Israel

30.000 beim Jerusalem-Marathon

Rund 30.000 Läuferinnen und Läufer verwandelten Jerusalem am Freitagmorgen in ein Meer aus bunten Farben. Der sechste Marathon durch die Stadt brachte willkommene Abwechslung nach den vielen Terroranschlägen und traurigen Nachrichten der vergangenen Monate.

Zu den Läufern aus Israel gesellten sich auf den Straßen 2145 Sportliche aus 61 Ländern, darunter viele professionelle Läufer. Neben dem offiziellen Marathon, an dem 1600 Männer und Frauen teilnahmen, gab es andere Läufe, darunter den Halbmarathon sowie Fünf- oder Zehn-Kilometer- und Familien-Läufe.

bühnen Auch für die Zuschauer war für jede Menge Unterhaltung gesorgt. Neben dem Spektakel des Laufens waren an der Strecke zahlreiche Bühnen aufgebaut, auf denen verschiedene lokale Bands spielen. Tausende von Polizisten sichern die Strecke in der vom Terrorismus geschundenen größten Stadt des Landes. Autofahrern wurde abgeraten, in die Stadt zu fahren, da die Hauptstrecken stundenlang komplett gesperrt waren.

Verschiedene Laufgruppen schwitzen für den guten Zweck: Ein gemischtes Team rannte, um Geld für Frauenhäuser zu sammeln, ein anderes wollte mit seiner Teilnahme die Koexistenz zwischen Juden und Arabern betonen.

Bürgermeister Nir Barkat betonte bei einem Aufwärmlauf mit kenyanischen und äthiopischen Läufern, dass man mit der diesjährigen Teilnehmerzahl einen Rekord gebrochen habe. »Die Tatsache, dass wir unter einer Welle des Terrors leiden und die höchste Teilnehmerzahl haben, zeugt von der Stärke Jerusalemes und davon, wie international renommiert dieses Rennen ist.«

Jom Haazmaut

Trump erhält Israel-Preis für besondere Verdienste um das jüdische Volk

Nach Angaben des israelischen Bildungsministeriums erhält der amerikanische Präsident den Preis in der Kategorie »besondere Verdienste um das jüdische Volk«

 23.04.2026

In eigener Sache

»Jüdische Allgemeine« kooperiert mit katholischer »Tagespost«

Ein Zeichen gegen Antisemitismus: »Die Tagespost« legt ihren Abonnenten die »Jüdische Allgemeine« kostenlos bei. Hinter der Aktion steckt unter anderem ein rundes Jubiläum

von Hannah Krewer  23.04.2026

Jom Haazmaut

Herzog ehrt Soldaten am Unabhängigkeitstag – Armee zu neuer Offensive bereit

»Herausragende Soldaten lernen in normalen Jahren die Schlachten der Vergangenheit – aber ihr kämpft die Schlachten, die künftige Generationen studieren werden«, sagt der Präsident zu IDF-Angehörigen

 23.04.2026

Israel

Ein Kind nach dem Tod

Israelische Richter erlauben der Familie der getöteten Geisel Yotam Haim die Verwendung von dessen Sperma, um einen Enkel zu zeugen

von Sabine Brandes  23.04.2026

Krieg gegen Iran

Medienbericht: Trump will Mullahs nur wenige Tage Zeit geben

Als der US-Präsident am Dienstag einseitig eine Verlängerung der Waffenruhe mit dem Iran verkündete, nannte er keine neue Frist. Unbegrenzt verlängern, will er sie US-Medien zufolge aber nicht

 22.04.2026

Nachrichten

Wohnen, Defizit, Währung

Meldungen aus Israel

von Sabine Brandes  22.04.2026

Nahost

Voller Vorurteile

Es ist geradezu atemraubend, mit welcher Inbrunst das Opfer-Täter-Verhältnis hierzulande verkehrt wird, wenn es um Israels Reaktion auf islamistische Terrororganisationen geht

von Jacques Schuster  22.04.2026

Kommentar

Was hat der Konflikt mit dem Iran Israel gebracht?

Eine ernüchternde Bilanz von Roman Haller

 22.04.2026

Meinung

Die Isaac Accords – Kooperation statt Symbolik

Im Gegensatz zu den Abraham Accords geht es bei dem Vertrag zwischen Argentinien und Israel nicht um eine Normalisierung der Beziehungen, sondern um eine Vertiefung. Gerade darin liegt seine politische Logik

von Carsten Ovens  22.04.2026