Israel

Einreise demnächst wieder möglich

Hochbetrieb am Flughafen Ben Gurion – trotz Pandemie und geltender Reisebeschränkungen. Foto: copyright (c) Flash90 2021

Israel wird die Zahl der sogenannten roten Länder auf seiner Flugverbotsliste von 69 auf 15 reduzieren. Das berichteten die israelischen Medien laut der israelischen Internetzeitung »Times of Israel« am Montag unter Berufung auf einen Ausschuss des Gesundheitsministeriums.

Laut den TV-Berichten habe das Gremium empfohlen, 54 Länder von der Liste der als »rot« eingestuften Reiseziele zu streichen und eine Sondergenehmigung für Hin- und Rückflüge zu verlangen. Einige Reiseziele sollen weiterhin auf der No-Go-Liste bleiben. Deutshcland werde ab dem 29.12. als »orange« eingestuft. Das postete die israelische Botschaft auf ihrem Instagram-Account.

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel anreichert. Wir benötigen Ihre Zustimmung, bevor Sie Inhalte von Sozialen Netzwerken ansehen und mit diesen interagieren können.

Mit dem Betätigen der Schaltfläche erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihnen Inhalte aus Sozialen Netzwerken angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät nötig. Mehr Informationen finden Sie hier.

GRENZEN »Sobald sich Infektionen ausbreiten, ist es nicht sinnvoll, die Einreise aus dem Ausland zu stoppen«, hatte Gesundheitsminister Nitzan Horowitz am Sonntag in einem Interview mit dem öffentlich-rechtlichen Sender Kan gesagt. Laut Horowitz würden möglicherweise bereits »nächste Woche« die bisherigen Beschränkungen im Flugverkehr aufgehoben.

Experten hatten den Sinn der israelischen Reiseregeln zunehmend in Frage gestellt.

Experten hatten den Sinn der israelischen Reiseregeln angesichts der Wahrscheinlichkeit, dass sich die Omikron-Variante bereits innerhalb der Landesgrenzen befindet, zunehmend in Frage gestellt.

Ende November hatte Israel seine Grenzen für Ausländer geschlossen, um die Variante aufzuhalten. Seitdem wurde die Liste der »roten« Länder auf fast 70 erweitert, die Israel als Hochrisikogebiete eingestuft hatte, darunter die USA, die Türkei und der größte Teil Europas und Afrikas.

QUARANTÄNE Berichten des TV-Senders Channel 12 zufolge soll das Kabinett auch die Quarantäneregeln deutlich lockern. Demnach sollen vollständig Geimpfte von jeder Quarantäne ausgenommen werden, unabhängig davon, ob ihr Kontakt mit Omikron infiziert war oder nicht. Wenn der Omikron-Kontakt jedoch zu ihrem Haushalt gehört, muss die geimpfte Person dennoch sieben Tage lang unter Quarantäne gestellt werden, heißt es in dem Bericht, auf den sich die »The Times of Israel« beruft.

Wenn die aktuellen Regeln in Kraft blieben, würde dies laut Gesundheitsexperten einer »effektiven Sperrung« gleichkommen, die Hunderttausende Israelis beträfe. Beamte würden sich auf ein mögliches Szenario vorbereiten, in dem 50 Prozent der Arbeitskräfte des Landes bald in Quarantäne stehen würden, da sie einen Mangel an lebenswichtigen Gütern und Dienstleistungen befürchteten. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums wurden am Montag mehr als 2000 neue Coronavirus-Fälle diagnostiziert. ja

Nahost

US-Botschaftspersonal soll Libanon verlassen

Das amerikanische Außenministerium hat alle Mitarbeiter, die »nicht für den Notfall« benötigt werden, nach Hause beordert

 23.02.2026

Mailand

Israel schließt eigenes Bobteam von Olympia aus

Die Aktionen eines Athleten hätten gegen olympische Werte verstoßen, so die Begründung des Komitees

 23.02.2026

Nahost

Tucker Carlson blamiert sich in Israel

Der rechte Moderator hatte behauptet, er sei am Flughafen Ben-Gurion festgesetzt worden. Doch Videoaufnahmen zeigen ein anderes Bild

 22.02.2026 Aktualisiert

Kommentar

Eure Masche zieht nicht mehr!

Mittlerweile hat es sich selbst im Kulturbetrieb herumgesprochen, dass die Bigotterie der sogenannten pro-palästinensischen Aktivisten allzu durchschaubar ist, wenn Menschenrechte gepredigt und im gleichen Atemzug »Genozid« und »Boykott« geschrien wird

von Sophie Albers Ben Chamo  22.02.2026

Kino

Wegen israelfeindlicher Propaganda-Rede bei Berlinale: SPD-Minister verlässt die Preisverleihung 

 21.02.2026

Berlinale

»Free Palestine« auf der Bühne

Filmemacher Abdallah Alkhatib wirft der Bundesregierung vor: »Sie machen mit beim Genozid Israels in Gaza«

von Katrin Richter  21.02.2026

Meinung

Endlich kehrt Ehrlichkeit in die Debatte über die UNRWA ein!

Der CDU-Antrag bringt auf den Punkt, was seit Jahren verdrängt wurde: Palästinensische Gewalt darf natürlich nicht als politisches Instrument akzeptiert werden

von Daniel Neumann  21.02.2026

Berlinale

David Cunio: »Als ich nicht sprechen konnte, habt ihr mir eine Stimme gegeben«

Die israelische Ex-Hamas-Geisel bedankte sich an einem ebenso denkwürdigen wie emotionalen Abend im Babylon-Kino bei Regisseur Tom Shoval für den Film »A Letter To David«

von Ayala Goldmann  21.02.2026

Parteitag

»Die UNRWA ist nicht reformierbar«: CDU will Zahlungsstopp

Einmütig haben die Delegierten des CDU-Bundesparteitags in Stuttgart beschlossen, dass es künftig striktere Auflagen für deutsche Zuschüsse an die Palästinenser geben soll

von Michael Thaidigsmann  21.02.2026