Tu Bischwat

Artischocken für den Präsidenten

Geschenke für Reuwen Rivlin zu Tu Bischwat Foto: Beit Hanasi

Gut, dass Israels Präsident Gemüse mag. Körbe voller grüner Köstlichkeiten trafen am Montag im Beit Hanasi, dem Amtssitz von Reuven Rivlin, in Jerusalem ein. Drei Generationen von Artischocken-Anbauern präsentierten ihre Produkte zu Tu Bischwat, dem Neujahrsfest der Bäume, das am Sonntagabend begann. »Tu Bischwat sameach«, begrüßte Reuven Rivlin die Besucher und wünschte eine »gute Ernte mit Regen zur richtigen Zeit«.

Rivilin sagte: »Ich freue mich immer, unsere Bauern hier bei uns zu sehen.« Die Familien Schmilovitz aus Neve Yarak, die Mazors aus Nir Banim und die Yakoba-Rahmani-Familie aus Schafir brachten Produkte ihrer Ernte mit. Außerdem sagten sie, sie hätten gehört, der Präsident sei ein großer Fan von Artischocken, und seine verstorbene Frau Nechama habe sie ihm oft zubereitet.

»Nechama achtete darauf, dass wir eine Verbindung zu Israels Natur haben, der Erde und den Jahreszeiten.«

Rivlin bewunderte das Gemüse und dankte den Bauern: »Obwohl ich durch und durch Jerusalemer bin, hat die Moschawnikit (Bewohnerin einer Gemeinschaftssiedlung) Nechama immer darauf geachtet, dass wir eine Verbindung zu Israels Natur haben, der Erde und den Jahreszeiten.« Ihre Artischocken seien oft Mittelpunkt des Schabbat-Abendessens gewesen. »Also erfüllt mich diese Gabe mit besonderer Sehnsucht.«

Der Vorsitzende der Artischockenanbauer im Land, Noam Yakoba, teilte mit, dass die von Rivlin erwähnten Exemplare aus dem Gemeindegarten im Beit Hanasi stammten, der von Nechama Rivlin angelegt wurde.

Diplomatie

Frankreich verbietet Bezalel Smotrich die Einreise

Wegen der Siedlungspolitik im Westjordanland verhängt Frankreich Sanktionen gegen extremistische Siedler – und untersagt Israels Finanzminister Smotrich die Einreise

 09.06.2026

Krieg

Hisbollah-Terrorist dringt nach Israel ein

Ein bewaffneter Hisbollah-Kämpfer dringt nach Israel ein und eröffnet das Feuer. Die Armee reagiert sofort – das Gebiet bleibt weiter unter Beobachtung

 09.06.2026

USAID

US-Behörde erhebt Terrorvorwürfe gegen UNRWA-Mitarbeiter

Erneut werden Vorwürfe gegen 101 weitere Mitarbeiter des UN-Hilfswerks für die Palästinenser in Gaza erhoben. Sie sollen militante Hamas-Mitglieder sein, sagt USAID. UNRWA hatte entsprechende Vorwürfe in der Vergangenheit dementiert

von Andrea Krogmann  09.06.2026

Interview

»Selbst ernannte progressive Linke haben offenbar das völkische Denken gelernt. Das ist alles so absurd«

Der Kabarettist Dieter Nuhr über den Erhalt des Leo-Baeck-Preises, Solidarität mit Israel und Kritik an seiner Person

von Detlef David Kauschke  09.06.2026

New York/The Hague

Israel fordert Aufhebung von Haftbefehl gegen Netanjahu

Die Suspendierung des ICC-Chefanklägers Karim Khans beweise, »dass diese Institution bis ins Mark verdorben ist«, schreibt der israelische UN-Botschafter Danny Danon

 09.06.2026

Israel

Regierung lockt Lehrer mit hohen Prämien in Grenzregion zum Gazastreifen

Bildungsminister Joav Kisch: »Ein neues Klassenzimmer kann innerhalb weniger Monate gebaut werden. Der Aufbau einer Bildungsgemeinschaft dauert Jahre.«

 09.06.2026

Justiz

Sexuelles Fehlverhalten: ICC-Chefankläger Karim Khan nach Untersuchungen suspendiert

Das Gericht hat nach einer 18-monatigen Untersuchung der Vorwürfe entschieden, dass Khan sich eines schweren Fehlverhaltens schuldig gemacht hat

 09.06.2026

Israel

Nach Raketenangriffen: Schulen nehmen Unterricht wieder auf

Die kurzfristige Schließung der Bildungseinrichtungen am Montag hatte für Ärger und Beschwerden gesorgt, da Eltern innerhalb weniger Stunden eine Betreuung für ihre Kinder hatten organisieren müssen

 09.06.2026

Nahost

Stopp in letzter Minute

Medienberichte: US-Präsident Trump hielt Premier Netanjahu von größerem Iran-Angriff ab

 09.06.2026