Krieg gegen Israel

Geiseln sollen um 16 Uhr freigelassen werden

Die Abmachung sieht auch vor, dass die Hamas ihren Raketenterror gegen Israel pausiert Foto: Flash90

Israel hat eine vorläufige Liste jener Geiseln erhalten, die im Rahmen des Abkommens mit der islamistischen Hamas freigelassen werden sollen. Das bestätigte das Büro von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu am Donnerstagabend (Ortszeit). Die zuständigen Beamten prüften derzeit die Einzelheiten der Liste und stünden derzeit in Kontakt mit allen Familien.

Wie die Zeitung »Haaretz« berichtete, informierte das Büro des Ministerpräsidenten im Vorfeld der möglichen Freilassung von 13 Kindern und Frauen am Freitag die Familien.

Katar hatte zuvor laut israelischen Medienberichten bekanntgegeben, dass der vereinbarte Waffenstillstand am Freitagmorgen um 7 Uhr Ortszeit in Kraft treten soll. Um 16 Uhr sollten 13 israelische Geiseln freigelassen werden, sagte ein Sprecher des katarischen Außenministeriums laut Berichten bei einer Pressekonferenz in Doha. Insgesamt sollen in der viertägigen Waffenruhe 50 israelische Geiseln freigelassen werden. Gleichzeitig soll mit Beginn der Waffenruhe weitere humanitäre Hilfe in den Gazastreifen gelangen. Ziel sei es, die Waffenruhe »mit einem dauerhaften Waffenstillstand« zu beenden.

Auch die Hamas bestätigte demnach den Beginn einer viertägigen Waffenruhe am Freitag. Für jede freigelassene israelische Geisel würden drei palästinensische Gefangene aus israelischen Gefängnissen freigelassen.

Eine offizielle israelische Bestätigung zum Eintreten der Waffenruhe gab es zunächst nicht. Ursprünglich hatten israelische Medien berichtet, die Waffenruhe werde am Donnerstagmorgen in Kraft treten. Israelische Vertreter hatten dies jedoch später dementiert.

Nahost

US-Militär will ab sofort Straße von Hormus blockieren

Donald Trump möchte verhindern, dass der Iran Gebühren von Schiffen durch die Meerenge verlangt. Jetzt will das US-Militär die Kontrolle der Straße von Hormus übernehmen

 13.04.2026

Nahost

Hinrichtungen im Iran auf 35-Jahres-Rekordhoch

Im Iran wurden 2025 laut Iran Human Rights mindestens 1.639 Menschen hingerichtet – ein Höchststand seit 35 Jahren. Menschenrechtsorganisationen fordern Konsequenzen

 13.04.2026

Libanon

Israels Armee umstellt Hisbollah-Hochburg

In dem Ort in der Nähe der israelischen Grenze sollen Dutzende Kämpfer der Terror-Miliz eingeschlossen sein

 13.04.2026

Israel

Zeit, Zionist zu sein!

Fünf Gründe, den jüdischen Staat zu lieben – mit all seinen Stärken und Schwächen

von Daniel Neumann  13.04.2026

Bericht

Antisemitische Gewalt auf Höchststand seit Jahrzehnten

Nach dem Gaza-Krieg werden Übergriffe gegen Juden in aller Welt zur Normalität

von Sabine Brandes  13.04.2026

Terror

Israel: Wir wollen ein echtes Friedensabkommen mit dem Libanon

Israel und der Libanon wollen erstmals seit Jahrzehnten direkte Gespräche auf politischer Ebene führen. Premier Netanjahu fordert als Ziel ein Friedensabkommen, das über Generationen halten soll

 13.04.2026

Nahost

Israel stellt sich auf Wiederaufnahme des Iran-Kriegs ein

Nach ergebnislos beendeten Gesprächen zwischen den USA und dem Iran versetzt Israel sein Militär Berichten zufolge in erhöhte Gefechtsbereitschaft. Geht der Krieg mit dem Iran bald wieder los?

 13.04.2026

Wahlen

Die Herausforderer

Der einstige Premier Naftali Bennett und Ex-Generalstabschef Gadi Eizenkot holen in Umfragen auf

von Sabine Brandes  12.04.2026

Nahost

Friedensgespräche im Raketenhagel

Während die Regierungen von Israel und dem Libanon verhandeln wollen, feuert die schiitische Terrororganisation Hisbollah weiter Geschosse auf den Norden ab

von Sabine Brandes  12.04.2026