Shoshana Ovitz

Geburtstag an der Kotel

Familientreffen an der Kotel

Eine Auschwitz-Überlebende hat ihren 104. Geburtstag mit ihren rund 400 Nachkommen an der Kotel gefeiert. Shoshana Ovitz habe den Holocaust überlebt, sei danach nach Israel gezogen und habe vier Kinder bekommen, schrieb die israelische Botschaft in Berlin am Donnerstag bei Twitter.

Geschenk Sie habe zwar erst in wenigen Tagen Geburtstag, aber schon vorher gefeiert. »Als Geschenk wünschte sie sich, dass ihre 400 Kinder, Enkel, Urenkel und Ururenkel mit ihr zur Klagemauer nach Jerusalem gehen. Fast alle sind gekommen.«

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel anreichert. Wir benötigen Ihre Zustimmung, bevor Sie Inhalte von Sozialen Netzwerken ansehen und mit diesen interagieren können.

Mit dem Betätigen der Schaltfläche erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihnen Inhalte aus Sozialen Netzwerken angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät nötig. Mehr Informationen finden Sie hier.

Das riesige Familientreffen sei sehr schwer zu organisieren gewesen, weil viele der Nachfahren im Ausland lebten, schrieb die israelische Nachrichtenseite Walla am Mittwoch. Die Zusammenkunft habe vor allem den Triumph der Überlebenden über die Nazis symbolisiert.

Alija Ovitz überlebte nach Medienberichten das Vernichtungslager Auschwitz. KZ-Arzt Josef Mengele habe ihre Mutter bei einer Selektion vor ihren Augen in den Tod geschickt. Nach dem Krieg habe Ovitz auf der Suche nach überlebenden Verwandten ihren Cousin getroffen. Er habe im Holocaust seine erste Frau und vier Kinder verloren. Beide hätten geheiratet, in einem Flüchtlingslager in Österreich sei dann ihr erstes gemeinsames Kind zur Welt gekommen. Später emigrierte das Paar nach Israel und zog in der Küstenstadt Haifa seine vier Kinder auf.

Die in Belgien lebende älteste Enkelin, Panini Friedman, sagte der Nachrichtenseite: »Erst während der Feier haben wir begriffen, wie bedeutsam sie ist. Wir hatten alle Tränen in den Augen. Es war sehr bewegend.« dpa

Gaza-Streifen

Unicef besorgt über Polioviren im Wasser

UN-Kinderhilfswerk fordert einen Waffenstillstand, damit die Gesundheitsversorgung wiederhergestellt werden kann

 22.07.2024

Israel

Hamas erstellt Dossiers über Tausende israelische Soldaten

Auch im Internet kursieren Informationen über IDF-Angehörige

 22.07.2024

Washington D.C.

Netanjahu betont vor Reise in die USA Stärke des Bündnisses

Der Ministerpräsident trifft Biden trotz dessen Rückzugs aus dem Rennen um eine weitere Amtszeit

 22.07.2024

Archäologie

Antiker Befestigungsgraben in Jerusalem gefunden

Haben Forscher die lange gesuchte Befestigungsanlage des Königspalasts entdeckt?

 22.07.2024

Meinung

Israel markiert eine rote Linie

Es liegt in unser aller Interesse, dem Iran wie den Huthi klarzumachen, dass es auch für sie einen hohen Preis hat, wenn diese Konfrontation fortgesetzt wird

von Volker Beck  21.07.2024

Jerusalem

Gallant: Geiseldeal »in Reichweite«

Premier Netanjahu dürfe nicht in die USA fliegen, bevor kein Geiseldeal zustande gekommen sei, fordern die Protestler. Dieser scheint so nah wie nie.

von Sabine Brandes  21.07.2024

Israel

Wer sind die Huthi?

Seit Beginn des Krieges gegen die Hamas hat die Terrorgruppe israelisches Gebiet angegriffen und das Rote Meer in einen Nebenschauplatz des Krieges verwandelt. Doch wer sind die Huthi überhaupt?

 21.07.2024

USA

Premier Netanjahu trifft Biden am Dienstag

Lange war unklar, ob das Treffen wirklich stattfindet - unter anderem wegen Bidens Corona-Erkrankung. Nun kommt eine Ankündigung aus Jerusalem

 21.07.2024

Israel

Israel zieht ab Sonntag 1000 Ultraorthodoxe zum Militär ein

Die jahrzehntelange Befreiung der Strenggläubigen vom Wehrdienst gilt nicht mehr

 21.07.2024 Aktualisiert