Hamburg

Millionen-Förderung für KZ-Gedenkstätte

Am Eingang zur Gedenkstätte Neuengamme Foto: pr

Die KZ-Gedenkstätte Neuengamme soll Gelder in Höhe von 12 Millionen Euro für eine neue Dauerausstellung erhalten. Sechs Millionen Euro stammen aus dem Förderprogramm »Gedenkstättenkonzeption des Bundes«, wie die Stiftung Hamburger Gedenkstätten am Mittwoch mitteilte. Die Stadt Hamburg wolle eine Finanzierung in gleicher Höhe bereitstellen, vorbehaltlich der Zustimmung der Bürgerschaft.

Die KZ-Gedenkstätte Neuengamme im Südosten Hamburgs befindet sich auf einem 57 Hektar großen Areal mit zahlreichen historischen Gebäuden. 2005 wurde dort das jetzige Ausstellungs-, Begegnungs- und Studienzentrum eröffnet. Laut Stiftung Hamburger Gedenkstätten sollen die Ausstellungen mit den Fördermitteln neu konzipiert und ergänzt werden. Die Gedenkstätte soll demnach dadurch neue geschichtswissenschaftliche Forschungsergebnisse der vergangenen 20 Jahre aufgreifen und neue Vermittlungsformen nutzen.

Das Konzentrationslager Neuengamme wurde von 1938 bis 1945 betrieben und hatte mindestens 86 Außenlager. Von den bis 1945 dort inhaftierten etwa 100.000 Zwangsarbeitern starben mindestens 50.000 durch unmenschliche Bedingungen sowie durch Mord. kna

Diplomatie

Israels Präsident begrüßt ersten Botschafter Somalilands

Als weltweit erstes Land hatte Israel vor einem halben Jahr die muslimisch geprägte Region im Norden Somalias als unabhängigen Staat anerkannt. Jetzt kommt der erste Botschafter nach Israel

 18.05.2026

Internationaler Strafgerichtshof

Bericht: Geheime internationale Haftbefehle gegen Ben-Gvir und andere

»Haaretz« berichtet über mögliche neue Schritte gegen mehrere israelische Minister und Militärvertreter

von Sabine Brandes  17.05.2026

Stuttgart

Die Vorfreude steigt

Die Jüdische Allgemeine berichtet weiterhin live von der Jewrovision. Die Jugendzentren sind inzwischen nach und nach angekommen, das Madrichim-Team empfängt die Teilnehmerinnen und Teilnehmer vor Ort. Die Vorfreude auf die Show steigt!

 15.05.2026

Genf

Döpfner fordert beim World Jewish Congress entschlossenen Kampf gegen Antisemitismus

Mit Blick auf die Hamas-Massaker vom 7. Oktober kritisiert der Springer-Chef die Reaktion: »Unmittelbar nachdem die Bilder der Opfer zu sehen waren, begann die Verharmlosung.«

 12.05.2026

In eigener Sache

Wir suchen Verstärkung

Wir suchen zum 1. Juli 2026 einen Politik-Redakteur (m/w/d) in Vollzeit

 07.05.2026

Jerusalem

Israel fordert von Großbritannien mehr Einsatz gegen Antisemitismus

Nach einem weiteren Terrorangriff auf Juden wirft Jerusalem London vor, die Lage nicht mehr unter Kontrolle zu haben. Präsident Herzog: »Es ist an der Zeit, dass die Welt aufwacht.«

 30.04.2026

Polen

Israel fordert Konsequenzen nach Eklat mit Hakenkreuz-Flagge

Im Parlament hatte ein rechtsradikaler Abgeordneter eine israelische Flagge mit einem Hakenkreuz an Stelle des Magen David gezeigt

 22.04.2026

Brüssel

Deutschland und Italien bremsen EU-Vorstoß gegen Israels Assoziierungsabkommen

Spanien, Slowenien und Irland fordern eine Debatte über das Abkommen. Außenminister Wadephul bezeichnet den Vorstoß als »unangemessen«

 22.04.2026

Berlin

Urteil zu Angriff auf Lahav Shapira erwartet

Nach einem antisemitischen Angriff auf einen jüdischen Studenten in Berlin ist der Fall neu vor Gericht verhandelt worden. Im Mittelpunkt des Berufungsverfahrens steht die Höhe der Strafe. Ein Urteil wird am Montag erwartet

 13.04.2026 Aktualisiert