UEFA Champions League

Israel? Existiert in Katar nicht!

Diese Woche wurden die Gruppen der bevorstehenden UEFA-Wettbewerbe ausgelost (hier die Veranstaltung 2019 in Monaco). Foto: imago images / Mandoga Media

Der katarische Sportsender BeIN Sports hat in Tweets über die Gruppen-Auslosung in der Fußball-Champions-League das israelische Team Maccabi Haifa unerwähnt gelassen. In den sozialen Medien gab es dazu zahlreiche kritische Reaktionen.

In den Tweets führte der Sender am Donnerstagabend nur drei Mannschaften in der Gruppe H auf - Haifa als viertes Team neben Paris Saint-Germain, Juventus Turin und Benfica Lissabon tauchte hingegen nicht auf.

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel anreichert. Wir benötigen Ihre Zustimmung, bevor Sie Inhalte von Sozialen Netzwerken ansehen und mit diesen interagieren können.

Mit dem Betätigen der Schaltfläche erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihnen Inhalte aus Sozialen Netzwerken angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät nötig. Mehr Informationen finden Sie hier.

FEHLER Ein Sprecher des Senders erklärte am Freitag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur, es habe sich um einen »versehentlichen Fehler« in einer Grafik gehandelt. Zwei Tweets auf Arabisch und Englisch seien unmittelbar gelöscht und korrigiert worden, nachdem der Fehler bemerkt worden sei. Die BeIN-Mediengruppe habe »keinerlei politische Agenda«, sagte er weiter. Israelische Teams würden auf allen Plattformen und Kanälen des Senders ausgestrahlt.

Auf Twitter-Konten des Senders waren am Freitagmorgen allerdings zunächst noch Tweets zur Gruppe H ohne Erwähnung von Maccabi Haifa online. Diese wurden von dem Sender schließlich ebenfalls gelöscht. dpa

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel anreichert. Wir benötigen Ihre Zustimmung, bevor Sie Inhalte von Sozialen Netzwerken ansehen und mit diesen interagieren können.

Mit dem Betätigen der Schaltfläche erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihnen Inhalte aus Sozialen Netzwerken angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät nötig. Mehr Informationen finden Sie hier.

BeIN Sports besitzt unter anderem die Übertragungsrechte für die Champions League in der arabischen Welt. Der Sender hat seinen Sitz in Katar. Chef der BeIN-Mediengruppe ist Nasser Al-Khelaifi, Präsident von Paris Saint-Germain.

WM-AUSRICHTER Das Golfemirat erkennt wie viele andere arabischen Länder den Staat Israel nicht an und unterhält auch keine offiziellen diplomatischen Beziehungen zu ihm. Katar pflegt gleichzeitig gute Kontakte zur im palästinensischen Gazastreifen herrschenden islamistischen Hamas.

Katar, Ausrichter der Fußball-WM in diesem Jahr, steht wegen systematischen Menschenrechtsverstößen und der Ausbeutung von Arbeitsmigranten immer wieder in der Kritik. Die Regierung weist die Vorwürfe zurück und führt Reformen zu Gunsten der Arbeiter an. Die Fußball-WM beginnt am 20. November und geht bis zum 18. Dezember. dpa

Terror

Was an Bord des Flydubai-Flugs nach Tel Aviv wirklich passierte

Ein Überblick

 30.09.2026

Berlin

Flug FZ1073 von Dubai nach Tel Aviv: So reagiert Außenminister Wadephul auf den versuchten Terroranschlag

 30.09.2026

Israel

»Wir haben die Terroristen überwältigt«

Es sind Szenen wie im Thriller, die sich in einem Flydubai-Flug abspielen. Passagiere berichten von Blut im Cockpit – und Panik in der Kabine

 30.09.2026

Hamas-Massaker

Wurde Netanjahu vor dem 7. Oktober gleich dreimal gewarnt?

Berichte aus Ägypten und den Emiraten schildern mehrere Warnungen vor dem Angriff aus Gaza. Der israelische Premier bestreitet dies kategorisch

von Sabine Brandes  30.09.2026

Jerusalem

Eklat wegen Aussagen von Ministerin: Israel bestellt spanische Diplomatin ein

Spaniens Jugendministerin Sira Rego von der Linkspartei hatte erklärt, die spanische Gesellschaft unterstütze einen palästinensischen Staat »vom Fluss bis zum Meer«. Jetzt protestierte Israel gegen die Aussagen

 30.09.2026

Tel Aviv

Festnahme eines Hamas-Funktionärs verschaffte Israel entscheidende Informationen über Terrorziele

Mu’in al-Arabid, ein ranghoher Hamas-Terrorist wurde am 2. September gefangen genommen. Seither sind mehrere Terror-Kommandeure getötet worden

 30.09.2026

Grenzübergang Taba/Eilat zwischen Ägypten und Israel

Mysteriöser Fall

Drei Israelis in Ägypten verschollen

Die jungen beduinischen Männer seien zum Urlaub ins Nachbarland gereist und dort angeblich aus Gründen der »inneren Sicherheit« festgenommen worden

von Sabine Brandes  29.09.2026

Die Chefs der Oppositionsparteien

Tel Aviv

Israels Opposition schließt Pakt

Eisenkot, Bennett, Lapid, Lieberman und Golan wollen während des Wahlkampfs auf gegenseitige Angriffe verzichten und planen eine »zionistische staatsmännische Regierung«

von Sabine Brandes  29.09.2026

Jerusalem

Gallant spricht über Details der Pager-Operation gegen Hisbollah

Offenbar schöpfte ein Mitglied der libanesischen Terrororganisation Verdacht. Israel sah sich zum Handeln gezwungen

 29.09.2026