Kompakt

Reisewelle

Bethlehem Zum ersten Mal seit der Zweiten Intifada im Jahr 2000 haben sich am Montag 50 jüdische und drusische Reiseführer und Fahrer nach Bet-
lehem aufgemacht, um wieder Grup-
pen die Stadt zu zeigen. Die Aktion ist Teil eines Pilotprojektes des Tourismus-
ministeriums und der zivilen Verwal-
tung der Stadt. Traditionell möchten viele christliche Pilger den Geburtsort Jesu auf ihrer Reise durch Israel sehen. 2009 besuchten 1,3 Millionen Menschen die Stadt. 500 Männer und Frauen hatten sich beim Ministerium um die Teil-
nahme beworden, eine Lotterie entschied, wer dabei sein durfte. »Ich hoffe, dieses Programm wird von allen Seiten Kooperation erfahren und noch mehr Touristen ins Land bringen«, sagte Minister Stas Misezhnikov. sab

Berlin

Baerbock verzichtet auf Kanzlerkandidatur

Seit langem wird gerätselt, ob Außenministerin Annalena Baerbock bei der Bundestagswahl 2025 wieder als Kanzlerkandidatin der Grünen antreten will. Am Rande des Nato-Gipfels schafft sie nun Klarheit

von Jörg Blank  10.07.2024

Europaparlament

AfD formt neue Fraktion

Die Rechtspopulisten scheinen eine Gruppe kleiner Parteien um sich geschart zu haben

 10.07.2024

Thüringen

Landtag hebt Björn Höckes Immunität erneut auf

Dem AfD-Landeschef drohen schon wieder Ermittlungen

 10.07.2024

Film

Das macht Propaganda

Joachim Lang zeigt in seinem Spielfilm »Führer und Verführer« den Aufstieg von Joseph Goebbels zum zweiten Mann Nazideutschlands

von Rudolf Worschech  09.07.2024

Extremismus

Türkischer Verband legte Eilbeschwerde bei Sportgericht ein

Die Türkei ließ nichts unversucht, um eine Spielberechtigung für Merih Demiral nach dessen Sperre im Wolfsgruß-Eklat gegen die Niederlande zu bekommen.

von Jörg Soldwisch  08.07.2024

Istanbul

Erdogan: Wolfsgruß hat nur Begeisterung ausgedrückt

Präsident Erdogan findet, es werde mit zweierlei Maß gemessen

 05.07.2024

Potsdam

Neue Synagoge wird eröffnet

Rabbiner Avichai Apel leitet die Zeremonie zur Einweihung des Gotteshauses

 04.07.2024

Berlin

Stolpersteine für fünf Holocaustopfer verlegt

Hermann und Rosa Emma Berger gehören dazu. Sie wurden in Theresienstadt und Auschwitz ermordet

 03.07.2024

Sachsen-Anhalt

Zahl der politischen Extremisten erreicht Höchststand

Vor allem eine Partei trägt dazu bei

 03.07.2024