Waldbrände

Hilfe im Kampf gegen die Flammen

Löscharbeiten in der Nähe des Dorfes Kourkouli auf der griechischen Halbinsel Chalkidiki Foto: imago images/NurPhoto

Ein Team von zunächst 15 israelischen Feuerwehrkräften ist auf dem Weg nach Griechenland, wo seit einigen Tagen wegen anhaltender Dürre, Wind und Temperaturen deutlich über 40 Grad im Schatten zahlreiche Wald- und Buschbrände ausgebrochen sind.

Der Minister für öffentliche Sicherheit, Omer Bar-Lev, habe nach einer Anfrage des griechischen Ministerpräsidenten Kostas Mitsotakis an die Adresse Jerusalems entschieden, den Griechen Unterstützung bei der Brandbekämpfung zukommen zu lassen, teilte das Außenministerium am Freitag mit.

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Alleine am Donnerstag wurden in Griechenland rund 100 neue Brände gemeldet. Weniger als die Hälfte konnte umgehend gelöscht werden. Mehrere Dutzend Dörfer, darunter auch der Ort Olympia auf der Halbinsel Peloponnes, mussten evakuiert werden. Auch Vororte der Hauptstadt Athen sind von den Flammen bedroht.

türkei Die Türkei, in der die Lage ähnlich dramatisch ist wie in Griechenland, hat israelische Hilfe abgelehnt. Das teilte die israelische Botschaft in Ankara Anfang der Woche mit.

Am Dienstag kam es auch in Israel selbst zu einem großen Feuer. In der Nähe von Jerusalem brannten rund zehn Hektar Wald ab, bevor der Brand unter Kontrolle gebracht werden konnte.

Deutschland hat bisher keine Hilfe in die von Waldbränden gebeutelten Länder geschickt. Aktuell wird aber geprüft, ob ein Bundesland Einsatzkräfte der Feuerwehr nach Griechenland entsenden kann. Seit Beginn der Waldbrände in Südeuropa haben nach Angaben des Bundesinnenministeriums Griechenland, Albanien, Italien, Nordmazedonien und die Türkei über das EU-Verfahren zur Hilfe im Katastrophenschutz Unterstützung angefragt. Die Bundesregierung sei zudem direkt um Hilfe gebeten worden.

»Die genannten Staaten haben überwiegend um Unterstützung durch Löschflugzeuge gebeten, über die Deutschland nicht verfügt«, teilte ein Sprecher des Ministeriums auf Anfrage mit.  mth/dpa

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