Israel

Frau bei Hisbollah-Angriff getötet

In Ramat Gan verursachte eine Terror-Rakete aus dem Libanon für erhebliche Schäden. Foto: copyright (c) Flash90 2024

Bei einer Raketenattacke der Hisbollah auf den israelischen Ort Shfar’am ist am Montag eine 41-jährige Frau getötet worden. Das Opfer musste aus einem beschädigten, dreistöckigen Wohngebäude geborgen werden.

Außerdem wurden am Montag 17 Personen in verschiedenen Teilen Israels verletzt. Über 100 Raketen feuerten die Hisbollah-Terroristen gestern auf den Norden des jüdischen Staates ab. Allein im Großraum Tel Aviv wurden fünf Verletzte registriert. Die Opfer seien in Krankenhäuser gebracht worden, teilte der Rettungsdienst Magen David Adom mit.

Lesen Sie auch

In Ramat Gan, einem Vorort im Osten von Tel Aviv, kam es zu einem größeren Brand. Vermutlich wurde dieser von einem Trümmerteil einer israelischen Abfangrakete ausgelöst.

Nur kurz vor dem Angriff auf Tel Aviv hatte die israelische Luftwaffe erneut Terror-Ziele in Beirut bombardiert. Zwei Raketen seien in eine Wohnung im Viertel Zakak al-Balat im Zentrum der Stadt eingeschlagen, wie eine Reporterin der Deutschen Presse-Agentur vor Ort unter Berufung auf Augenzeugenberichte und Sicherheitskreise berichtete. ja/dpa

Glosse

Wir stehen zum Existenzrecht Pakistans!

Absurder als im rot-rot-grünen Berlin wird’s nicht mehr

von Philip Fabian  13.10.2026

Replik

Einspruch, euer Ehren!

Der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ging in diesem Jahr an Philippe Sands. Ausgerechnet ein Mann, dessen Autorität auf juristischer Präzision und universellen Maßstäben gründet, nimmt es mit dem Völkerrecht erstaunlich ungenau

von Leeor Engländer  13.10.2026

Medien

Israel verweigert »taz«-Korrespondentin Arbeitsvisum

Diaspora-Ministerium: »Antiisraelische Akteure und diejenigen, die Israel verleumden, sollten keinen Fuß in das Land setzen«

 13.10.2026

Israel

Ein Toter und 24 Verletzte bei Explosion von Blindgänger

Ein mutmaßlicher Blindgänger explodiert in Nordisrael. Es gibt ein Todesopfer und zahlreiche Verletzte. Berichten zufolge waren Schüler und ein Lehrer in der Gegend gewandert

 12.10.2026

Katharina von Schnurbein

»Ich habe das Gefühl, den richtigen Weg gegangen zu sein«

Die EU-Antisemitismusbeauftragte Katharina von Schnurbein wechselt von Brüssel nach Berlin. Sie folgt dort Felix Klein nach. Ein Porträt

von Michael Thaidigsmann  12.10.2026

Korruption

Bestechungsring in der Vorstadt

Umschläge voller Bargeld, Luxusuhren und teure Autos: Der Bürgermeister von Kfar Saba und seine Frau sollen Geschäftsleuten gegen Zahlungen lukrative Aufträge verschafft haben. 17 Verdächtige wurden festgenommen

von Sabine Brandes  12.10.2026

Gesellschaft

Herzog: Gewalt übersteigt Kapazitäten der Polizei

Israels Präsident nennt die Kriminalität in arabischen Gemeinden eine Katastrophe. Die Aufklärungsquote bei Tötungsdelikten liegt bei nur zwölf Prozent

von Sabine Brandes  12.10.2026

Avi Gil (in Uniform), links von Benjamin Netanjahu

Explosives Interview

»Die Geiseln hätten früher zurückkehren können«

Der ehemalige Militärsekretär des Premiers, Avi Gil, erhebt schwere Vorwürfe: Warnungen vor dem 7. Oktober seien ignoriert, Abkommen aus politischen Gründen verhindert und Protokolle manipuliert worden. Netanjahu weist die Anschuldigungen zurück

von Sabine Brandes  11.10.2026

Nahost

IDF: Terrorinfrastruktur in Gaza zerstört

Israelische Armee und Sicherheitsbehörden haben nach eigenen Angaben im Gazastreifen Waffenlager, eine Raketenabschussrampe und eine Kommandozentrale zerstört. Verteidigungsminister Katz droht dem neuen Hamas-Chef

 11.10.2026