E-Learning

Antisemitismus verstehen

Screenshot aus dem Online-Kurs Foto: screenshot JA

Wo liegen die Wurzeln? Wie verändert der Antisemitismus sich in der Geschichte und konnte die Schoa möglich machen? Wie manifestiert er sich heute? Wer Antworten auf diese und andere Fragen sucht, der sollte sich zum Online-Kurs »Antisemitismus von den Anfängen bis heute« anmelden.

Der Kurs der E-Learning-Abteilung innerhalb der internationalen Schule für Holocaust-Studien von Yad Vashem in Jerusalem ist kostenlos. Er beginnt am 19. März und dauert sechs Wochen. »Dieser einzigartige Kurs navigiert durch mehr als 2000 Jahre der Geschichte, um die hauptsächlichen Fragen zu behandeln, die sich um die Entstehung und die Natur des Antisemitismus drehen«, heißt es von Yad Vashem. Auch beleuchtet werden der Antisemitismus nach dem Holocaust und die Rolle Israels und des Zionismus in der Zeitgeschichte.

holocaust Die ersten drei Wochen behandeln die Zeit bis zum Holocaust, die zweite Hälfte des Kurses untersucht Antisemitismus in der Gegenwart und schaut dabei vor allem auf extreme rechte und linke Gruppen sowie die arabisch-islamische Welt.

Kurze Videopräsentationen von 50 führenden Experten – darunter Historiker, Soziologen, Philosophen, Politik- und Sprachwissenschaftler sowie religiöse Autoritäten aus Yad Vashem und der ganzen Welt – sollen das Lernen abwechslungsreich und umfassend machen. »Der Kurs gibt Werkzeuge an die Hand, um dieses alte Phänomen zu ve rstehen, und das Wissen, um es zu identifizieren.« Zu den Lehrern gehören unter anderem die Professoren Yehuda Bauer, Irwin Cotler, Sergio Della Pergola, Anthony Julius, Bassam Tibi, Otto Dov Kulka, Erzbischof Pierbattista Pizzaballa, Rabbiner Lord Jonathan Sacks und viele andere.

»Holocaust-Bildung und das Studium des Antisemitismus sind in vielen Bereichen verbunden«, so Naama Shik, die Direktorin der E-Learning-Abteilung. »Um das eine zu verstehen, muss man das andere kennen. Genau aus diesem Grund haben wir diesen wegweisenden und bedeutenden Kurs geschaffen.«

Anmeldung: www.yadvashem.org/education/online-courses/antisemitism.html

Terror

Netanjahu würdigt angegriffenen Piloten: »Ein wahrer Held«

Die israelischen Fluggäste von Dubai nach Tel Aviv sind nur knapp einer Katastrophe entronnen. Israel spricht von einem versuchten Terroranschlag. Nun werden immer mehr Details darüber bekannt, was sich im Cockpit abspielte

 01.10.2026

Terror

Was an Bord des Flydubai-Flugs nach Tel Aviv wirklich passierte

Ein Überblick

 30.09.2026

Flug FZ1073

So reagiert Wadephul auf den versuchten Terroranschlag

»Ich bin zutiefst erleichtert darüber, dass die versuchte Entführung und womöglich noch weit Schlimmeres verhindert werden konnte«, sagt der Bundesaußenminister

 30.09.2026

Israel

»Wir haben die Terroristen überwältigt«

Es sind Szenen wie im Thriller, die sich in einem Flydubai-Flug abspielen. Passagiere berichten von Blut im Cockpit – und Panik in der Kabine

 30.09.2026

Hamas-Massaker

Wurde Netanjahu vor dem 7. Oktober gleich dreimal gewarnt?

Berichte aus Ägypten und den Emiraten schildern mehrere Warnungen vor dem Angriff aus Gaza. Der israelische Premier bestreitet dies kategorisch

von Sabine Brandes  30.09.2026

Jerusalem

Eklat wegen Aussagen von Ministerin: Israel bestellt spanische Diplomatin ein

Spaniens Jugendministerin Sira Rego von der Linkspartei hatte erklärt, die spanische Gesellschaft unterstütze einen palästinensischen Staat »vom Fluss bis zum Meer«. Jetzt protestierte Israel gegen die Aussagen

 30.09.2026

Tel Aviv

Festnahme eines Hamas-Funktionärs verschaffte Israel entscheidende Informationen über Terrorziele

Mu’in al-Arabid, ein ranghoher Hamas-Terrorist wurde am 2. September gefangen genommen. Seither sind mehrere Terror-Kommandeure getötet worden

 30.09.2026

Grenzübergang Taba/Eilat zwischen Ägypten und Israel

Mysteriöser Fall

Drei Israelis in Ägypten verschollen

Die jungen beduinischen Männer seien zum Urlaub ins Nachbarland gereist und dort angeblich aus Gründen der »inneren Sicherheit« festgenommen worden

von Sabine Brandes  29.09.2026

Die Chefs der Oppositionsparteien

Tel Aviv

Israels Opposition schließt Pakt

Eisenkot, Bennett, Lapid, Lieberman und Golan wollen während des Wahlkampfs auf gegenseitige Angriffe verzichten und planen eine »zionistische staatsmännische Regierung«

von Sabine Brandes  29.09.2026