Terror

Ferienparadies unter Beschuss

Die Tourismusbranche hofft, dass es nach dem Zwischenfall keine Stornierungen geben wird. Foto: Flash 90

Zwei Raketen des Typs Grad sind am Mittwochmorgen in der israelischen Stadt Eilat eingeschlagen. Eines der Geschosse landete in einem Wohngebiet, das andere auf einem Feld. Es entstand lediglich leichter Sachschaden, verletzt wurde niemand. Alarmsysteme schrillten und forderten die Menschen auf, sich in Sicherheit zu bringen.

Das Raketenabwehrsystem »Eiserne Kuppel«, das vor zwei Wochen in Eilat stationiert worden war, hatte die Raketen nicht abgeschossen, da es noch nicht im Einsatz war. Die israelische Armee geht davon aus, dass der Terroranschlag auf das Konto von Islamisten im benachbarten Sinai geht. Zunächst bestritten die Behörden jenseits der Grenze, dass von ägyptischem Boden aus abgefeuert wurde. Kurze Zeit darauf jedoch untersuchten Soldaten der Armee des Nachbarlandes die Gegend auf Spuren.

Sicherheit Kurzzeitig wurde am Morgen sogar der Flughafen von Eilat geschlossen, Maschinen in andere Städte umgeleitet. Mittlerweile ist er jedoch wieder geöffnet. Touristen in den Hotels wurden in Sicherheitsräume geleitet, ebenso Schul- und Kindergartenkinder. Die Tourismusbranche hofft, dass es nach dem Zwischenfall keine Stornierungen geben wird. Bürgermeister Meir Yitzhak Halevi erklärte, dass er hoffe, diese »schwierige Episode« sei vorbei.

Premierminister Benjamin Netanjahu befindet sich derzeit in London zur Beerdigung der einstigen Premierministerin Englands, Margaret Thatcher. Energieminister Silvan Schalom erklärte für die Regierung: »Noch gestern haben wir den Unabhängigkeitstag unseres Staates gefeiert, doch schon heute sind wir schmerzhaft in die Realität zurückgeschickt worden, in der wir leben.«

Tel Aviv

Neues deutsches U-Boot in Israel eingetroffen

Die »INS Drakon« ist das sechste U-Boot der israelischen Flotte

 25.09.2026 Aktualisiert

Jerusalem

Eisenkot will nicht mit arabischen Parteien koalieren

Der Vorsitzende der Yashar-Partei sagt, wolle mit »jeder zionistischen Partei« zusammenarbeiten. Vier Grundsätze müssten jedoch akzeptiert werden

 25.09.2026

Gaza

Zwei IDF-Reservisten bei Drohnenexplosion getötet

Der tödliche Vorfall ereignete sich an einem Militärposten im nördlichen Gazastreifen

 25.09.2026

Terror-Infrastruktur

Tunnelschacht und Waffen im Westjordanland entdeckt

Ermittler nahmen vier Personen fest, die sich am Fundort befanden. Sie wurden zur weiteren Befragung mitgenommen

 25.09.2026 Aktualisiert

Dokumentation

»Völkermord: Die größte Lüge des Jahrhunderts«

Die Rede von Israels Premier Benjamin Netanjahus vor der UNO-Vollversammlung im Wortlaut

 25.09.2026

Bildung

Handys weg!

In Tel Avivs Schulen müssen Mobiltelefone künftig im Schließfach bleiben

von Sabine Brandes  24.09.2026

Politische Einflussnahme

»Katargate« bringt Netanjahu und sein engstes Umfeld unter Druck

Neue, brisante Informationen zur Affäre um mutmaßliche Verbindungen zwischen Mitarbeitern des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu und Katar könnten weitreichende Folgen haben

 24.09.2026

Tel Aviv

Fall eines Grenzpostens erleichterte Hamas-Angriff auf Be’eri

Einer Untersuchung zufolge war die Einheit nicht auf einen groß angelegten Überraschungsangriff vorbereitet

 24.09.2026

Jerusalem

Wahlausschuss schließt arabische Parteien und Kandidaten von Israels Wahl aus

Im Mittelpunkt des Verfahrens stand ein Artikel des Kandidaten Abu Shehadeh. Darin bezeichnete er den Hamas-Angriff vom 7. Oktober als »ein wichtiges historisches Ereignis in militärischer, politischer und strategischer Hinsicht«

 24.09.2026