Sport

»Aufforderung zu Gewalt und Feindseligkeiten«

Argentiniens Starspieler Lionel Messi Foto: dpa

Der Präsident des palästinensischen Fußballverbandes ist nach seinem verbalen Angriff auf den argentinischen Verband und der Aufforderung zum Verbrennen von Messi-Trikots mit seinem Einspruch vor dem CAS gescheitert. Der Internationale Sportgerichtshof in Lausanne gab am Donnerstag bekannt, dass die zwölfmonatige Sperre und die Geldstrafe von 20.000 Schweizer Franken gegen PFA-Chef Dschibril Radschub Bestand haben.

Testspiel Die argentinische Nationalmannschaft mit ihrem Topstar Lionel Messi hätte am 9. Juni des vergangenen Jahres in Jerusalem ein Testspiel gegen Israel bestreiten sollen. Dies wurde jedoch abgesagt. Im Vorfeld hatte Radschub dazu aufgerufen, Trikots und Poster von und mit Messi zu verbrennen, sollte dieser in Jerusalem spielen.

Radschub hatte zudem sportpolitische Konsequenzen angedroht.

Radschub hatte zudem sportpolitische Konsequenzen angedroht. In einer Erklärung des palästinensischen Fußballverbandes hieß es: »Mit Bedauern erklären wir hiermit, dass wir, falls die argentinische Nationalmannschaft in Jerusalem antreten wird, eine weltweite Kampagne starten werden, um Argentiniens Eignung für die FIFA‐Fußball‐WM 2030 infrage zu stellen.«

Zur Begründung führte der Verband aus, die Ansetzung im Jerusalemer Teddy‐Kollek‐Stadion diene als »Mittel zur Normalisierung der illegalen Annexion des besetzten Ost‐Jerusalem«. Dass das Stadion im unumstrittenen Westteil der Stadt, im Viertel Malha, liegt, wurde nicht erwähnt.

Die Disziplinarkommission des Fußball-Weltverbandes FIFA wertete Radschubs Aussagen »als Aufforderung zu Gewalt und Feindseligkeiten« und verhängte die nun vom CAS bestätigte Strafe.  dpa/ja

UN-Kongress

Experten diskutieren strafrechtliche Verfolgung sexueller Gewalt in Konflikten

Bei einer Veranstaltung im Rahmen des UN-Kongresses zur Verbrechensverhütung in Abu Dhabi diskutierten jüdische Organisationen über Strafverfolgung, digitale Beweismittel und den Schutz von Betroffenen

 01.10.2026

Der Lehrer einer Kunstschule in Mumbai ehrt Smit Machchhar mit einem Bild

Flugzeug-Drama

Smit Machchhar – der unbekannte Held

Schwer verletzt half der indische Pilot auf dem verhängnisvollen Flydubai-Flug, die Menschen an Bord vor dem Absturz zu retten

von Sabine Brandes  01.10.2026

Tel Aviv

IDF reagieren auf »NAZA«-Doku

Was das israelische Militär zu dem Film sagt

 01.10.2026

Nachrichten

Klaviere, Dichter, Dienstleistung

Kurzmeldungen aus Israel

von Sabine Brandes  01.10.2026

Westjordanland

Herzog: Politik tut nicht genug gegen Gewalt israelischer Siedler

Israels Staatspräsident Isaac Herzog hat die Regierung aufgefordert, das Problem entschlossener zu bekämpfen

 01.10.2026

Terror

Netanjahu würdigt angegriffenen Piloten: »Ein wahrer Held«

Die israelischen Fluggäste von Dubai nach Tel Aviv sind nur knapp einer Katastrophe entronnen. Israel spricht von einem versuchten Terroranschlag. Nun werden immer mehr Details darüber bekannt, was sich im Cockpit abspielte

 01.10.2026

Terror

Was an Bord des Flydubai-Flugs nach Tel Aviv wirklich passierte

Ein Überblick

 30.09.2026

Flug FZ1073

So reagiert Wadephul auf den versuchten Terroranschlag

»Ich bin zutiefst erleichtert darüber, dass die versuchte Entführung und womöglich noch weit Schlimmeres verhindert werden konnte«, sagt der Bundesaußenminister

 30.09.2026

Israel

»Wir haben die Terroristen überwältigt«

Es sind Szenen wie im Thriller, die sich in einem Flydubai-Flug abspielen. Passagiere berichten von Blut im Cockpit – und Panik in der Kabine

 30.09.2026