Tu Bischwat

Artischocken für den Präsidenten

Geschenke für Reuwen Rivlin zu Tu Bischwat Foto: Beit Hanasi

Gut, dass Israels Präsident Gemüse mag. Körbe voller grüner Köstlichkeiten trafen am Montag im Beit Hanasi, dem Amtssitz von Reuven Rivlin, in Jerusalem ein. Drei Generationen von Artischocken-Anbauern präsentierten ihre Produkte zu Tu Bischwat, dem Neujahrsfest der Bäume, das am Sonntagabend begann. »Tu Bischwat sameach«, begrüßte Reuven Rivlin die Besucher und wünschte eine »gute Ernte mit Regen zur richtigen Zeit«.

Rivilin sagte: »Ich freue mich immer, unsere Bauern hier bei uns zu sehen.« Die Familien Schmilovitz aus Neve Yarak, die Mazors aus Nir Banim und die Yakoba-Rahmani-Familie aus Schafir brachten Produkte ihrer Ernte mit. Außerdem sagten sie, sie hätten gehört, der Präsident sei ein großer Fan von Artischocken, und seine verstorbene Frau Nechama habe sie ihm oft zubereitet.

»Nechama achtete darauf, dass wir eine Verbindung zu Israels Natur haben, der Erde und den Jahreszeiten.«

Rivlin bewunderte das Gemüse und dankte den Bauern: »Obwohl ich durch und durch Jerusalemer bin, hat die Moschawnikit (Bewohnerin einer Gemeinschaftssiedlung) Nechama immer darauf geachtet, dass wir eine Verbindung zu Israels Natur haben, der Erde und den Jahreszeiten.« Ihre Artischocken seien oft Mittelpunkt des Schabbat-Abendessens gewesen. »Also erfüllt mich diese Gabe mit besonderer Sehnsucht.«

Der Vorsitzende der Artischockenanbauer im Land, Noam Yakoba, teilte mit, dass die von Rivlin erwähnten Exemplare aus dem Gemeindegarten im Beit Hanasi stammten, der von Nechama Rivlin angelegt wurde.

Ugandische Truppen

Nahost

Ugandas Parlament billigt Truppenentsendung nach Gaza

Auf US-Anfrage soll sich ein Kontingent der ugandischen Armee der geplanten internationalen Stabilisierungstruppe anschließen. In Afrika zählt das Land zu den größten Truppenstellern für Friedensmissionen

 07.08.2026

Meinung

Wie Georg Restle die Glaubwürdigkeit des ÖRR untergräbt

Nach dem X-Post des Journalisten hat sich Felix Schotland, Vorstand der Synagogen-Gemeinde Köln, an WDR-Programmdirektorin Andrea Schafarczyk gewandt. Wir dokumentieren das Schreiben im Wortlaut

von Felix Schotland  07.08.2026

Justiz

Israelischer Siedler wegen Tötung eines Palästinensers angeklagt

Der getötete Aktivist setzte sich gegen Siedlergewalt ein und war an dem Oscar-prämierten Film »No Other Land« beteiligt. Jetzt steht der mutmaßliche Täter vor Gericht

 07.08.2026

Dublin

Wegen Israel-Boykott: Irisches Regierungsflugzeug kann nicht mehr im Nebel landen

Beim Kauf der Maschine wurde bewusst auf das System »FalconEye« verzichtet, weil der israelische Rüstungskonzern Elbit Systems an dem Produkt beteiligt ist

 07.08.2026

Benjamin Netanjahu

Meinung

Nicht wegen des Krieges: Warum Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu wirklich zurücktreten sollte

von Roman Haller  07.08.2026

Thailand

Israelische Mutter und Tochter nach Angriff im Krankenhaus

Die Touristinnen wurden auf der Insel Koh Phangan von einem Mann attackiert, der zuvor Israels Vorgehen im Gazastreifen kritisiert hatte. Eines der Opfer erlitt eine Gehirnblutung

 07.08.2026

Washington/Rom

USA: Annäherung bei Gesprächen zwischen Libanon und Israel

Man sei sich »nun deutlich näher« bei der Frage, was getan werden müsse, um die sogenannten Pilotzonen weiterzuführen und auszubauen, sagt ein Sprecher des US-Außenministeriums

 07.08.2026

Westjordanland

Mutter und Sohn entgehen Lynchversuch nach Irrfahrt in Dschenin

»Dutzende Araber versuchten, die Türen zu öffnen, warfen Steine auf uns und versuchten, uns anzuhalten«, sagt die Frau

 07.08.2026

Nahost

UNICEF-Erhebung: Kaum Mangelernährung bei Kindern in Gaza

»Im Gazastreifen herrscht keine Hungersnot«, heißt es im israelischen Außenministerium. Dies sei das eindeutige Ergebnis

 07.08.2026