Radsport

»Israel - Premier Tech«-Fahrer ganz vorne mit dabei

Der Australier Nick Schultz vom Team Israel - Premier Tech fuhr allen Konkurrenten davon. Foto: picture alliance / Roth / CV

Seit Montag - und noch bis Sonntag - läuft die Rad-Rundfahrt Volta Catalunya, die als Vorbereitungsrennen für den weitaus wichtigeren Giro d’Italia angesehen und genutzt wird. Bereits am ersten Tag war das UCI ProTeam »Israel – Premier Tech« sehr erfolgreich.

Das australische Team-Mitglied Nick Schultz fuhr auf der ersten Etappe allen davon - inklusive des Favoriten Tadej Pogacar vom »UAE Team Emirates« - und landete auf Platz 1. Schultz’ britischer Teamkollege Stephen Williams sah auf dem 3. Platz ebenfalls gut aus.

Gleich am Montag mussten die Teilnehmer des Rennens immerhin 173,9 Kilometer hinter sich bringen. Der Höhenunterschied von 2600 Metern, der ebenfalls überwunden wurde, spricht für sich. Sicher ist: Die Etappe rund um die Ortschaft Sant Feliu de Guíxols war das Gegenteil von leicht.

Zu spät zum Aufholen

Schultz überraschte die Zuschauer und die Konkurrenz, indem er den Slowenen Tadej Pogacar spät im Rennen kurzerhand angriff. Sein Kommentar nach dem Sieg: »500 Meter vor dem Ziel habe ich mich umgeschaut und der Weg war noch extrem lang. Ich bin so hart gefahren, wie ich konnte. Wäre der Zielstrich etwas weiter weg gewesen, hätte Pogacar mich eingeholt.«

Kurz vor dem Ziel stieg Pogacar nochmal richtig in die Pedale. Es war jedoch zu spät. Schultz einzuholen war in diesem Moment schlicht nicht mehr möglich. Da Stephen Williams auch sein Bestes gab, kam »Israel - Premier Tech« zu Platz 1 und 3 in der Tageswertung, was einen guten Beginn der Rennwoche darstellte.

Im Jahr 2014 gründeten die Israelis Ron Baron und Ran Margaliot den Vorgänger des Teams, nämlich die »Israel Cycling Academy (ICA)« und feierten mehrere Erfolge . Erst vor zwei Jahren sprang der kanadische Konzern Premier Tech auf das Trittbrett, woraufhin sich neben der Gesellschafterstruktur auch der Name änderte.

Am Sonntag endet die Volta Catalunya mit einer 145 Kilometer langen Etappe rund um Barcelona. Ob sich »Israel - Premier Tech« vorn halten kann, bleibt abzuwarten. im

Krieg gegen Iran

Medienbericht: Trump will Mullahs nur wenige Tage Zeit geben

Als der US-Präsident am Dienstag einseitig eine Verlängerung der Waffenruhe mit dem Iran verkündete, nannte er keine neue Frist. Unbegrenzt verlängern, will er sie US-Medien zufolge aber nicht

 22.04.2026

Nachrichten

Wohnen, Defizit, Währung

Meldungen aus Israel

von Sabine Brandes  22.04.2026

Nahost

Voller Vorurteile

Es ist geradezu atemraubend, mit welcher Inbrunst das Opfer-Täter-Verhältnis hierzulande verkehrt wird, wenn es um Israels Reaktion auf islamistische Terrororganisationen geht

von Jacques Schuster  22.04.2026

Kommentar

Was hat der Konflikt mit dem Iran Israel gebracht?

Eine ernüchternde Bilanz von Roman Haller

 22.04.2026

Meinung

Die Isaac Accords – Kooperation statt Symbolik

Im Gegensatz zu den Abraham Accords geht es bei dem Vertrag zwischen Argentinien und Israel nicht um eine Normalisierung der Beziehungen, sondern um eine Vertiefung. Gerade darin liegt seine politische Logik

von Carsten Ovens  22.04.2026

Berlin

Israelischer Starkoch auf den Spuren seiner deutschen Großmutter

Schnitzel - das klingt erst einmal sehr deutsch. Dieses Schnitzel allerdings kommt anders daher. Ein Besuch im Berliner Restaurant »Berta«, das ein israelischer Starkoch nach seiner deutschen Großmutter benannt hat

von Nina Schmedding  22.04.2026

Jerusalem

Klima-Forscher: Teile Israels könnten unbewohnbar werden

Israelische Klimaforscher sagen, der südliche Arava-Raum, Eilat sowie das Jordantal seien besonders gefährdet

 22.04.2026

Westjordanland

Berichte über Verletzte nach Siedler-Angriff

Radikale Siedler haben Berichten zufolge in einem Dorf palästinensischen Besitz in Brand gesteckt. Mehrere Menschen mussten wegen einer Rauchvergiftung behandelt werden

 22.04.2026

Terroristen-Gefängnis

Hamas-Terroristen belästigten Reservistinnen sexuell

Eine Reservistin sagt dem Sender KAN, Häftlinge hätte vor ihr masturbiert und ihr erniedrigende Blicke zugeworfen. Die psychischen Folgen seien bis heute spürbar

 22.04.2026