EILMELDUNG! Likud-Bündnis mit 54 Sitzen vorn. Eisenkots Bündnis kommt auf 49 Sitze

Kiel

»Ergebnis enger Zusammenarbeit«

Die Schiffe der SA’AR 6-Klasse sollen für die kommenden 30 Jahre das Rückgrat der israelischen Marine bilden. Foto: IDF Spokesperson

Israel hat die zweite von vier Korvetten für seine Marine in Kiel übernommen. Das von Thyssenkrupp Marine Systems gebaute Schiff wurde von der Ehefrau des israelischen Botschafters in Deutschland, Jeremy Issacharoff, Laura Kam, auf den Namen »INS Oz« (Oz hebräisch: Mut) getauft, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte.

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel anreichert. Wir benötigen Ihre Zustimmung, bevor Sie Inhalte von Sozialen Netzwerken ansehen und mit diesen interagieren können.

Mit dem Betätigen der Schaltfläche erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihnen Inhalte aus Sozialen Netzwerken angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät nötig. Mehr Informationen finden Sie hier.

Die vier Schiffe der SA’AR 6-Klasse sollen für die kommenden 30 Jahre das Rückgrat der israelischen Marine bilden. Den Vertrag über die Lieferung der etwa 90 Meter langen und 13 Meter breiten Korvetten hatten Israel und die Hersteller im Mai 2015 unterzeichnet. Baustart für das erste Schiff war im Februar 2018. Im Mai 2019 erhielt die »INS Magen« in Kiel ihren Namen und wurde im November 2020 übergeben.

baureihe Die beiden weiteren Schiffe der Baureihe sollen noch in diesem Jahr ausgeliefert werden. Die israelische Marine stattet die Korvetten selbst mit Radar- und Waffensystemen aus. Die Lieferungen zwei weiterer Schiffe unter den Namen »Atzmaut« (Unabhängigkeit) und »Nitzahon« (Sieg) stehen noch aus.

Botschafter Jeremy Issacharoff sagte zur Übergabe in Kiel: »Diese Korvette ist eine einzigartige Synthese aus deutscher und israelischer Technologie und Ergebnis enger Zusammenarbeit, die erforderlich ist, um ein solch beeindruckendes Schiff zu bauen. Für mich symbolisiert das Schiff israelisch-deutsche Zusammenarbeit in ihrer besten Form.«

Die Korvetten werden einen integralen Bestandteil der israelischen Seeverteidigung der IDF bilden und eine zentrale Säule im Bemühen um den Schutz der israelischen Gasbohrinseln und -felder im östlichen Mittelmeer sein. ja/dpa

Knesset-Wahl

Die arabische Antwort auf Ben-Gvir

Die israelischen Araber wehren sich mit dem Stimmzettel gegen den Sicherheitsminister – und könnten zum Königsmacher der nächsten Knesset werden

von Sabine Brandes  28.10.2026

Meinung

In der Sackgasse?

Sabine Brandes wünscht sich nach den Wahlen für Israel neue Bündnisse – trotz aller Schwierigkeiten

von Sabine Brandes  28.10.2026

Analyse

Israel steckt mal wieder im Patt

Der rechte Block gewinnt bei der Auszählung an Boden. Doch weder Regierungslager noch Opposition haben eine klare Mehrheit – und die arabischen Parteien werden zum entscheidenden Faktor

von Sabine Brandes  28.10.2026

Jerusalem

Demokraten-Chef fordert Koalition mit arabischen Parteien

Bei Israels Richtungswahl liegt Netanjahus Lager vorn, verfehlt aber die Mehrheit. Der Chef der Linksliberalen fordert eine Koalition der Opposition mit Beteiligung arabischer Parteien

 28.10.2026

Jerusalem

Israels Wahlergebnis bleibt offen, mehr als die Hälfte der Stimmen ausgezählt

Mit wie vielen Sitzen kann das Netanjahu-Lager rechnen? Wie sieht das bisherige Ergebnis der Opposition aus?

 28.10.2026 Aktualisiert

Jerusalem

Bis zu 650.000 »Sonderstimmen« könnten Israels Wahlergebnis noch verändern

Die Stimmen von Soldaten, Reservisten und weiteren Wahlberechtigten, die nicht in ihrem regulären Wahllokal abstimmen konnten, müssen noch einbezogen werden

 28.10.2026

Jerusalem

Eisenkot will rasch neue Regierung in Israel bilden

Netanjahus Lager verliert die Mehrheit, doch auch Ex-Militärchef Eisenkot kann mit seinem Lager nicht allein regieren. Dennoch erklärt er, schon bald eine Koalition schmieden zu wollen

 28.10.2026

Jerusalem

Vorfälle bei Parlamentswahl

Für die große Mehrheit der Israelis verlief der Wahltag friedlich. Es gab jedoch Einschüchterungsversuche und sogar Angriffe

 28.10.2026

Jerusalem

Benjamin Netanjahu bei Wahl vorn - aber ohne Mehrheit

Bleibt der heutige Ministerpräsident an der Macht? Oder kommt es zum Regierungswechsel? Der Politikveteran gibt sich in der Wahlnacht trotz unklarem Ausgang siegesgewiss

 28.10.2026 Aktualisiert