Basketball

EM-Gastgeber Israel verliert klar gegen Deutschland

Bundestrainerin Lisa Thomaidis Foto: picture alliance / empics

Die deutschen Basketballerinnen haben eineinhalb Wochen vor der EM ihre Niederlagenserie beendet und Selbstvertrauen getankt. Das Team von Bundestrainerin Lisa Thomaidis setzte sich am Montagabend in Tel Aviv mit 78:63 (44:23) gegen EM-Gastgeber Israel durch und korrigierte damit auch die 69:73-Niederlage vom Vorabend, als ebenfalls in Tel Aviv gespielt wurde.

Zuvor hatte es zwei Niederlagen beim Vier-Nationen-Turnier in der Türkei gegeben. Am kommenden Sonntag wird in Pordenone abschließend gegen Italien getestet.

Die EM in Slowenien und Israel beginnt am 15. Juni.

Beste Werferin war Luisa Geiselsöder mit 20 Punkten. »Der erste Sieg gibt uns Selbstvertrauen. Wir werden weiter arbeiten und in Top-Form zur EM fahren«, sagte Geiselsöder. Auch die Bundestrainerin zeigte sich zufrieden. »Ich freue mich heute für mein Team nach der Enttäuschung gestern. Die erste Hälfte war bei Weitem das beste, was wir bisher gespielt haben«, erklärte Thomaidis.

Deutschland hatte sich bereits in der ersten Halbzeit einen großen Vorsprung erspielt. Der Sieg geriet in der fast leeren Halle nicht mehr in Gefahr. Die EM in Slowenien und Israel beginnt am 15. Juni.

Deutschland trifft in der Vorrunde in Ljubljana auf Frankreich, Slowenien und Großbritannien. Die deutschen Damen sind erstmals seit zwölf Jahren wieder bei einer EM dabei und gelten als klarer Außenseiter. dpa

Archäologie

Höhle der Menschheitsgeschichte

Sensationsfund in einer Hunderttausende von Jahren verschlossenen Höhle südlich von Haifa könnten eines der größten Rätsel über die Vorgeschichte des Homo sapiens lösen

von Sabine Brandes  01.07.2026

Libanon

Erster Schritt zum Frieden?

Jerusalem und Beirut begrüßen das überraschende Abkommen. Die Terrormiliz Hisbollah weist es entschieden zurück

von Sabine Brandes  01.07.2026

Israel

»Ich habe ein bisschen abgenommen«

Ministerpräsident Benjamin Netanjahu wird in einem Interview gefragt, wie der 7. Oktober ihn persönlich verändert habe. Seine Antwort sorgt für heftige Kritik von der Opposition

 01.07.2026

Jerusalem

Israelische Polizei nimmt mutmaßlichen Iran-Spion fest

Der 20-jährige US-Bürger soll gegen Geld Ziele für das Mullah-Regime ausgespäht haben

 01.07.2026

Libanon

Hisbollah: Netanjahu befiehlt Zerstörung der Terrorinfrastruktur

Israels Ministerpräsident weist die Armee an, alle ober- und unterirdischen Anlagen der Hisbollah im Südlibanon zu zerstören. Einen Truppenrückzug schließt er vorerst aus

 01.07.2026

Kommentar

»Eigentlich habe ich noch nie mit einem Juden gesprochen«

Als Antisemitismusbeauftragter jüdisch zu sein ist kein Manko. Im Gegenteil: Es braucht an deutschen Universitäten mehr jüdische Beauftragte

von Guy Katz  30.06.2026

Folgen des 7. Oktober

Israel tötet Peiniger von Rom Braslavski

Rund zwei Jahre lang wurde der Deutsch-Israeli von Terroristen des Islamischen Dschihad gequält. Als er von der Tötung »Abu Yusufs« hört, bricht er in Tränen aus

 30.06.2026

Meinung

Georg Restle, die Jüdische Allgemeine und der berüchtigte Scheck aus Jerusalem

Früher hätte man Journalisten wie Restle, die Juden unterstellen, sie seien nur Sprachrohr einer Regierung in Israel, die Eignung als Politik-Redakteure beim Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk abgesprochen. Zu Recht

von Michael Thaidigsmann  30.06.2026

Internationales Rotes Kreuz

Knesset lehnt Gesetz zum Besuchsverbot für Häftlinge ab

Sicherheitsminister Ben-Gvir wollte den Zugang zu palästinensischen Sicherheitsgefangenen verwehren, doch der Gesetzentwurf scheitert an Stimmen der eigenen Koalition

von Sabine Brandes  30.06.2026