Alt und Ehrwürdig

Fürth – eine starke Nachbarschaft tut gut

Israelitische Kultusgemeinde Fürth

Wo man geht und steht finden sich in Fürth Zeugnisse jüdischen Lebens. Die Nähe zu Nürnberg verhalf der Gemeinde historisch gesehen zur Blüte. Während sie aus der Nachbarstadt verwiesen wurden, durften sich Juden in Fürth ansiedeln.

Bis zu vier Synagogen unterhielt die Gemeinschaft einst, die heute mit knapp 280 Mitgliedern zu den kleinen Gemeinden zählt, war sie doch in der Nazizeit vollkommen ausgelöscht worden.

Drei Synagogen brannten in der Pogromnacht 1938 nieder. In der Hauptsynagoge befand sich einst eine der bedeutendsten Talmudschule Deutschland. Nur das hinter einer unscheinbaren Sandsteinfassade verborgene Gotteshaus in der Hallemannstraße blieb erhalten. Dort feiern heute die Fürther Juden wieder regelmäßig Gottesdienst im orthodoxen Ritus.

Das Gemeindezentrum ist nur einige Hundert Meter weiter in der ehemaligen jüdischen Realschule untergebracht. Die Gemeinde verfügt über einen Rabbiner und unterhält zwei Friedhöfe.


Israelitische Kultusgemeinde Fürth
Vorsitzende: Esther Halpert
Blumenstraße 31
90762 Fürth

Bürozeiten
montags bis freitags 10 bis 13 Uhr

Kontakt
Tel.: 0911/77 08 79
ikg-fuerth@gmx.de

Israelitische Kultusgemeinde Fürth
Gottesdienste
Synagoge Blumenstraße 31

Freitag, 16. November
Kabbalat Schabbat
16:10 Uhr
Lichtzünden
16:15 Uhr

Samstag, 17. November
Schacharit
09:15 Uhr
Schabbatausgang
17:23 Uhr
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»Mal sind es die Flüchtlinge, dann die
Islamisten, dann die Juden.«
Der Psychologe Klaus Weber in seinem Buch »Resonanzverhältnisse.
Zur Faschisierung Deutschlands« (Hamburg 2018)