Jerusalem

Grabeskirche wieder für Besucher geöffnet

Der Eingang zur Grabeskirche in Jerusalem Foto: Sabine Brandes

Jerusalem

Grabeskirche wieder für Besucher geöffnet

In dem Gotteshaus sollen sich nicht mehr als 50 Personen gleichzeitig aufhalten

 24.05.2020 17:14 Uhr

Zwei Monate nach ihrer Schließung wegen der Corona-Krise ist die weltberühmte Grabeskirche in Jerusalem am Sonntag wieder für Besucher geöffnet worden. Nach Angaben von Kirchenvertretern gelten jedoch weiterhin Beschränkungen. So sollen sich etwa nicht mehr als 50 Personen gleichzeitig in der Kirche aufhalten.

MASKEN Außerdem müssen Besucher den Vorgaben zufolge Masken tragen und dürfen keine Krankheitssymptome wie Fieber haben. Sie müssen auch mindestens zwei Meter Abstand voneinander halten und dürfen die Steine und Ikonen in dem Gotteshaus nicht berühren oder küssen, wie es sonst traditionell üblich ist.

Die Grabeskirche ist das wichtigste Heiligtum des Christentums. Der Überlieferung nach steht sie an der Stelle, an der Jesus Christus gestorben und wieder auferstanden ist.

ANDACHTEN Seit Ende März durften Andachten nur mit sehr wenigen Teilnehmern abgehalten werden. Israel hatte damals die Schließung aller Gebetshäuser verfügt.

In Israel und den Palästinensergebieten ist die Corona-Pandemie bisher relativ glimpflich verlaufen. Am Dienstag hatte Israel beschlossen, Zusammenkünfte in Gebetshäusern wie Synagogen, Moscheen und Kirchen unter Auflagen wieder zu erlauben.

Die Zahl der Teilnehmer ist dabei auf 50 begrenzt, sie müssen Masken tragen und Hygienevorschriften einhalten. dpa

»Freedom Flotilla Coalition«

Neue Gaza-Flottille unterwegs

Die Initiatoren wollen den Gazastreifen im Oktober erreichen und fordern eine »globale Intifada«

 07.09.2026

Israelische Zeitungen

Wahlen

Alarm aus Israel

Der AfD-Erfolg in Sachsen-Anhalt sorgt im jüdischen Staat für Unruhe – und löst eine ambivalente Debatte über die Partei und ihre Haltung zu Juden und Israel aus

von Sabine Brandes  07.09.2026

Nahost

Iran soll Angriff mehrerer Terrorgruppen auf Israel planen

Nach israelischen Einschätzungen könnte das Mullah-Regime einen gleichzeitigen Einsatz an mehreren Fronten vorbereiten – mit Beteiligung der Hisbollah, der Hamas und der Huthi

 07.09.2026

Gesellschaft

Exodus der Ärzte

Studie: Seit 2023 haben rund 1370 Mediziner Israel verlassen, darunter zunehmend erfahrene Fachärzte

von Sabine Brandes  06.09.2026

"Two serious people sit on outdoor metal stairs in casual, tactical clothing, appearing tired or contemplative, with sunlight casting shadows behind them against a plain wall in a rugged environment."

Netflix

Wenn Fiktion auf Realität trifft

Die israelische Erfolgsserie »Fauda« meldet sich mit einer eindrucksvollen neuen Staffel zurück

von Sarah Cohen-Fantl  06.09.2026

Jerusalem

Israels Sicherheitsrat: Weltweite Reisewarnung für die jüdischen Feiertage

Die Behörde warnt vor gezielten Anschlägen durch extremistische Gruppen und Einzeltäter auf Juden und Israelis. Von Reisen in zahlreiche arabische und an den Iran grenzende Staaten wird dringend abgeraten

 06.09.2026

Jerusalem

Oberstes Gericht kippt Festnahmeverbot für ultraorthodoxe Wehrdienstverweigerer

Das im Sommer verabschiedete Moratorium verstößt nach Ansicht der Richter gegen den Gleichheitsgrundsatz. Der Staat dürfe bei der Strafverfolgung keine unzulässigen Ausnahmen machen

 06.09.2026

Kommentar

Warum es eine Brandmauer gegen die Linkspartei braucht

Wenn eine Brandmauer nur auf einer Seite steht, brennt es von der anderen rein. Über diese offene Seite müssen wir reden

von Nelly Eliasberg  06.09.2026

Israel-Hasserin El Hissy

Jüdische Gemeinde Frankfurt übt scharfe Kritik am Börsenverein des Deutschen Buchhandels

Die Hintergründe

 04.09.2026