Mobilität

Bequemer nach Jerusalem

Die Zugstation Navon in Jerusalem Foto: copyright (c) Flash90 2020

Ab dem 17. September können Reisende auch nachts per Zug zum Flughafen fahren. Die Strecke Tel Aviv – Ben Gurion Airport – Jerusalem wurde zuvor nur tagsüber bedient. Danach musste man bislang auf andere Weise ans Ziel gelangen. Viele waren auf ein Taxi angewiesen, eine kostspielige Angelegenheit.

Nun gab das Verkehrsministerium bekannt, dass der Zug auch vom späten Abend bis zum frühen Morgen einmal stündlich verkehren wird. Von Jerusalem zum Ben-Gurion-Flughafen und zurück geht es von Samstag bis einschließlich Mittwoch. Am Donnerstag könne die Verbindung derzeit wegen Wartungsbedarf am Jerusalemer Ende der Linie nicht angeboten werden. Die Verbindung nach Tel Aviv wird indes von Samstagnacht bis einschließlich Donnerstag betrieben.

metropolen Der Elektrozug, der die beiden israelischen Metropolen Jerusalem und Tel Aviv verbindet, hat das Leben vor allem für Pendler erleichtert. Im Dezember 2019 startete er nach jahrelangen Verzögerungen seine Jungfernfahrt vom neuen Jerusalemer Bahnhof Navon bis zum Bahnhof Hagana im Süden von Tel Aviv. In den Monaten danach kamen immer mehr Strecken und Haltestellen hinzu. Die jüngste Teilstrecke verläuft von der südlichen Kleinstadt Rechovot bis in die Küstenstadt Netanja im Norden von Tel Aviv.

Auch für Autofahrer wird die Reise nach Jerusalem angenehmer.

Auch für Autofahrer wird die Reise nach Jerusalem angenehmer. Verkehrsministerin Merav Michaeli hat kürzlich eine neue Zufahrt in die Stadt mit dem Namen »Route 16« eingeweiht. Sie erreicht das Viertel Givat Mordechai. Die sechs Kilometer lange Verbindung soll den Verkehr am Haupteingang der Stadt entzerren und eine schnelle Fahrt zwischen Route 1 und den südlichen Stadtteilen ermöglichen.

verkehrsmittel »Wir müssen alles tun, damit diese Straße auch vielen öffentlichen Verkehrsmitteln zur Verfügung steht, damit möglichst viele Menschen unsere Hauptstadt erreichen und verlassen können«, so die Verkehrsministerin bei der Einweihung.

Die Straße, die durch vier Tunnel und über sieben Brücken führt, umfasst auch ein großflächig neu gestaltetes Gebiet mit Radwegen, Wanderwegen, Picknickplätzen und Aussichtspunkten mit Blick auf die Hügel von Jerusalem.

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Ein Kommentar von JA-Chefredakteur Philipp Peyman Engel

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