Vereinigte Arabische Emirate

»Frieden ist der Sieg des Guten«

Yair Lapid spricht bei der offiziellen Eröffnung der Botschaft. Foto: picture alliance / AA

Beide Seiten zeigen sich enthusiastisch im Angesicht der neuen Freundschaft – sowohl Israel als auch die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE). Die Normalisierung der Beziehungen wurde am Dienstagmittag in der Hauptstadt Abu Dhabi mit Eröffnung der israelischen Botschaft offiziell bekräftigt. Außenminister Yair Lapid (Jesch Atid) war zu einer Visite in die Golfnation gereist.  

Bei der Einweihung beschrieb Lapid das Ereignis als »historischen Moment«. Neben ihm standen die emiratische Ministerin für Kultur, Wissen und Entwicklung, Noura Al Kaabi, sowie der israelische Botschafter in den Emiraten, Eitan Na’eh.

vision Lapid dankte dem ehemaligen Premierminister Benjamin Netanjahu vom Likud für seine »Vision« und auch dem einstigen US-Präsidenten Donald Trump für dessen Bemühungen bei der Vermittlung. Netanjahu nannte er den »Architekten der Abraham-Abkommen«.

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel anreichert. Wir benötigen Ihre Zustimmung, bevor Sie Inhalte von Sozialen Netzwerken ansehen und mit diesen interagieren können.

Mit dem Betätigen der Schaltfläche erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihnen Inhalte aus Sozialen Netzwerken angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät nötig. Mehr Informationen finden Sie hier.

Mit diesen war am 15. September 2020 die Normalisierung der Verbindungen der beiden Nationen und der Friedensschluss besiegelt worden. »Ich möchte vor allem dem ehemaligen Premier danken«, so Lapid. »Dies ist so sehr sein Moment, wie er unser ist.«

»Wir stehen hier, weil wir Frieden statt Krieg gewählt haben.«

Außenminister Yair Lapid

Netanjahus Regierung in Jerusalem war erst vor wenigen Wochen nach einer Dauer von zwölf Jahren von einer Einheitskoalition ersetzt worden. Benjamin Netanjahu war derjenige, der die Friedensabkommen mit VAE und Bahrain mit der Unterstützung Washingtons und Ägyptens auf den Weg gebracht und in die Tat umgesetzt hatte.

ZUHAUSE »Wir stehen hier, weil wir Frieden statt Krieg gewählt haben«, machte Lapid auf dem Podium deutlich. »Israel will Frieden mit all seinen Nachbarn. Denn Israel wird nirgendwo anders hingehen – der Nahe Osten ist unser Zuhause.« Die Eröffnung der Botschaft sei erst der Anfang, fügte er hinzu. »Frieden ist kein Kompromiss. Frieden ist der Sieg des Guten.«

Auch Ministerin Al Kaabi zeigte sich begeistert über die Eröffnung und betonte, dass sie sich auf viele »hochrangige Besuche und Kooperationen« freue. Ob im Bereich von Künstlicher Intelligenz, Smart Cities, Covid-19, Handel und Tourismus. »Es ist von großer Bedeutung, dass wir uns und unsere Kinder auf eine neue Welt vorbereiten«, sagte sie und beendete ihre Rede mit den hebräischen Worten »toda raba«.

Israel

Eisenkot-Lager liegt vor Netanjahu-Lager

Die ersten Hochrechnungen wurden direkt nach Schließung der Wahllokale veröffentlicht

 27.10.2026

Entscheidung

Keine längeren Öffnungszeiten trotz hoher Wahlbeteiligung

15 Stunden haben die Israelis Zeit, ihre Stimme abzugeben. Ein Antrag, die Abstimmung zu verlängern, scheiterte

von Sabine Brandes  27.10.2026

Knesset-Wahl

Überschwemmungen behindern Wahl im Süden Israels

Überflutete Zufahrtsstraßen, abgeschnittene Orte: Im Süden Israels kamen manche Einwohner nicht zu ihrem Wahllokal. Reicht die Zeit noch, bevor die kleinen Wahllokale schließen?

 27.10.2026

Israel

Wer wählt wen und warum?

Von unerschütterlicher Bibi-Treue bis zur Sehnsucht nach einem Neuanfang: Wir haben Israelis gefragt, wem sie ihre Stimme gegeben haben

von Sabine Brandes  27.10.2026

Israel

Wahlbeteiligung bricht Aufzeichnungsrekord

Schon mehr als drei Millionen Israelis haben am Nachmittag ihre Stimme abgegeben - das ist der höchste in den Aufzeichnungen gemessene Wert

 27.10.2026

Jerusalem

Yashar wirft Netanjahu vor, Zweifel am Wahlergebnis zu schüren

Die Partei des ehemaligen Generalstabschefs Gadi Eisenkot sagt, der Ministerpräsident wolle das Vertrauen in den Ausgang der Knessetwahl gezielt untergraben

 27.10.2026

Tel Aviv

Versuchter Messerangriff auf Yair Golan

Nach Darstellung seiner Partei bemerkten Golans Personenschützer, dass sich ein Mann auf bedrohliche Weise dem Politiker näherte

 27.10.2026

Israel

Hohe Wahlbeteiligung und Streit um Stimmzettel

Die Wahlbeteiligung ist so hoch wie seit rund 50 Jahren nicht mehr, gleichzeitig legt die Partei von Netanjahu-Herausforderer Gadi Eisenkot Beschwerde bei der Wahlaufsicht ein

 27.10.2026

Ramat Gan

Gal Gadot erhält Ehrendoktorwürde

Die Darstellerin rief die Bürger dazu auf, bei der Parlamentswahl ihre Stimme abzugeben

 27.10.2026