Nahost

Iranische Angriffe mit Streumunition fordern vier Tote

Die israelische Raketenabwehr hat eine aus dem Libanon anfliegende Terror-Rakete im Visier. Foto: Copyright (c) Flash 90 2026

Bei iranischen Raketenangriffen sind in der Nacht mehrere Menschen in Israel und im Westjordanland ums Leben gekommen. Nach Angaben von Rettungskräften traf eine Rakete mit Streumunitionsgefechtskopf Zentralisrael und verursachte tödliche Verletzungen.

Wie israelische Medien berichteten, wurde in der Scharonebene ein 30-jähriger ausländischer Arbeiter von Splittern getroffen und erlag kurze Zeit später seinen Verletzungen. Mehrere Einschläge von Streumunition seien in der Region registriert worden.

Im Raum Hebron schlug offenbar ebenfalls Streumunition ein. Nach Angaben des Palästinensischen Roten Halbmonds kamen dabei zwei Frauen und ein Mädchen ums Leben. Es handelt sich um die ersten palästinensischen Todesopfer im Westjordanland seit Beginn des aktuellen Krieges. Weitere Menschen wurden verletzt, einige von ihnen schwer.

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Auch in anderen Teilen Israels wurde Luftalarm ausgelöst. In verschiedenen Regionen, darunter im Norden und Süden des Landes, registrierte das Militär weitere Raketenstarts aus dem Iran. Ein Teil der Geschosse schlug in unbewohntem Gebiet ein oder wurde abgefangen, sodass es dort zunächst keine weiteren Opfer gab.

Bei einem früheren Angriff in Zentralisrael waren am Mittwoch mehrere Menschen leicht verletzt worden, darunter zwei Kinder. Nach Einschätzung der israelischen Armee ist etwa die Hälfte der im aktuellen Konflikt eingesetzten iranischen ballistischen Raketen mit Streumunition bestückt.

Parallel zu den iranischen Attacken griff auch die vom Iran unterstützte Hisbollah erneut Israel an. Dabei wurden Raketen nicht nur auf den Norden des Landes abgefeuert, sondern erstmals auch in Richtung des Gebiets nahe dem Gazastreifen. Die Geschosse schlugen laut Militär überwiegend in offenen Gebieten ein oder wurden abgefangen. Verletzte wurden nicht gemeldet, allerdings entstand vereinzelt Sachschaden. im

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