Sport

Der Traum von Olympia

Foto: DDK

Sport

Der Traum von Olympia

Israelischer Sprintstar Blessing Afrifah beim Internationalen Stadionfest ISTAF

 04.09.2023 10:50 Uhr

Das 19-jährige Sprintertalent Blessing Afrifah ging am Sonntag beim Internationalen Stadionfest ISTAF für Israel an den Start. Beim Lauf über 200 Meter kam er im Berliner Olympiastadion auf Platz 4. Schnellster war der deutsche Rekordhalter Joshua Hartmann in 20,14, Afrifrah brauchte 20,69 Sekunden.

Auch wenn er mit seiner Leistung nicht ganz zufrieden war, zeigte er sich nach dem Rennen dennoch begeistert von der Atmosphäre des Leichtathletikmeetings: »Ich bin das erste Mal in Berlin und sehr glücklich, beim ISTAF dabei zu sein. Hier ist wirklich eine tolle Stimmung«, sagte er unserer Zeitung.

Optimismus Besonders beeindruckt war er von der schnellen Bahn, auf der bereits sein Vorbild Usain Bolt den 100-Meter-Weltrekord aufstellte. Jetzt schaut Afrifah optimistisch auf die nächste Saison. Und da sei sein Ziel die Teilnahme an den Olympischen Spielen in Paris im kommenden Jahr: »Das ist mein Ziel und mein Traum.«

Afrifah holte bei den U23-Europameisterschaften und den U-20-Weltmeisterschaften Gold. Als vielversprechendes Talent wurde er schon als »Israels Usain Bolt« bezeichnet. Schließlich kann er - wie die Sprinterlegende aus Jamaika - bereits als 19-Jähriger die 200 Meter in einer Zeit unter 20 Sekunden laufen. Seine persönliche Bestzeit liegt bei 19,96. Nur vier Athleten weltweit sollen das bereits in diesem jungen Alter geschafft haben.

Blessing Afrifah ist in Tel Aviv geboren, seine Eltern kamen Mitte der 90er-Jahre aus Ghana nach Israel. Zunächst spielte er bei Maccabi Tel Aviv Fußball, wechselte dann in die Leichtathletik-Abteilung des Vereins. Bald wurde er Israels schnellster Sprinter. Im Alter vor 18 erhielt er die israelische Staatsbürgerschaft, leistet derzeit seinen Armeedienst in Rehovot. ddk

Türkei

Ehemalige israelische Soldatin in Istanbul festgenommen

Die Frau konnte erst nach diplomatischem Druck nach Hause zurückkehren

 27.02.2026

Spannungen in Nahost

USA raten Teil des Jerusalemer Botschaftspersonals und Angehörigen, Israel zu verlassen

Die amerikanische Botschaft empfiehlt US-Bürgern, die Möglichkeit einer Ausreise zu prüfen und warnt vor weiteren Maßnahmen

 27.02.2026 Aktualisiert

Kommentar

Die Kotel ist für alle da

Die Klagemauer könnte in Zukunft einzig vom orthodoxen Rabbinat verwaltet werden. Was als Schutz der Heiligkeit verkauft wird, wäre ein Angriff auf religiöse Vielfalt

von Sophie Goldblum  27.02.2026

Israel

Neue Pizza-Regeln für die Luftwaffe

Soldaten sollen künftig darauf verzichten, sich Speisen direkt ins Hauptquarter liefern zu lassen. Warum?

 27.02.2026

Verstrickungen

Geschäfte mit einem Mörderregime

Wie ein iranischer Banker ein europäisches Immobilienimperium aufbaute – inklusive Hilton-Hotels in Deutschland

von Philip Plickert  27.02.2026

Tel Aviv

Ex-Geisel Matan Angrest berichtet von Verhören und Folter durch die Hamas

Zum ersten Mal seit seiner Freilassung hat Angrest über seine Zeit in der Gewalt der Hamas gesprochen

 27.02.2026

Debatte

»Sie war mehr als froh, als alles zu Ende war«: Berlinale-Kreise: Tuttle überfordert und resigniert

Wie geht es nach Debatten um die Berlinale weiter? Eine Krisensitzung bringt nach Angaben des Kulturstaatsministers keine Entscheidung - zumindest vorerst

 26.02.2026

Politik

US-Konsulate erstmals in jüdischen Siedlungen

Die Angebote stehen im Kontext wachsender Spannungen und anhaltender Gewalt im Westjordanland

von Sabine Brandes  26.02.2026

Diplomatie

Israel und Indien vereinbaren »besondere strategische Partnerschaft«

Bislang galt für Israel: »Besondere strategische Partnerschaften« bestehen nur mit Deutschland und den USA. Jetzt wird auch die Zusammenarbeit mit Indien so eingestuft. Das hat Vorteile für beide

 26.02.2026