint!

Im Leben gibt es Menschen, die erkennen, was vor sich geht, und andere, die einfach blind den Trends folgen. Warum ich an der Seite meiner jüdischen Freunde stehe

von Boy George  11.09.2026

Tel Aviv

Nach Unfall für tot erklärt - jetzt Mutter von drei Kindern

Eine Mutter in Israel, einst nach einem schweren Verkehrsunfall schon als verstorben gemeldet, bringt im Krankenhaus ihrer Rettung ihr drittes Kind zur Welt – mit Hilfe der eigenen Schwester

 11.09.2026