Nahost

Israel besteht auf Freilassung von Arbel Yehoud

Arbel Yehoud Foto: picture alliance / ZUMAPRESS.com

Israel hat der palästinensischen Terrororganisation Hamas eine Nachricht übermittelt, der zufolge die Geisel Arbel Yehoud zu den nächsten Geiseln gehören sollte, die freigelassen werden. Dies geht aus israelischen Medienberichten hervor.

Am Samstag sollen der geltenden Waffenruhevereinbarung zufolge vier Verschleppte freikommen – im Austausch für weitaus mehr palästinensische Gefängnisinsassen. Die Terroristen hatten am Dienstag angekündigt, es werde sich um Frauen handeln.

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel anreichert. Wir benötigen Ihre Zustimmung, bevor Sie Inhalte von Sozialen Netzwerken ansehen und mit diesen interagieren können.

Mit dem Betätigen der Schaltfläche erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihnen Inhalte aus Sozialen Netzwerken angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät nötig. Mehr Informationen finden Sie hier.

Benjamin Netanjahu und dessen Regierung sorgen sich um die 29-jährige Arbel Yehoud – auch, da sie offenbar von der Terrorgruppe Islamischer Dschihad festgehalten wird. Daher befürchtet Israel, dass die Hamas ihre Freilassung aufschieben könnte. Erst am Freitag müssen die Terroristen laut Vereinbarung die Namen der Frauen bekanntgeben, die sie freizulassen gedenken.

Eine von sieben

Am 7. Oktober 2023 waren Arbel Yehoud und ihr Freund Ariel Cunio aus ihrem Kibbuz Nir Oz heraus entführt worden – zusammen mit 69 weiteren Bewohnern. Allein in Nir Oz ermordeten die Palästinenser damals 46 Menschen. Zu den Toten gehört auch Dolev Yehud, Arbels Bruder.

Lesen Sie auch

Arbel Yehoud ist eine von sieben weiblichen Geiseln, die weiterhin auf der Liste der ursprünglich 33 im Rahmen der ersten Phase der Vereinbarung freizulassenden Verschleppten steht. Die anderen Frauen sind Liri Albag, Karina Ariev, Agam Berger, Shiri Bibas, deren Söhne und Ehemann ebenfalls Hamas-Geiseln sind, Danielle Gilboa und Naama Levy. Albag, Ariev, Berger, Gilboa und Levy sind IDF-Soldatinnen.

Am Sonntag waren Emily Damari, Romi Gonen und Doron Steinbrecher freigekommen. im

Syrien

Grossi: Von Israel zerstörter Reaktor hätte atomwaffenfähiges Material produzieren können

2007 zerstörte Israel den Atomreaktor Deir ez-Zor. 19 Jahre später bestätigt Atom-Aufseher Rafael Grossi, dass die Anlage atomwaffenfähiges Material hätte produzieren können

 11.09.2026

Rosch Haschana

Israel wächst – doch immer mehr Menschen verlassen das Land

Zum jüdischen Neujahr veröffentlicht das Statistikamt neue Zahlen. Die Geburtenrate ist mehr als doppelt so hoch wie in der OECD

von Sabine Brandes  11.09.2026

Sachsen-Anhalt

Empörung über AfD-Spitzenmann Siegmund wegen Rüstungsaussage 

Siegmund: »Weil wir bei späteren Remigrations- und Abschiebeoffensive natürlich auch entsprechende Hilfsmittel brauchen«

 11.09.2026

Neujahr

Hopfen, Malz und Honig

Zu Rosch Haschana können die Israelis nun auch passendes Bier im Supermarkt kaufen. Stilecht in der blau-weißen Dose

von Sabine Brandes  11.09.2026

Tel Aviv

Magen David Adom leistet im Jahr 5786 fast 1,9 Millionen Einsätze

Besonders stark beansprucht wurde auch die Notrufzentrale 101: Mehr als zwei Millionen Anrufe gingen innerhalb eines Jahres ein

 11.09.2026

Großbritannien

Applaus für britischen Außenminister von der Hamas

Ein hochrangiger Funktionär der Terrorgruppe begrüßt die Sanktionen, mit denen das Vereinigte Königreich Israel belegt hat. Das sei ein »wichtiger Schritt in die richtige Richtung«

 11.09.2026

"Two serious people sit on outdoor metal stairs in casual, tactical clothing, appearing tired or contemplative, with sunlight casting shadows behind them against a plain wall in a rugged environment."

Netflix

Wenn Fiktion auf Realität trifft

Die israelische Erfolgsserie »Fauda« meldet sich mit einer eindrucksvollen neuen Staffel zurück

von Sarah Cohen-Fantl  11.09.2026

Kommentar

Ja, du bist gemeint!

Im Leben gibt es Menschen, die erkennen, was vor sich geht, und andere, die einfach blind den Trends folgen. Warum ich an der Seite meiner jüdischen Freunde stehe

von Boy George  11.09.2026

Tel Aviv

Nach Unfall für tot erklärt - jetzt Mutter von drei Kindern

Eine Mutter in Israel, einst nach einem schweren Verkehrsunfall schon als verstorben gemeldet, bringt im Krankenhaus ihrer Rettung ihr drittes Kind zur Welt – mit Hilfe der eigenen Schwester

 11.09.2026