Jerusalem

Gedenken an Jom Haschoa

Sechs Schoa-Überlebende haben am Mittwochabend die Fackeln für den Auftakt der landesweiten Zeremonien und Veranstaltungen des Jom Haschoa entzündet. Die zentrale Gedenkfeier fand um 20 Uhr (israelische Zeit) in Yad Vashem statt und wurde live im Fernsehen sowie Internet übertragen.

Unter dem zentralen Motto »Alles ist uns verboten – und wir tun doch alles« wurde an den Kampf erinnert, die Menschlichkeit während des Holocaust zu bewahren. Staatspräsident Reuven Rivlin, Regierungschef Benjamin Netanjahu und Oberrabbiner Israel Meir Lau hielten Ansprachen.

treffen Netanjahu hatte zuvor gemeinsam mit seiner Frau Sara die sechs Fackelträger Sara Kain, Robert Tamashof, Jehosua Hesel Fried, Joseph Labi, Chaim Grosbein und Lonia Rozenhoch zu einem Treffen in seine Jerusalemer Residenz eingeladen. Es war das erste Treffen des Ministerpräsidenten dieser Art.

»Sie alle sitzen heute im einem Zimmer der israelischen Regierung«, sagte er zur Begrüßung. »Das ist sehr symbolhaft und bedeutsam, etwa 70 Jahre nach der schlimmsten Katastrophe, die unser Volk und die gesamte Menschheit getroffen hat. Sie sitzen im Zentrum des souveränen Staates des jüdischen Volkes. Das allein hat mehr Symbolkraft als irgendetwas sonst.«

Israel

Eizenkot liegt vor Netanjahu, doch Mehrheit bleibt außer Reichweite

In dieser Situation könnten besonders die kleineren Parteien und die arabischen Listen entscheidenden Einfluss auf die Regierungsbildung gewinnen

 21.10.2026

New York/Gaza

Frühere Lehrerin aus Gaza warnt vor Judenhass an UNRWA-Schulen

Die Pädagogin sagt, die ideologische Indoktrinierung palästinensischer Kinder könne den Nährboden für ein weiteres Massaker wie das vom 7. Oktober 2023 schaffen

von Imanuel Marcus  21.10.2026

Jerusalem

Netanjahu hält an Sturz des Teheraner Regimes fest

»Ich bin entschlossen, die Aufgabe zu Ende zu bringen«, sagt der israelische Regierungschef

von Imanuel Marcus  21.10.2026

Gaza

Israel tötet Hamas-Terroristen, der Shani Louk verschleppte

Tamer Mohammad Ibrahim al-Sabbagh war das letzte lebende Mitglied der Hamas-Zelle, die am 7. Oktober 2023 die deutsch-israelische Geisel entführte

 21.10.2026

Sicherheit

Nach Ausschreitungen: Israel rechnet mit vermehrter Einwanderung von Juden aus Frankreich

Die Hintergründe

 21.10.2026

Boykott?

Weitere Firma verweigert Jerusalemer Seilbahn-Projekt

Die israelische Regierung will per Seilbahn einen direkten Zugang zur hochsymbolischen Klagemauer in Jerusalem schaffen. Aber immer mehr ausländische Partner ziehen sich zurück

von Andrea Krogmann  20.10.2026

Wahlkampf

Netanjahu stellt sich hinter religiöse Wehrdienstverweigerer

Um an der Macht zu bleiben, braucht Israels Ministerpräsident die Unterstützung der ultraorthodoxen Juden. Wenige Tage vor der Wahl übt er den Schulterschluss mit Religiösen, die sich der Wehrpflicht entziehen

von Andrea Krogmann  20.10.2026

Vanessa Emde (Die Linke)

Berlin

Linken-Fraktion vorerst ohne Einigung im Streit um Emde

Eine Abgeordnete, die in ihrer Israel-Kritik immer wieder nachlegt, und eine Fraktionsspitze, die ein Problem mit ihr hat: Im Berliner Koalitionspoker bleibt der Streit um Vanessa Emde ungelöst

 20.10.2026

Hamas

Emiratische Blase in Gaza

Israel erlaubt den VAE Infrastrukturarbeiten nahe Rafah. Den Wiederaufbau der Enklave knüpft Israels Premier Netanjahu an die Entwaffnung der Terrororganisation

von Sabine Brandes  20.10.2026