Rabbi Nachman

Tanken in Uman

Zwinge dich, fröhlich zu sein, auch wenn dir gerade nicht danach ist. Erfülle die Mizwot mit Freude. Wer heute kein perfektes jüdisches Leben führt, dem gelingt es vielleicht morgen. Die Lehre des Rabbi Nachman von Bratzlaw (1772-1810) zieht bis heute Tausende Menschen an. Die Bratzlawer sind nach Chabad die am schnellsten wachsende chassidische Gruppe. Einer ihrer Bräuche ist die Hitbodedut, das persönliche Gespräch mit Gott in der Einsamkeit. Viele gehen dazu hinaus in die Natur.
Vor seinem Tod trug Rabbi Nachman, der ein Urenkel des Baal Schem Tov war, seinen Schülern auf, jedes Jahr an Rosch Haschana zu seinem Grab zu pilgern. Es liegt in Uman in der heutigen Ukraine. Seit es durch den Zerfall der Sowjetunion leichter geworden ist, dorthin zu reisen, machen sich alljährlich im Herbst Tausende jüdische Männer auf den Weg in die mittelgroße Stadt rund 200 Kilometer südlich von Kiew. Nicht alle sind Bratzlawer, es reisen auch Sefarden und Nichtreligiöse an. Im vergangenen Jahr, an Rosch Haschana 5767, kamen rund 20.000. Unser Fotograf Eran Yardeni war dabei. ja

Rubrik

Zitat der Woche

Jüdische Allgemeine vom 26. September 2019

 10.10.2019

Grossbritannien

Der Mops, die rechte Pfote und der Hitlergruß

Jüdischer Verband kritisiert BBC: Sender zeigt Film über verurteilten Schotten und dessen umstrittenen Hund Buddha

 05.08.2019

Pferdesport

Israelin Dani G. Waldman siegt vor Ludger Beerbaum

Bei der dritten Auflage des Fünf-Sterne-Reitturniers in Berlin gewinnt die für Israel startende Amerikanerin 

 27.07.2019

Milton Glaser

Er liebt New York

Der US-Designer feierte seinen 90. Geburtstag

von Christina Horsten  26.06.2019

Frankfurt

»Emotionaler Anker«

Die Bildungsabteilung im Zentralrat veranstaltet eine Tagung zur Geschichte der jüdischen Jugendbewegung

von Eugen El  06.06.2019

Fußball

»Wusste nicht, was Nazi-Gruß ist«

Torwart des Premiere-League-Clubs Crystal Palace entgeht mit einer sehr besonderen Begründung einer Strafe

 16.04.2019