Krebshilfe

Lernen und helfen

Die Synagoge Ohel Jakob begeistert nicht nur an Schabbat. Sie ist auch an den anderen Tagen Anziehungspunkt für Menschen, die zum Münchner Jakobsplatz kommen, um die Architektur von Rena Wandel-Hoefer zu bestaunen. Gleichzeitig erfahren die nichtjüdischen Besucher vieles über jüdisches Leben. Die Anmeldelisten sind nach wie vor lang. Das Komitee des Freundeskreises der Krebshilfe Israel mit seiner Präsidentin Anita Kaminski nahm diese Wissbegierde zum Anlass, um Sponsoren zur Unterstützung der Krebsbekämpfung einen Besuch in dem modernen Gebäude zu ermöglichen. An die hundert Gäste folgten der Einladung. Marian Offman, IKG-Vorstand und Münchner Stadtrat, erklärte ihnen die Architekturform, in der sich Tempel und Stiftszelt wiederfinden. Und er erzählte ihnen aus der Geschichte der Münchner Juden. Wie viele von diesen während der Schoa ermordet worden waren, erlebten die Gäste nachdrücklich beim Weg durch den Gang der Erinnerung, in dem alle Namen der Münchner Opfer auf hinterleuchteten Glastafeln eingraviert sind.
IKG-Präsidentin Charlotte Knobloch begrüßte hier die Gäste. Anita Kaminski erläuterte ihnen kurz die Arbeit der Cancer Association Israel, die in enger Partnerschaft mit deutschen Kinderonkologieärzten arbeitet – in der Forschung ebenso wie in der immer erfolgreicheren Behandlung der kleinen Patienten. Ulrike Heuss las einen Brief des israelischen Kinderkrebsarztes und Professors Shai Izraeli mit aktuellen Forschungsergebnissen und dem Stand der Zusammenarbeit vor.
Zum Abschluss gab es noch eine Überraschung: Gemeinderestaurantmanager Elik Ohana verloste für die gute Sache eine Ferienreise von TUI. Da kauften alle mit Begeisterung Lose. Die Gewinnerin freute sich: Alexis Zohner-Nassi hatte als Beitrag zum Gelingen des Abends den Wein gestiftet. Miryam Gümbel

"Two serious people sit on outdoor metal stairs in casual, tactical clothing, appearing tired or contemplative, with sunlight casting shadows behind them against a plain wall in a rugged environment."

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