Hisbollah

Israeli durch Hisbollah-Rakete getötet

Ein israelischer Militärhubschrauber nahe der israelisch-libanesischen Grenze Foto: copyright (c) Flash90 2024

Bei Raketen- und Drohnenangriffen der Terrormiliz Hisbollah aus dem Libanon ist in Israel nach Angaben des Rettungsdienstes Magen David Adom (MDA) ein Mann getötet worden. Der 50-Jährige sei in seinem Auto von einem Schrapnell getroffen worden, erklärten die Helfer von MDA auf der Plattform X. Zudem wurden nach Angaben israelischer Medien mindestens neun Menschen bei den Angriffen verletzt.

Wie die israelische Armee berichtet, wurden im Laufe des Tages rund 180 Geschosse vom Libanon aus Richtung Israel gefeuert. Einige seien abgefangen worden, weitere auf offenem Gelände eingeschlagen. Einige trafen aber Medienberichten zufolge auch bewohnte Gebiete wie etwa Krijat Ata östlich der Hafenstadt Haifa.

Lesen Sie auch

Die mit dem Iran verbündete Hisbollah bestätigte, dass sie Raketen auf Israel abgeschossen habe. Sie hatte nach der Tötung des Hamas-Chefs im Gazastreifen, Yahya Sinwar, eine Ausweitung ihrer vor gut einem Jahr begonnenen Angriffe angekündigt.

Seit dem 8. Oktober wird Israel von der Hisbollah täglich attackiert. Zehntausende Israelis sind seitdem zu Binnenflüchtlingen geworden. Israel wehrt sich mit Gegenangriffen, um seine Büger zu schützen und um weitere Attacken aus dem Libanon zu unterbinden. dpa/ja

Interview

»Die meisten arabischen Staaten wollen, dass Israel gewinnt«

Dan Schueftan gilt als wichtigster israelischer Sicherheitsexperte. Er sieht Jerusalem so stark wie nie zuvor – und Europa auf einem ideologischen Irrweg

von Detlef David Kauschke  03.09.2026

Umfrage

Umfrage: Netanjahu-Lager holt auf, beide Blöcke bei 53 Mandaten

Noch vor einer Woche hatte dieselbe Umfrage ein deutlich anderes Bild ergeben. Damals lag die Opposition mit 57 Sitzen vorn

 03.09.2026

Missbrauch

Razzia gegen Kinderehen

Die Polizei ermittelt gegen eine strengreligiöse sektenähnliche Gruppe wegen illegaler Hochzeiten von Minderjährigen

von Sabine Brandes  03.09.2026

Jerusalem

Die Gewalt hat am Schabbat gesiegt

Wegen ultraorthodoxer Randalierer: Das Café Besimta der Bewegung »Juden für Jesus« öffnet samstags nicht mehr

von Sabine Brandes  03.09.2026

Gesellschaft

Rafael schlägt David

Die beliebtesten Kindernamen der Erstklässler in den unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen von Jerusalem

von Sabine Brandes  03.09.2026

Debatte

Öffentlich-Rechtliche Medien: Macht euren Job, aber macht ihn besser!

Ein Appell von Esther Schapira

von Esther Schapira  03.09.2026

Jerusalem

Netanjahu sagt, Sicherheitschefs hätten ihn am 7. Oktober absichtlich nicht geweckt

Neu ist vor allem die Behauptung, die Sicherheitsführung habe ihn nicht lediglich aus einer Fehleinschätzung heraus nicht informiert, sondern sich bewusst dagegen entschieden

 03.09.2026

Rehovot

Israelische Forscher melden Erfolg bei Krebsforschung

Forscher des Weizmann Institute of Science entdeckten gemeinsam mit amerikanischen Wissenschaftlern einen bislang unterschätzten Mechanismus bei der Entstehung genetischer Mutationen

 03.09.2026

Jerusalem

Katz: Israel ist bereit, die freiwillige Ausreise aus Gaza zu ermöglichen

Die Hintergründe

 03.09.2026