Ramat Gan

Babyfreuden im Zoo

Der Lebensraum der Orang-Utans geht vor allem durch Abholzung der tropischen Wälder verloren. Foto: Flash 90

Erstmals seit mehr als einem Jahrzehnt ist im Safari-Zoo bei Tel Aviv wieder ein Orang-Utan-Baby zur Welt gekommen.

Für die zwölf Jahre alte Affenmutter Tana sei es der erste Nachwuchs, teilte Zoosprecherin Sagit Horowitz am Sonntag mit. »Die Art ist weltweit vom Aussterben bedroht, deshalb löst jede solche Geburt international Freude aus«, sagte sie. Man suche noch nach einem passenden Namen für das etwa zwei Wochen alte Affenweibchen.

»Die Art ist weltweit vom Aussterben bedroht, deshalb löst jede solche Geburt international Freude aus.«

Zoosprecherin Sagit Horowitz

Menschenaffen In der Natur leben Orang-Utans, die zu den Menschenaffen gehören, in Asien auf den Inseln Sumatra und Borneo. Ihr Lebensraum geht vor allem durch Abholzung der tropischen Wälder verloren.

Vor wenigen Wochen erst war im Safari-Zoo ein Nashornbaby zur Welt gekommen. Oft werden die Tiere ins Ausland geschickt, um die Erhaltung der Art zu sichern. Die israelischen Nashörner gehören zur Gattung der Breitmaulnashörner. Sie sind zwar nicht vom Aussterben bedroht, aber durch Wilderer gefährdet. dpa/ja

Krieg

Netanjahu fordert Ermittlungen gegen Soldaten im Film »NAZA«

Der Premier wirft den anonymen Beteiligten mögliche Straftaten im Zusammenhang mit der Weitergabe geheimer Informationen vor

von Sabine Brandes  13.10.2026

Interview

»Wenn wir weder denken noch irgendetwas tun müssen – was machen wir dann?«

Der israelische Mathematiker Assaf Hasson warnt vor oberflächlichen Antworten, undurchsichtigen Beweisen und einer Generation, die sich zu sehr auf Künstliche Intelligenz verlässt

von Sabine Brandes  13.10.2026

Oktoberfest

Wiesn am Mittelmeer

Die bayerische Festtradition wird in Israel neu interpretiert

von Sabine Brandes  13.10.2026

Glosse

Wir stehen zum Existenzrecht Pakistans!

Absurder als im rot-rot-grünen Berlin wird’s nicht mehr

von Philip Fabian  13.10.2026

Replik

Einspruch, euer Ehren!

Der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ging in diesem Jahr an Philippe Sands. Ausgerechnet ein Mann, dessen Autorität auf juristischer Präzision und universellen Maßstäben gründet, nimmt es mit dem Völkerrecht erstaunlich ungenau

von Leeor Engländer  13.10.2026

Medien

Israel verweigert »taz«-Korrespondentin Arbeitsvisum

Diaspora-Ministerium: »Antiisraelische Akteure und diejenigen, die Israel verleumden, sollten keinen Fuß in das Land setzen«

 13.10.2026

Israel

Ein Toter und 24 Verletzte bei Explosion von Blindgänger

Ein mutmaßlicher Blindgänger explodiert in Nordisrael. Es gibt ein Todesopfer und zahlreiche Verletzte. Berichten zufolge waren Schüler und ein Lehrer in der Gegend gewandert

 12.10.2026

Katharina von Schnurbein

»Ich habe das Gefühl, den richtigen Weg gegangen zu sein«

Die EU-Antisemitismusbeauftragte Katharina von Schnurbein wechselt von Brüssel nach Berlin. Sie folgt dort Felix Klein nach. Ein Porträt

von Michael Thaidigsmann  12.10.2026

Korruption

Bestechungsring in der Vorstadt

Umschläge voller Bargeld, Luxusuhren und teure Autos: Der Bürgermeister von Kfar Saba und seine Frau sollen Geschäftsleuten gegen Zahlungen lukrative Aufträge verschafft haben. 17 Verdächtige wurden festgenommen

von Sabine Brandes  12.10.2026