Israel

40 Parteien treten bei Parlamentswahl an

Die Knesset in Jerusalem Foto: Flash 90

Bei der Parlamentswahl in Israel am 1. November werden 40 Parteien kandidieren. Das zentrale Wahlkomitee hat die Registrierung der verschiedenen Kandidatenlisten am Donnerstagabend abgeschlossen. Es ist die fünfte Wahl innerhalb von dreieinhalb Jahren.

Yair Lapid von der Zukunftspartei ist gegenwärtig als Übergangsministerpräsident im Amt, nachdem die Koalition unter Führung von Regierungschef Naftali Bennett im Juni zerbrochen war. Das fragile Regierungsbündnis aus acht Parteien hatte im vergangenen Jahr die Macht übernommen und damit Langzeit-Regierungschef Benjamin Netanjahu abgelöst.

comeback Der wegen Korruption angeklagte Netanjahu strebt nun an der Spitze der rechtskonservativen Likud-Partei ein Comeback an. Nach aktuellen Umfragen ist aber wieder mit einem knappen Wahlausgang und einem möglichen Patt zu rechnen. Die Likud-Partei wird demnach wieder größte Fraktion im Parlament, an zweiter Stelle steht in den Umfragen Lapids Zukunftspartei, die in der politischen Mitte angesiedelt ist.

Drittstärkste Kraft wird voraussichtlich das neue Mitte-Rechts-Bündnis Nationale Union. Auf Hebräisch nennt sich das Bündnis unter Führung von Verteidigungsminister Benny Gantz Hamachane Hamamlachti (etwa: Das staatliche Lager). dpa

Israel

Ein Toter und 24 Verletzte bei Explosion von Blindgänger

Ein mutmaßlicher Blindgänger explodiert in Nordisrael. Es gibt ein Todesopfer und zahlreiche Verletzte. Berichten zufolge waren Schüler und ein Lehrer in der Gegend gewandert

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Korruption

Bestechungsring in der Vorstadt

Umschläge voller Bargeld, Luxusuhren und teure Autos: Der Bürgermeister von Kfar Saba und seine Frau sollen Geschäftsleuten gegen Zahlungen lukrative Aufträge verschafft haben. 17 Verdächtige wurden festgenommen

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Gesellschaft

Herzog: Gewalt übersteigt Kapazitäten der Polizei

Israels Präsident nennt die Kriminalität in arabischen Gemeinden eine Katastrophe. Die Aufklärungsquote bei Tötungsdelikten liegt bei nur zwölf Prozent

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Avi Gil (in Uniform), links von Benjamin Netanjahu

Explosives Interview

»Die Geiseln hätten früher zurückkehren können«

Der ehemalige Militärsekretär des Premiers, Avi Gil, erhebt schwere Vorwürfe: Warnungen vor dem 7. Oktober seien ignoriert, Abkommen aus politischen Gründen verhindert und Protokolle manipuliert worden. Netanjahu weist die Anschuldigungen zurück

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Nahost

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Passagiere am Flydubai-Schalter am Ben-Gurion-Flughafen Tel Aviv, 30. September

Vereitelter Terroranschlag

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Nach dem versuchten Anschlag an Bord des Fluges nach Tel Aviv bereiten Israelis Klagen gegen die Airline und möglicherweise mehrere Staaten vor

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Gesellschaft

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von Sabine Brandes  11.10.2026

Frachtschiffe vor Anker in der Straße von Hormus bei Bandar Abbas (Iran)

Nahost

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Teheran soll demnach weiterhin gut ausgestattet mit Raketen sein und schnell nachproduzieren können. Die USA sollen zudem Israel gedrängt haben, Iran erneut anzugreifen – alleine

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Nahost

Der Lieberman-Plan

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