Israel

Frau bei Hisbollah-Angriff getötet

In Ramat Gan verursachte eine Terror-Rakete aus dem Libanon für erhebliche Schäden. Foto: copyright (c) Flash90 2024

Bei einer Raketenattacke der Hisbollah auf den israelischen Ort Shfar’am ist am Montag eine 41-jährige Frau getötet worden. Das Opfer musste aus einem beschädigten, dreistöckigen Wohngebäude geborgen werden.

Außerdem wurden am Montag 17 Personen in verschiedenen Teilen Israels verletzt. Über 100 Raketen feuerten die Hisbollah-Terroristen gestern auf den Norden des jüdischen Staates ab. Allein im Großraum Tel Aviv wurden fünf Verletzte registriert. Die Opfer seien in Krankenhäuser gebracht worden, teilte der Rettungsdienst Magen David Adom mit.

Lesen Sie auch

In Ramat Gan, einem Vorort im Osten von Tel Aviv, kam es zu einem größeren Brand. Vermutlich wurde dieser von einem Trümmerteil einer israelischen Abfangrakete ausgelöst.

Nur kurz vor dem Angriff auf Tel Aviv hatte die israelische Luftwaffe erneut Terror-Ziele in Beirut bombardiert. Zwei Raketen seien in eine Wohnung im Viertel Zakak al-Balat im Zentrum der Stadt eingeschlagen, wie eine Reporterin der Deutschen Presse-Agentur vor Ort unter Berufung auf Augenzeugenberichte und Sicherheitskreise berichtete. ja/dpa

Knesset

Netanjahu schließt türkische und katarische Truppen in Gaza aus

Der Ministerpräsident räumt ein, es habe mit Washington »eine gewisse Auseinandersetzung« über Gaza gegeben. Die Opposition wirft ihm Versagen vor

 20.01.2026

Jerusalem

Zwei Säuglinge sterben in illegaler ultraorthodoxer Krippe

Erschütternde Zustände in der überfüllten Einrichtung in dem ultraorthodoxen Stadtteil Romema kommen ans Licht

von Sabine Brandes  20.01.2026

Gazastreifen

Trump lädt Netanjahu und Putin in »Friedensrat« ein

Das Gremium soll den Wiederaufbau und die Verwaltung überwachen. Auch der israelische Premier soll dabei sein

von Sabine Brandes  19.01.2026

Hamas-Massaker

»Keine Ausreden mehr«

Vor und in der Knesset gibt es Proteste, als die Anhörungen zur politischen Untersuchung zu den Versäumnissen vor dem 7. Oktober beginnen

von Sabine Brandes  19.01.2026

Verhandlungen

Eltern der letzten Geisel fordern Ultimatum an Hamas

Die Angehörigen fürchten, dass Ran Gvili, der getötete israelische Polizist, in Phase zwei »in Gaza zurückgelassen« wird

von Sabine Brandes  18.01.2026

Trauer

»Verzeih, dass ich dich in eine grausame Welt brachte«

Kfir Bibas, das rothaarige Baby, das von palästinensischen Terroristen entführt und in Gaza ermordet wurde, wäre am Sonntag drei Jahre alt geworden

von Sabine Brandes  18.01.2026

Geiseln

»Die Liebe hat gesiegt«

Die Israelis wählen »Habaita« zum Wort des Jahres. Es enthält ein Versprechen: zurück »nach Hause«. Dort geht für die Entführten das Leben weiter. Zwei Paare, die der Terror trennte, haben sich nun verlobt

von Sabine Brandes  18.01.2026

Nahost

Israel verärgert wegen personeller Besetzung von Gaza-Gremium

Ranghoher US-Beamter reagiert auf Kritik Netanjahus: »Das ist unsere Show, nicht seine Show.«

 18.01.2026 Aktualisiert

Jerusalem

Rachel Goldberg-Polin veröffentlicht Memoiren

Die Mutter der getöteten Hamas-Geisel Hersh Goldberg-Polin: »Ich setzte mich hin, um meinen Schmerz aufzuschreiben, und heraus strömten Verlust, Leid, Liebe, Trauer, Hingabe, Kummer, Verehrung und Zerrissenheit«

 16.01.2026