Warning: getimagesize(): Corrupt JPEG data: 1 extraneous bytes before marker in /home/japr/public_html_git/www.juedische-allgemeine.de/wordpress/wp-content/plugins/vendor/timber/timber/src/ImageDimensions.php on line 126

Reisen

Ben-Gurion-Flughafen wird größer und günstiger

Restaurantbereich im Ben-Gurion-Flughafen Foto: Flash90

Auf dem Ben-Gurion-Flughafen wird es eng, Beschwerden wegen Überfüllung sind die Regel. Dass der israelische Airport die Belastungsgrenze erreicht hat, ist schon lange kein Geheimnis mehr. Bis zum Jahresende sollen es 25 Millionen Passagiere sein, die das zentrale Tor Israels passieren, gibt die Flughafenbehörde an. Im nächsten Jahr aber soll durch neue Erweiterungen mehr Platz geschaffen werden.  

Der Flughafen Ben Gurion dient als Tor des Landes. Im vergangenen Jahrzehnt nahm der Flugverkehr erheblich zu, die Zahl der Passagiere verdoppelte sich. Dieser Anstieg ist auch durch eine Veränderung in der Zusammensetzung der Reisenden gekennzeichnet. So fliegen häufiger Kinder mit und mehr Passagiere kommen oder gehen öfter als einmal im Jahr.

TERMINAL 3 Der Plan umfasst die Erweiterung verschiedener Gebäude innerhalb des Flughafen-Terminals 3, den Bau einer weiteren Halle, die Vergrößerung der Check-in- und Sicherheitsbereiche sowie des Duty-Free-Areals. Für eine Erhöhung der Anzahl der Flüge wird ein weiterer Flügel gebaut. Außerdem sollen Parkplätze hinzukommen.

Vor allem wegen der immer wieder verzögerten Entscheidung über einen zweiten internationalen Flughafen durch die verschiedenen Regierungen sollen die Erweiterungspläne so schnell wie möglich umgesetzt werden. Die Infrastruktur müsse an den deutlich steigenden Passagierverkehr angepasst werden, so die zuständige Behörde.

Vor allem wegen der verzögerten Entscheidung über einen zweiten internationalen Flughafen sollen die Erweiterungen so schnell wie möglich geschehen.

Darüber hinaus wollen die Planer die Gewerbe- und Gastronomiebereiche gründlich überholen. Im Jahr 2022 gaben Passagiere knapp 600 Millionen Euro in Geschäften, Restaurants und Cafés in den Terminals 1 und 3 aus. Auf Tausenden Quadratmetern sollen neue Lokale und Geschäfte hinzukommen. Außerdem werden die bestehenden Einrichtungen für die derzeitige Passagierzahl laut Unternehmensberatung Czamanski & Ben Shahar verbessert und modernisiert.

UMFRAGE Im Auftrag der Behörde führte diese Agentur eine landesweite und repräsentative Umfrage durch, um das Konsumverhalten von Fluggästen zu erforschen. Die durchschnittlichen Ausgaben pro Reisendem in den Cafés und Restaurants des Flughafens beliefen sich im Jahr 2022 auf 57 Schekel, also etwa 14,25 Euro.

41 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass die Preise gesenkt werden müssen, 35 Prozent finden es notwendig, das Angebot auszuweiten. Mit 90 Prozent ist die große Mehrheit an weiteren Cafés und Restaurants interessiert, in denen man zu erschwinglichen Preisen essen und trinken kann.

PREISE Die Ergebnisse hätten die Flughafenbehörde dazu gebracht, ihre Marketingstrategie zu überarbeiten, hieß es. Zukünftig sollen im Flughafen Produkte zum selben Preis verkauft werden wie in Filialen der jeweiligen Kette im ganzen Land. Auch werden beliebte Produkte künftig zu einem relativ niedrigen, von der Behörde festgelegten Preis angeboten. Dazu gehören beispielsweise Espresso und kleine Flaschen Mineralwasser für acht Schekel (knapp zwei Euro) sowie Milchkaffee oder ein großes Croissant für zwölf Schekel (drei Euro).

»Mit unserer Unterstützung hat die Behörde eine aktualisierte Marketingstrategie für die Gastronomiebereiche, Cafés und Geschäfte entworfen«, so Czamanski & Ben Shahar. »In Einklang mit den aktuellen Bedürfnissen der Passagiere, den Veränderungen in der Handelswelt und den Präferenzen der Generationen Y und Z.«

Nahost

Der Lieberman-Plan

Soll das Westjordanland neu verwaltet werden?

von Sabine Brandes  10.10.2026

Kino

Ich habe »Naza« gesehen, und es ist ein übles Stück Propaganda

Es ist erschreckend zu sehen, wie große Teile der Filmwelt sich gerade selbst zu nützlichen Idioten der Hamas degradieren, indem sie ihr von Lügen und Blut getränktes Narrativ übernehmen

von Philipp Peyman Engel  10.10.2026

Essay

Drei Jahre nach dem 7. Oktober: Die Grenzen universitärer Selbstgewissheit

Antisemitismus ist an Universitäten längst kein Ausnahmeproblem mehr. Drei Jahre nach dem 7. Oktober stellt sich deshalb eine unangenehmere Frage: Was haben Universitäten über sich selbst gelernt?

von Frederek Musall  09.10.2026

Luftfahrt

Wer kontrolliert die Flüge nach Israel?

Nach dem vereitelten Anschlag auf einen Flydubai-Flug gerät das israelische Sicherheitssystem für ausländische Airlines unter Druck

von Sabine Brandes  08.10.2026

Hintergrund

Terror über den Wolken

Wie Pilot und Passagiere im Flug von Dubai nach Tel Aviv eine Katastrophe verhinderten

von Sabine Brandes  08.10.2026

Diplomatische Beziehungen

Britisches Konsulat in Jerusalem bleibt als Mission bestehen

Israel reagiert auf britische Sanktionen gegen israelische Siedlungspolitik, mehrere Diplomaten verlassen das Land. Gänzlich geschlossen wird das britische Konsulat in Ost-Jerusalem aber doch nicht

 08.10.2026

Meinung

Wenn Journalisten Terroristen sind – 170 Namen und eine unbequeme Wahrheit

Unser Autor reflektiert über die grundsätzliche Frage, was »Journalismus« in einem Gebiet bedeutet, das seit Jahren von einer totalitären Terrororganisation beherrscht wird

von Daniel Neumann  08.10.2026

7. Oktober

»Erinnern heißt auch, nach der Wahrheit zu suchen«

Bei der großen Gedenkveranstaltung im Hayarkon-Park standen die Opfer im Mittelpunkt – und die Forderung nach einer unabhängigen Untersuchungskommission

von Sabine Brandes  08.10.2026

Mentale Gesundheit

Die Einsamkeit wiegt am Schwersten

Fast eine Million Israelis suchten seit Kriegsbeginn Hilfe bei der psychischen Notfall-Hotline Eran

von Sabine Brandes  07.10.2026