Terror

Die Geiseln nicht vergessen!

Die Verhandlungen über die Freilassung der Geiseln, die die Hamas am 7. Oktober 2023 nach Gaza verschleppt hat, sind angesichts des drohenden Krieges mit dem Iran und seiner Handlanger zum Hintergrundgeräusch geworden. Doch niemand darf vergessen, dass neben einem Einjährigen und einem 86-Jährigen Dutzende Frauen und Männer jeden Alters seit zehn Monaten die Hölle erleben. Seit 439.200 Minuten sind sie unvorstellbarer Folter, Todesangst und Ungewissheit ausgesetzt. Das Gleiche gilt für ihre Angehörigen: Eltern warten auf ihre Kinder, Kinder auf ihre Eltern, Frauen und Männer auf ihre Geschwister, ihre Partner, Freunde, Tanten, Onkel, Nichten, Neffen …

Die Fotos ihrer Zimmer, aufgenommen vom israelischen Fotografen Oded Balilty, der Räume, in denen sie geschlafen haben – die verletzlichste der menschlichen Tätigkeiten, die doch für größte Sicherheit steht – geben ein Bild von dem, was war und nie wieder so sein wird, Und von der mitunter militanten Hoffnung, mit der Angehörige die Rückkehr derer erwarten, an die sie Tag und Nacht zuerst und zuletzt denken. Es sind Bilder, die von ganz normalen Leben erzählen, vom Lieblingsspielzeug über die Lieblingsdecke bis zum Lieblingsrapper. Es sind Bilder von Menschen, die fehlen und deren Wohlergehen im politischen Kampf höchste Priorität haben sollte – aber nicht hat. sal

Wahlkampf in Israel

Opposition stellt Netanjahus Kriegsbilanz infrage

Der Ministerpräsident sei »nicht in der Lage, eine strategische Lösung zu erreichen«, sagt Oppositionsführer Jair Lapid

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Nahost

11-jähriges Mädchen bei iranischem Streubombenangriff schwer verletzt

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Hauptsache, Israel steht am Pranger!

Palmsonntag in Jerusalem und auf Social Media: Ein Rückblick

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Standpunkt

Die Militäroperation gegen das Mullah-Regime ist die Chance für den Nahen und Mittleren Osten

Ein Gastbeitrag von Roderich Kiesewetter, Bundestagsabgeordneter (CDU) und Mitglied des Auswärtigen Ausschusses

von Roderich Kiesewetter  31.03.2026

Krieg

Israel geht von Sturz der iranischen Führung aus

Vom Iran geht laut Israels Regierungschef Netanjahu derzeit keine existenzielle Bedrohung mehr für Israel aus. Er sagt, Irans Führung sei »schwächer denn je«

 31.03.2026

Faktencheck

Gerüchte über Netanjahus Tod werden unbelegt verbreitet

Im Iran-Krieg wird immer wieder behauptet, der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu sei tot. Aktuelle Videos von ihm sollen KI-generiert sein. Doch dafür gibt es keinen Beleg

 31.03.2026

Analyse

Ist das wirklich nicht unser Krieg?

Ein atomar bewaffneter Iran wäre nicht nur ein Albtraum für Israel, sondern auch eine reale Bedrohung für Europa

von Roman Haller  31.03.2026

Jerusalem

Präsident Herzog reagiert auf Brandbrief zu Siedlergewalt

Mehr als 1000 Repräsentanten der internationalen jüdischen Gemeinschaft hatten sich an Israels Staatsoberhaupt mit der Bitte gewandt, dass er etwas gegen die Gewalt extremistischer Siedler im Westjordanland unternehme

 31.03.2026

Meinung

Nein, und nochmals nein!

Der rechtsextreme Minister Itamar Ben-Gvir sagt, das Gesetz zur Todesstrafe werde dem Volk Israel »den Stolz zurückbringen«. Dabei steht es im Widerspruch zu fundamentalen Werten des Judentums

von Esther Schapira  31.03.2026