Israel

Frau bei Hisbollah-Angriff getötet

In Ramat Gan verursachte eine Terror-Rakete aus dem Libanon für erhebliche Schäden. Foto: copyright (c) Flash90 2024

Bei einer Raketenattacke der Hisbollah auf den israelischen Ort Shfar’am ist am Montag eine 41-jährige Frau getötet worden. Das Opfer musste aus einem beschädigten, dreistöckigen Wohngebäude geborgen werden.

Außerdem wurden am Montag 17 Personen in verschiedenen Teilen Israels verletzt. Über 100 Raketen feuerten die Hisbollah-Terroristen gestern auf den Norden des jüdischen Staates ab. Allein im Großraum Tel Aviv wurden fünf Verletzte registriert. Die Opfer seien in Krankenhäuser gebracht worden, teilte der Rettungsdienst Magen David Adom mit.

Lesen Sie auch

In Ramat Gan, einem Vorort im Osten von Tel Aviv, kam es zu einem größeren Brand. Vermutlich wurde dieser von einem Trümmerteil einer israelischen Abfangrakete ausgelöst.

Nur kurz vor dem Angriff auf Tel Aviv hatte die israelische Luftwaffe erneut Terror-Ziele in Beirut bombardiert. Zwei Raketen seien in eine Wohnung im Viertel Zakak al-Balat im Zentrum der Stadt eingeschlagen, wie eine Reporterin der Deutschen Presse-Agentur vor Ort unter Berufung auf Augenzeugenberichte und Sicherheitskreise berichtete. ja/dpa

Jerusalem/Beirut

Israel meldet Tötung von Hisbollah-Kommandeur im Südlibanon

Bei israelischen Luftangriffen am Samstag soll laut Militärangaben Abu Hassan Alaa getötet worden sein

 16.08.2026

Buenos Aires/Jerusalem

Mali und Liel Yahalomi in Argentinien gefunden

Das Drama um die in Wien verschwundene Mutter und Tochter hatte ganz Israel in Atem gehalten. Nun sind die beiden in Südamerika aufgetaucht – und der Fall erweist sich als viel komplizierter, als bisher gedacht

 16.08.2026

Essay

Politische und moralische Bankrotterklärung

Die Literaturkritikerin Maha El Hissy hat kein Problem damit, die populärste antisemitische Ritualmordlegende unserer Gegenwart zu verbreiten. Trotzdem wurde sie in die Jury des renommierten Deutschen Buchpreises berufen

von Daniel Neumann  15.08.2026

Österreich

Vermisste Israelinnen in Wien: Polizei stellt Suche ein

Europol hat die Ermittlungen im Fall der in Wien vermissten Israelinnen übernommen. Auch der Mossad soll vor Ort sein. Es wird davon ausgegangen, dass Mutter und Tochter nicht mehr in der Stadt sind

 14.08.2026

Religiosität

Mehr Israelis für jüdische Präsenz im öffentlichen Raum

Wie halten es die Israelis mit der Religion und genauer: mit dem öffentlich gelebten Judentum? Dieser Frage ging ein Rabbinernetzwerk nach

von Andrea Krogmann  14.08.2026

Washington/Tel Aviv/Gaza

US-Ermittler untersuchen Spendenkampagnen mit möglichen Verbindungen zu Terrorgruppen

Hunderttausende Euro sollen an die Hamas und den Palästinensischen Islamischen Dschihad weitergegeben worden sein

 14.08.2026

Nahost

Benjamin Netanjahu auf Gegenkurs zu Donald Trump

Israels Premier weist den Gaza-Plan des US-Präsidenten zurück

von Sophie Albers Ben Chamo  14.08.2026

Israel

Die Stimme, der man traut: Oren Nahari ist tot

Mit nur 70 Jahren ist der beliebte Journalist Oren Nahari gestorben. Wenige Tage nach seiner letzten Radiosendung

 13.08.2026

Wien

Vermisste Israelinnen: Gerüchte sorgen für Aktiensturz

Im Fall der vermissten Mutter und Tochter in Österreich haben Gerüchte in den sozialen Medien zu einem Kurssturz bei der israelischen Bank geführt, bei der eine der Frauen arbeitet

 13.08.2026