Israel

Besucher mit Bommelmütze

Hat seine Kollegen aus dem Ausland eingeladen: Weihnachtsmann Issa Kassissieh im Dezember 2013 in der Altstadt von Jerusalem Foto: imago/UPI Photo

Rund 50 Weihnachtsmänner und -frauen aus Deutschland, den USA, Dänemark und Rumänien bereisen zum orthodoxen Weihnachtsfest das Heilige Land. »Das ist ziemlich cool, weil hier all diese Sachen sind, von denen man in der Kirche gehört hat: Bethlehem, See Genezareth, Jerusalem«, sagt Weihnachtsmann Wolfgang Pomp aus Bonn am Dienstag bei einem Besuch am Toten Meer. »Alles Sachen, die für einen Christen mit viel Bedeutung verbunden sind.«

Deutschland ist durch Pomp (52) und Peter Lenz (55) aus Bottrop vertreten. Beide sind wie alle Teilnehmer auf Einladung von Issa Kassissieh ins Land gekommen, der nach eigener Aussage Jerusalems einziger professioneller Weihnachtsmann ist. Ungefähr die Hälfte der Gruppe sind Weihnachtsfrauen, wie das Tourismusministerium mitteilte. Die meisten haben die Charles W. Howard Santa School in Michigan besucht. Die Gruppe ist vier Tage im Land und besucht neben dem Toten Meer auch Jerusalem, den See Genezareth und Nazareth.

Issa Kassissieh ist nach eigener Aussage Jerusalems einziger professioneller Weihnachtsmann.

Lenz sieht sich selbst als Exoten in der Gruppe: »Ich bin hier der Einzige, der nicht als Weihnachtsmann da ist, der als Sankt Nikolaus da ist.« Statt Weihnachtsmannkostüm mit Bommelmütze trägt er rotes Bischofsgewand und Mitra auf dem Kopf. So wie Pomp besucht Lenz jedes Jahr im Dezember Familien und Firmenfeiern und sorgt für Weihnachtsstimmung in seiner Heimat.

Kalender Viele orthodoxe Christen feiern Weihnachten am 7. Januar. Weil mehrere orthodoxe Kirchen dem julianischen Kalender folgen, begehen sie die Geburt Christi 13 Tage später als die katholische Kirche und die Protestanten, die sich nach dem gregorianischen Kalender richten. Etwa 300 Millionen Menschen weltweit gehören den orthodoxen Kirchen an.

Der christlichen Überlieferung nach wurde Jesus in Bethlehem, einem Ort im Westjordanland südlich von Jerusalem, geboren. In Jerusalem ist Jesus demnach gestorben und wiederauferstanden. Jedes Jahr reisen Zehntausende Pilger aus aller Welt in der Weihnachtszeit ins Heilige Land. dpa

Israel

Naftali Bennett allein zu Hause

Israels Regierungschef steht in der Kritik, weil seine Familie trotz der Omikron-Ausbreitung ins Ausland verreist

von Michael Thaidigsmann  02.12.2021

Israel

»Know-how mit der Welt teilen«

Die Regierung in Jerusalem öffnet einen Twitter-Account für Informationen zur Pandemie

von Sabine Brandes  01.12.2021

Israel

»Miss Universe«-Wettbewerb soll trotz Corona stattfinden

Organisatoren halten trotz der Omikron-Variante an Austragung in Eilat fest

von Sabine Brandes  01.12.2021

Entwicklung

Tel Aviv ist die teuerste Stadt weltweit

Economist-Ranking: Die israelische Stadt löst sogar die französische Hauptstadt Paris ab

von Christoph Meyer  01.12.2021

Deutsche Sprache, deutsches Bier: Im Liebling-Haus in Tel Aviv wurde alles gekostet.

Trend

Germanit ist kein Tabu mehr

Deutschlernen ist in Israel stark im Kommen, als Fremdsprache wird es an Schulen angeboten

von Sabine Brandes  30.11.2021

Antisemitismus

Squash-Weltverband zieht Konsequenzen aus Israel-Boykott Malaysias

Weltmeisterschaft in Kuala Lumpur wegen verweigerter Visa abgesagt

 30.11.2021

Pandemie

Israelischer Experte: Einschätzungen zu Omikron verfrüht

Chefs von Pfizer und Moderna äußern sich indes skeptisch zur Wirksamkeit der Impfstoffe

 30.11.2021

Israel

Schwerer Verdacht

Zwei Kardiologen haben möglicherweise zahlreiche Patienten mit Corona infiziert - es könnte sich um Omikron handeln

 30.11.2021 Aktualisiert

Atomprogramm des Iran

Großbritannien und Israel fordern härtere Gangart

Der israelische Außenminister Yair Lapid traf sich in London mit seiner britischen Amtskollegin Liz Truss

 30.11.2021