Sport

Ex-Tour-Sieger Froome glaubt an weitere Erfolge

Viermaliger Tour-Gesamtsieger Chris Froome Foto: imago

Der viermalige Gesamtsieger Chris Froome hält die beste Zeit seiner Karriere im Radsport trotz seines Aus für die Tour de France in diesem Jahr noch lange nicht für beendet.

»Ich bin fest vom Gegenteil überzeugt«, sagte der 35 Jahre alte Brite der »Gazzetta dello Sport« (Dienstag) auf die Frage, wie er mit den kursierenden Prophezeiungen umgehe, er werde absehbar nicht mehr um den Sieg bei einer der großen Rundfahrten kämpfen können.

ISRAEL »Ich denke, dass ich noch viele gute Jahre im aktiven Radsport vor mir habe«, sagte Froome, der zum kommenden Jahr von Ineos zum Team Israel Start-Up Nation wechselt. An das neue Team denke er noch nicht, sagte Froome, der derzeit bei der Rundfahrt Tirreno-Adriatico am Start ist.

https://twitter.com/YallaIsraelSUN/status/1299411289727471627

»Ich bin ganz darauf konzentriert, das Beste in dieser merkwürdigen Saison nach der Coronavirus-Pause zu geben. Wenn ich das schaffe, wird es mir auch einen Schub für die neue Saison geben.«

Sein Aus für die Frankreich-Rundfahrt habe er »zu 100 Prozent verstanden. Ich bin der erste, der anerkennt, dass ich nicht dort war, wo ich hätte sein sollen«, erklärte der Ex-Sieger. Die Tour verfolge er nun als Zuschauer.

»Ich finde sie sehr unterhaltsam, offen und umkämpft«, urteilte der Brite. »Roglic ist in einer dominanten Position, es wird nicht einfach sein, ihm Zeit abzunehmen. Pogacar hat mich beeindruckt. Aber Bernal wird immer besser, ich glaube, dass er auf dem richtigen Weg ist.« dpa

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel anreichert. Wir benötigen Ihre Zustimmung, bevor Sie Inhalte von Sozialen Netzwerken ansehen und mit diesen interagieren können.

Mit dem Betätigen der Schaltfläche erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihnen Inhalte aus Sozialen Netzwerken angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät nötig. Mehr Informationen finden Sie hier.

Kino

Wegen israelfeindlicher Propaganda-Rede bei Berlinale: SPD-Minister verlässt die Preisverleihung 

 21.02.2026

Berlinale

»Free Palestine« auf der Bühne

Filmemacher Abdallah Alkhatib wirft der Bundesregierung vor: »Sie machen mit beim Genozid Israels in Gaza«

von Katrin Richter  21.02.2026

Meinung

Endlich kehrt Ehrlichkeit in die Debatte über die UNRWA ein!

Der CDU-Antrag bringt auf den Punkt, was seit Jahren verdrängt wurde: Palästinensische Gewalt darf natürlich nicht als politisches Instrument akzeptiert werden

von Daniel Neumann  21.02.2026

Berlinale

David Cunio: »Als ich nicht sprechen konnte, habt ihr mir eine Stimme gegeben«

Die israelische Ex-Hamas-Geisel bedankte sich an einem ebenso denkwürdigen wie emotionalen Abend im Babylon-Kino bei Regisseur Tom Shoval für den Film »A Letter To David«

von Ayala Goldmann  21.02.2026

Parteitag

»Die UNRWA ist nicht reformierbar«: CDU will Zahlungsstopp

Einmütig haben die Delegierten des CDU-Bundesparteitags in Stuttgart beschlossen, dass es künftig striktere Auflagen für deutsche Zuschüsse an die Palästinenser geben soll

von Michael Thaidigsmann  21.02.2026

Militär

Bundeswehr und IDF wollen enger zusammenarbeiten

Bei einem Besuch in Israel vereinbaren Vertreter der Bundeswehr eine engere Kooperation mit Israels Armee. Deutschland will dabei auch etwas über die Integration von Frauen ins Militär lernen

 20.02.2026

Nahost

Tucker Carlson blamiert sich in Israel

Der rechte Moderator hatte behauptet, er sei am Flughafen Ben-Gurion festgesetzt worden. Doch Videoaufnahmen zeigen ein anderes Bild

 20.02.2026

Jerusalem

Staatskontrolleur kritisiert unvollständige Aufarbeitung der Versäumnisse vom 7. Oktober

Die Öffentlichkeit und die Knesset hätten bislang nur ein fragmentarisches Bild von den Versäumnissen im Zusammenhang mit dem Hamas-Angriff erhalten, sagt Matanyahu Englman

 20.02.2026

Tel Aviv

Netanjahu droht Iran mit massiver Vergeltung und kündigt neue Sicherheitsdoktrin an

»Wenn die Ajatollahs einen Fehler machen und uns angreifen, werden sie mit einer Antwort konfrontiert, die sie sich nicht einmal vorstellen können«, sagt der Ministerpräsident

 20.02.2026