Porträt

München – Die Gemeinde im Herzen der Weltstadt mit Herz

Foto: Christian Rudnik

Die mit derzeit rund 9500 Mitgliedern zweitgrößte jüdische Gemeinde Deutschlands ist stolz darauf, »über alle Institutionen und die nötige Infrastruktur zu verfügen, um den Erhalt jüdischer Tradition und Religionsausübung zu gewährleisten«.

Drei Synagogen, zwei Mikwen, eine koschere Metzgerei, ein koscheres Restaurant, Kindergarten, Grundschule, Gymnasium, Jugendzentrum, Volkshochschule, Seniorenheim und Kulturzentrum gehören zu ihrem Angebot.

Nach dem Ende der Nazizeit war München eine der Auffangstationen für jüdische Flüchtlinge und Überlebende der Konzentrationslager. Knapp zwei Jahre nach der Neugründung der Gemeinde am 19. Juli 1945 konnte die restaurierte Synagoge Reichenbachstraße feierlich eröffnet werden. Das Gebäude war während der Pogromnacht von 1938 nur deswegen nicht niedergebrannt worden, weil ein Übergreifen des Feuers auf Nachbarhäuser befürchtet worden war.

Am 9. November 2006 wurde die neue Hauptsynagoge Ohel Jakob eröffnet, mit dem nebenan gelegenen Gemeindehaus bildet sie nun das jüdische Zentrum der bayrischen Hauptstadt.

Kino

Auf den Spuren von Peter Weiss

Vergangenheitsbewältigung als schwarze Komödie: Cornelius Schwalms Regiedebüt »Hotel Auschwitz«

von Ulrich Sonnenschein  17.01.2019

Nachrichten

Vertrauen, Bundestag, Islamkonferenz

Kurzmeldungen aus Politik

 10.01.2019

Jerusalem

»Hatnua« am Ende

Israels Mitte-Links-Bündnis zerbricht vor Wahl

 01.01.2019