Gaza-Krieg 2014

Appell an Rotes Kreuz

Zwei Frauen in der Knesset mit einem Bild des getöteten Soldaten Oron Shaul im Januar 2017 Foto: Flash 90

Der World Jewish Congress (WJC) hat das Internationale Komitee des Roten Kreuzes in einer Online-Petition dazu aufgerufen, sich für die Freigabe der sterblichen Überreste der israelischen Soldaten Oron Shaul und Hadar Goldin durch die Hamas im Gazastreifen einzusetzen.

Die beiden jungen Soldaten waren am 20. Juli 2014 beziehungsweise am 1. August 2014 während der Operation »Protective Edge« von Milizen der radikal-islamischen Organisation im Gazastreifen gekidnappt worden. Goldins Geiselnahme erfolgte eineinhalb Stunden nach dem offiziellen Beginn einer von den Vereinten Nationen ausgehandelten Waffenruhe.

Die israelische Armee hat die beiden Soldaten für tot erklärt. Seit dem Gaza-Krieg im Sommer 2014 warten die Familien der Soldaten darauf, ihre Söhne in Israel beisetzen zu können.

Zentralrat
Der World Jewish Congress appelliert nun in einem Brief an Peter Maurer, den Präsidenten des Internationalen Komitees des Roten Kreuzes, im Sinne »humanitären Schutzes und Hilfe für Opfer bewaffneter Konflikte und anderer Gewaltsituationen« zu handeln und dabei mitzuhelfen, die getöteten Soldaten nach Israel zurückzubringen. Auch der Zentralrat der Juden in Deutschland unterstützt die Aktion. ja

Zur Petition: https://goo.gl/FoFDT1

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