Kompakt

Schändung

Thessaloniki Am Donnerstag vergangener Woche haben eine Frau und zwei Männer im Alter von 17 bis 21 Jahren den jüdischen Friedhof in Thessaloniki geschändet. Die griechische Polizei ertappte sie auf frischer Tat und verhaftete sie. Ihnen wird vorgeworfen, Teile des Friedhofs verwüstet und auf mehrere Gräber Brandanschläge verübt zu haben. Außerdem fand die Polizei auf den Friedhofsmauern antisemitische Graffiti. Regierungssprecher Georgios Petalotis verurteilte am Freitag antisemitische und rassistische Tendenzen im Land. Durch die wegen der schlechten Haushaltslage aufkommenden sozialen Unruhen sind extremistische Anschläge zunehmend auf der Tagesordnung. Sie gelten nicht nur Minderheiten, bedroht sind auch Journalisten, öffentliche Einrichtungen und Banken. awp

Finale

Der Rest der Welt

Fruktosemalabsorption und zu viele Emojis – so begann mein neues Jahr

von Joshua Schultheis  07.10.2022

Italien

»Warum jetzt schon verurteilen?«

Nach der Wahl der rechtsextremen »Fratelli d’Italia« zeigt sich die jüdische Gemeinde abwartend

von Daniel Mosseri  01.10.2022

Meinung

Erfolgreich ausgesessen

documenta: Der Vorwurf des Antisemitismus wiegt schwerer, als der Antisemitismus selbst

von Anna Staroselski  22.09.2022

Zahl der Woche

9.593.000 Menschen

Fun Facts und Wissenswertes

 22.09.2022

Standpunkt

Einfach besser machen

Die »Zehn Tage der Umkehr« dienen im Judentum der Reflexion und Reue. Unser Autor überlegt, ob nicht auch die documenta-Verantwortlichen jetzt Besserung geloben könnten

von Maram Stern  22.09.2022

Haus der Wannsee-Konferenz

Emotionaler Termin

Bundeskanzler Scholz und Israels Regierungschef Lapid treffen Schoa-Überlebende

von Lilly Wolter  12.09.2022

Diplomatie

Steinmeier begrüßt Herzog zu Staatsbesuch in Berlin

Israel Staatspräsident: »Jeder Besuch in Deutschland hat ein enormes persönliches Gewicht«

 04.09.2022

Berlin

Bundespräsident Steinmeier begrüßt Israels Präsidenten Herzog zu Staatsbesuch

Am Montag empfängt Bundeskanzler Olaf Scholz den Staatsgast

von Jörg Blank  04.09.2022

Meinung

Weltkirchenrat: Im Gespräch bleiben

Die Vollversammlung des Ökumenischen Rates der Kirchen wird von Antisemitismusvorwürfen überschattet. Der Dialog zwischen Juden und Christen darf aber nicht abreißen, findet unser Autor

von Rabbiner Andreas Nachama  31.08.2022