Meinhard Tenné

Mit Spaß auf Achse

WIE FEIERN SIE DIESEN BESONDEREN TAG?
Am Vormittag mit Familie, Freunden und Weggefährten und am Abend
mit der engeren Familie.

WELCHE GESCHICHTE IN DER TORA MÖGEN SIE AM LIEBSTEN?
Es gefallen mir viele Geschichten
in der Tora, davon auch diejenige über das Zerbrechen der Gesetzestafeln durch Moses.
Ein außergewöhnlicher Mensch, der für seine Mitmenschen alles tat und weiterhin tut, um sie aus dem Elend zu befreien, wird von ihnen schwer enttäuscht, indem sie den alten Göttern weiterhin nachhängen. Eine Geschichte, die sich seit damals fast in jeder Generation wiederholt.

WELCHE EIGENSCHAFTEN SCHÄTZEN SIE AN IHREN MITMENSCHEN AM MEISTEN?
Ehrlichkeit, Offenheit, Zuverlässigkeit, Gemeinsinn, Spaß am Leben.

WELCHE UNART MÖCHTEN SIE GERN ABLEGEN?
Ungeduld und Mitstreiter manchmal
zu überfordern sowie andere Unarten,
die ich mit vielen Menschen teile.
Ich arbeite schon sehr lange daran,
dies zu ändern. Vielleicht schaffe
ich es noch.

WAS MACHEN SIE IN IHRER FREIZEIT AM LIEBSTEN?
Lesen, Entspannen, Reisen oder Freunde treffen. Da ich ja eigentlich nur Freizeit habe: Zusätzlich meinen Ehrenämtern
frönen und mich mit Gleichgesinnten
für Toleranz und gegenseitiges Verständnis einsetzen.
WELCHE PERSÖNLICHKEIT HAT SIE AM MEISTEN BEEINDRUCKT?
David Ben Gurion, der Staatsgründer Israels

HABEN SIE EIN VORBILD, DEM SIE GERNE NACHEIFERN WÜRDEN?
Menschen wie Paul Spiegel s.A., der es
verstand, die Interessen der Juden in Deutschland uneigennützig und offen
zu vertreten, seinen Weg, auch wenn er deswegen gewissen Anfeindungen ausgesetzt war, weiterzugehen, ohne
sein Ziel aus den Augen zu verlieren.

WAS ESSEN SIE AM LIEBSTEN?
Alles, was meine Frau kocht, darunter die Gerichte, die ich aus meinem Elternhaus kenne, die meine Frau verfeinert hat und die auch unseren Freunden schmecken.

WAS VERABSCHEUEN SIE
AM MEISTEN?
Antisemitismus, Antizionismus, Antijudaismus einerseits, Heuchelei, Zwietracht, Eigennutz, Hass, Machtstreben, Hinterlist andrerseits.

WIE LAUTET IHR LEBENSMOTTO?
Da kein Mensch den Ort seiner Geburt, seine Hautfarbe, seine Religion und Nationalität und die Gesellschaftsschicht vorherbestimmen kann, in die er/sie hineingeboren wurde, sollten wir uns gegenseitig verstehen lernen, miteinander statt gegeneinander agieren. Wir sollten auch lernen, uns so zu akzeptieren, wie wir sind, im Bewusstsein, dass wir alle Geschöpfe des EINEN sind gemäß dem Kernsatz aus dem Wochenabschnitt Kedoschim, 3. Buch Mose 19, 18: »Du sollst . . . deinen Nächsten lieben, denn er ist wie du!«

"Two serious people sit on outdoor metal stairs in casual, tactical clothing, appearing tired or contemplative, with sunlight casting shadows behind them against a plain wall in a rugged environment."

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