Rabbi Nachman

Tanken in Uman

Zwinge dich, fröhlich zu sein, auch wenn dir gerade nicht danach ist. Erfülle die Mizwot mit Freude. Wer heute kein perfektes jüdisches Leben führt, dem gelingt es vielleicht morgen. Die Lehre des Rabbi Nachman von Bratzlaw (1772–1810) zieht bis heute Tausende Menschen an. Die Bratzlawer sind nach Chabad die am schnellsten wachsende chassidische Gruppe. Einer ihrer Bräuche ist die Hitbodedut, das persönliche Gespräch mit Gott in der Einsamkeit. Viele gehen dazu hinaus in die Natur.
Vor seinem Tod trug Rabbi Nachman, der ein Urenkel des Baal Schem Tov war, seinen Schülern auf, jedes Jahr an Rosch Haschana zu seinem Grab zu pilgern. Es liegt in Uman in der heutigen Ukraine. Seit es durch den Zerfall der Sowjetunion leichter geworden ist, dorthin zu reisen, machen sich alljährlich im Herbst Tausende jüdische Männer auf den Weg in die mittelgroße Stadt rund 200 Kilometer südlich von Kiew. Nicht alle sind Bratzlawer, es reisen auch Sefarden und Nichtreligiöse an. Im vergangenen Jahr, an Rosch Haschana 5767, kamen rund 20.000. Unser Fotograf Eran Yardeni war dabei. ja

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