Kompakt

ORD-Tagung

würzburg Nach 36 Jahren hat sich Anfang Mai die Orthodoxe Rabbiner-
konferenz Deutschlands (ORD) erstmals wieder in Würzburg getroffen. Eine Ehre, die der frisch zum Kultusreferen-
ten im Präsidium des Zentralrats der Juden in Deutschland ernannte Josef Schuster zu würdigen wusste. Der Hausherr freute sich über den hohen Besuch, an deren Spitze der Tel Aviver Rabbiner und ehemalige Vorsitzende des Obersten Jüdischen Gerichtshofs in Israel und in Tel Aviv, Shlomo Dichow-
ski, stand. Er beriet die in Deutschland amtierenden Kollegen bei einem der wichtigsten Themen in der Diaspora: »Nachweis der Jüdischkeit«. Einen historischen Einstieg lieferte dazu der Münchner Gemeinderabbiner Steven Langnas. Organisiert werden konnte die Tagung mit Unterstützung der Jüdi-
schen Gemeinde Würzburg und ihrem Rabbiner Jaakob Ebert sowie der zionis-
tischen Weltorganisation und ihrem Abteilungsleiter Itzchak Stieglitz, denen ORD-Vorstandsmitglied Avichai Apel ausdrücklich dankte. ja

Meinung

Erfolgreich ausgesessen

documenta: Der Vorwurf des Antisemitismus wiegt schwerer, als der Antisemitismus selbst

von Anna Staroselski  22.09.2022

Zahl der Woche

9.593.000 Menschen

Fun Facts und Wissenswertes

 22.09.2022

Standpunkt

Einfach besser machen

Die »Zehn Tage der Umkehr« dienen im Judentum der Reflexion und Reue. Unser Autor überlegt, ob nicht auch die documenta-Verantwortlichen jetzt Besserung geloben könnten

von Maram Stern  22.09.2022

Haus der Wannsee-Konferenz

Emotionaler Termin

Bundeskanzler Scholz und Israels Regierungschef Lapid treffen Schoa-Überlebende

von Lilly Wolter  12.09.2022

Diplomatie

Steinmeier begrüßt Herzog zu Staatsbesuch in Berlin

Israel Staatspräsident: »Jeder Besuch in Deutschland hat ein enormes persönliches Gewicht«

 04.09.2022

Berlin

Bundespräsident Steinmeier begrüßt Israels Präsidenten Herzog zu Staatsbesuch

Am Montag empfängt Bundeskanzler Olaf Scholz den Staatsgast

von Jörg Blank  04.09.2022

Meinung

Weltkirchenrat: Im Gespräch bleiben

Die Vollversammlung des Ökumenischen Rates der Kirchen wird von Antisemitismusvorwürfen überschattet. Der Dialog zwischen Juden und Christen darf aber nicht abreißen, findet unser Autor

von Rabbiner Andreas Nachama  31.08.2022

Meinung

Bosnien: Juden als Premierminister unerwünscht

Alexander Rhotert wünscht sich ein Ende der verfassungsmäßigen Ungleichstellung der nationalen Minderheiten von Bosnien und Herzegowina

von Alexander Rhotert  31.08.2022

Olympia-Attentat 1972

Olaf Scholz: »Eine gute Lösung finden«

Das bisherige Entschädigungsangebot der Bundesregierung lehnten die Hinterbliebenen der Opfer als zu gering ab. Nun scheint eine Einigung in greifbarer Nähe zu sein

 31.08.2022