Gaza/Israel

Israel veröffentlicht Namen zweier weiterer Terroropfer

Eine Demonstration für die Freilassung weiterer Geiseln am Dienstag in Jerusalem. Foto: copyright (c) Flash90 2023

Tal Chaimi und Joshua Luito Mollel sind nicht mehr am Leben. Nach Angaben aus ihren Kibbuzim wurden sie von der palästinensischen Terrororganisation Hamas ermordet.

Tal Chaimi war ein Bewohner des Kibbuz Nir Yitzhak, während Joshua Luito Mollel in Nahal Oz arbeitete. Ihre Leichen befinden sich israelischen Medienberichten zufolge in den Händen der Hamas.

Es war davon ausgegangen worden, dass Chaimi während der Terrorattacke der Hamas auf Israel am 7. Oktober lebend verschleppt wurde. Neue Beweise belegen nun jedoch, dass ihn die Palästinenser am Tag des Angriffs ermordeten. Die Hamas nahm seine Leiche mit nach Gaza.

Nachfahre von Kibbuz-Gründern

Er war Teil einer Einsatzgruppe, die in die attackierten Gebiete geschickt worden war, um die Terroristen zu bekämpfen, bevor die Armee schließlich eintraf. Als die Einsatzgruppe später zurückkehrte, war er nicht dabei.

Tal Chaimi war ein Nachfahre der Gründer des Kibbuz Nir Yitzhak in der Negev-Wüste. Er hinterlässt seine Ehefrau und drei Kinder.

Joshua Luito Mollel, ein Landwirtschaftsstudent aus Tansania, war erst zwei Wochen vor dem Angriff der Terroristen in Israel angekommen. In Nahal Oz arbeitete er als Milchbauer. Er wurde offenbar in Geiselhaft ermordet.

Vater reist nach Israel

Die israelischen Behörden informierten seinen Vater in Tansania, der heute in Begleitung eines Beamten aus dem Jerusalemer Außenministerium in Israel eintreffen soll.

Tal Chaimi und Joshua Luito Mollel sind zwei der mehr als 1200 Menschen, die von palästinensischen Terroristen ermordet wurden. Seit diesem Tag beabsichtigt Israel, die Hamas komplett zu zerschlagen, um seine Bevölkerung zu schützen. im

Jom Hasikaron

So viele Verluste

Mein Vater floh vor der Schoa, wurde beinahe in seinem Kibbuz ermordet und starb als Flüchtling im eigenen Land. Der Gedenktag wird dieses Jahr für mich besonders schmerzhaft sein

von Eshkar Eldan Cohen  20.04.2026

Jom Hasikaron

Wenn Hunde heilen

Ein Projekt in Israel bringt Soldaten und traumatisierte Überlebende mit jungen Hunden zusammen – und schafft stille Rettungsräume im Alltag. Eine Begegnung im Yarkon-Park in Tel Aviv

von Sabine Brandes  20.04.2026

Israel

Herzog zeichnet Milei mit Ehrenmedaille aus

Javier Milei erhält in Jerusalem die höchste zivile Auszeichnung des jüdischen Staates. Der argentinische Präsident stellte sich im Konflikt mit dem Iran klar an die Seite Israels und der USA

 20.04.2026

Jom Hasikaron

Schmerz und Erinnerung im Herzen der Stadt

Welche Zukunft hat der Gedenkort der Terroropfer und gefallenen Soldaten am zentralen Dizengoff-Platz in Tel Aviv?

von Sabine Brandes  20.04.2026

Waffenruhe

Präsident Aoun: Libanon verhandelt alleine mit Israel

Seit ein paar Tage gilt zwischen Israel und der Hisbollah im Libanon eine Waffenruhe. Die Regierung in Beirut will dauerhafte Stabilität für den Mittelstaat erreichen

 20.04.2026

Nahost

Soldat schlägt auf Jesus-Statue ein. Israel kündigt harte Strafe an

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu verurteilte die Attacke »aufs Schärfste«. Das israelische Militär kündigte »angemessene Maßnahmen« gegen alle Beteiligten an

 20.04.2026

Nahost

Iran richtet zwei Männer hin

Den Verurteilten wurde vorgeworfen, für den Mossad spioniert zu haben. Menschenrechtler sprechen jedoch davon, dass es sich um politische Gefangene gehandelt habe

 20.04.2026

Nord-Israel

Kiryat Schmona: Bewohner demonstrieren gegen Waffenruhe mit Hisbollah

Die Demonstranten werfen der Regierung vor, die Sicherheitsinteressen des Nordens preiszugeben

 20.04.2026

Staatsbesuch

Milei sagt Israel Unterstützung zu – Direktflüge und Botschaftsumzug angekündigt

Neben der Politik kommt die Kultur nicht zu kurz: Für eine israelische Fernsehsendung zum morgigen Jom Haatzmaut singt der argentinische Präsident einen Song

 20.04.2026