Nahost

Abkommen mit fünf weiteren arabischen Staaten denkbar

Historischer Tag im Weißen Haus: Bahrain, Israel und die VAE besiegeln unter Vermittlung der USA diplomatische Beziehungen (September 2020). Foto: picture alliance/AP Photo

Israels Geheimdienstminister sieht derzeit fünf potenzielle Kandidaten für eine politische Annäherung an sein Land. »Es gibt gegenwärtig fünf relevante Länder: Saudi-Arabien, Oman, Katar, Marokko und Niger«, sagte Eli Cohen am Montag dem Nachrichtenportal »ynet«.

Wenn die »entschlossene Nahost-Politik« von US-Präsident Donald Trump fortgesetzt werde, könne Israel Abkommen mit weiteren arabischen Staaten schließen.

STÄRKE Der zu rücksichtsvolle Kurs von dessen Vorgänger Barack Obama in der Region und dem Iran gegenüber habe sich nicht bewährt. Im Nahen Osten sei nur eine Politik der Stärke realistisch, dies hätten die jüngsten Normalisierungsabkommen bewiesen, sagte Cohen. 

Trump bewirbt sich bei der Wahl am Dienstag um eine zweite Amtszeit, sein Herausforderer ist der ehemalige Vizepräsident Joe Biden.

Israel hatte sich zuletzt mit den Vereinigten Arabischen Emiraten, Bahrain und dem Sudan auf eine Annäherung verständigt.

Israel hatte sich zuletzt mit den Vereinigten Arabischen Emiraten, Bahrain und dem Sudan auf eine Annäherung verständigt. Arabische Staaten verfolgten bislang den Ansatz, die Lösung des Konflikts mit den Palästinensern zur Bedingung für eine Normalisierung der Beziehungen zu Israel zu machen. dpa

Jerusalem

Todesstrafe für Terroristen: Knesset stimmt zu

Teile der Opposition rechnen damit, dass Israels höchstes Gericht das Gesetz kippen wird

von Sara Lemel  30.03.2026

Meinung

Diaspora-Schmerz

So sehr die Angst und Sorge um Familie und Freunde in Israel auch an einem zehren – haben wir überhaupt das Recht dazu, wo wir doch in Sicherheit sind?

von Sophie Albers Ben Chamo  30.03.2026

Jerusalem

Israels Parlament verabschiedet Rekordhaushalt

Die Zustimmung kam zustande, nachdem sich die ultraorthodoxen Parteien kurzfristig hinter den Haushaltsentwurf gestellt hatten

 30.03.2026

Jerusalem

Nach Kritik: Netanjahu gewährt Kardinal Zugang zur Grabeskirche

Der höchste katholische Vertreter wird an der Messe zum Palmsonntag gehindert. Israel begründet dies mit Sicherheitsbedenken, dennoch hagelt es Kritik. Nun schaltet sich der israelische Ministerpräsident ein

 30.03.2026

Nahost

Raketenangriff aus Iran und Libanon: Einschlag in Raffinerie bei Haifa, mehrere Verletzte

Über dem Bazan-Ölraffineriekomplex steigt dichter Rauch auf. Auch Wohnhäuser wurden getroffen

 30.03.2026 Aktualisiert

Nahost

Wasserversorgung für Gaza: Israel widerspricht UNRWA

Die UNO-Unterorganisation nennt die Versorgung »eingeschränkt und verschmutzt«, während die Behörde COGAT von »falschen Narrativen« spricht und Zahlen vorlegt

 30.03.2026

Erklärung

Geplante Todesstrafe: Europäische Minister appellieren an Israel

Vier europäische Außenminister warnen: Eine Ausweitung der Todesstrafe in Israel könnte nicht nur Menschenrechte verletzen, sondern auch das Vertrauen in demokratische Prinzipien erschüttern

 30.03.2026

Atlanta/Tel Aviv

Nach Vorfall mit CNN-Team: IDF suspendieren Bataillon

Generalstabschef Eyal Zamir spricht von einem »schwerwiegenden ethischen Vorfall«, der nicht mit den Werten der Armee vereinbar sei

 30.03.2026

Jerusalem

Kirchenvertreter in Jerusalem am Zutritt zur Grabeskirche gehindert

Der höchste katholische Vertreter wurde am Palmsonntag daran gehindert, an der Messe teilzunehmen. Italien reagiert und will den israelischen Botschafter einberufen. Inzwischen hat die israelische Polizei ihr Vorgehen verteidigt

 29.03.2026 Aktualisiert